Vertiefte Beschäftigung mit dem Brevier in der Fastenzeit – wäre dies etwas für Sie?

Mit dem heutigen Beginn der Fastenzeit sind die Gläubigen angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen. Daher würde ich gerne das Breviergebet stärker in den Fokus rücken.

Gedacht ist an einen Austausch (mit den Lesern des Blogs oder gerne auch mit anderen Blogs) über die Möglichkeit für den Laien, täglich das Brevier zu beten, die Thematik „Latein für Nicht-Lateiner“, Selbstdisziplin etc. Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf die Beiträge bei traditionundglauben.wordpress.com zum Thema Breviergebet (https://traditionundglauben.wordpress.com/category/liturgie/brevier/).

Eventuell interessiert das Thema ja den einen oder die andere – „Ecce quam bonum et quam iucúndum, habitáre fratres in unum“…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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4 Antworten zu Vertiefte Beschäftigung mit dem Brevier in der Fastenzeit – wäre dies etwas für Sie?

  1. zweifelsfrau schreibt:

    Ich Atheist bin ja nicht angesprochen. 🙂
    Aber was mich interessieren würde, wäre mehr zu wissen über Glauben als Fähigkeit.
    Es wird meinem Empfinden nach immer nur über Glaubens-„Inhalte“ (dieser Gott, jene Religion) gesprochen. Sowohl von den Verfechtern der eigenen Glaubensinhalte als auch von den „Gegenseiten“ (also sowohl Andersgläubige als auch Atheisten). Die religiösen „Gegenseiten“ arbeiten sich an Inhalten ab, also warum die Dreifaltigkeit nicht … oder doch, warum Mohammed nicht … oder doch… . Die Atheisten versuchen auch in erster Linie die Inhalte zu „entlarven“, zu widerlegen oder abzuschaffen, und finden – so nehme ich es wahr – höchstens mal auf die Ebene des Herrschaftsaspektes von Religionen an sich.

    Wo finde ich was zu „Glauben“ als evolutionär herausgebildeter Fähigkeit?

    Mir selbst ist „der Glaube“ versperrt. Ich sehe das als Un-Fähigkeit (in der Regel ohne Bedauern). Andere würden es so formulieren: „Es ist die Gnade des Glaubens nicht gegeben“. 🙂 Doch statt über die „Gnade“ zu sprechen, würde mich viel mehr interessieren, was „der Glaube“ als Fähigkeit eigentlich ist, bzw. sein könnte.

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    • Ein interessanter Ansatz, unter dem Gesichtspunkt „Fähigkeit“ habe ich den Glauben bislang noch nicht betrachtet – wäre eher etwas für Theologen.
      Aber frisch ans Werk:
      Geht man von einem (von Gott) geoffenbarten Glauben aus, dann muß der Mensch auch zwingend die Fähigkeit haben, diesen zu erkennen. Die Fähigkeit (Sie sehen, ich arbeite mich an Ihren Begriff ab 😉 ) zur transzendentalen Wahrnehmung und spirituellen Sichtweise scheint mir (mehr oder weniger) per se vorhanden (welchen Sinn hätte es, wenn nicht?). Ohne Kontakt zur christlichen Offenbarung entartet sie zur Vergötzung der Natur, von Menschen, Ahnen, Rassen, Klassen bis hin zu Fußballclubs. Kommt der Kontakt mit der Offenbarung zustande, ist göttlicherseits genügend Gnade da, damit „es funkt“. Leider hindert oft das monströse eigene Ego und die Selbstüberschätzung der eigenen Kompetenz die Saat des Glaubens am wachsen. Arbeiten wir hingegen an uns, nehmen uns selbst zurück und schulen lieber z.B. Gottvertrauen im Alltag, wird die Fähigkeit zum Glauben wachsen und gedeihen – wobei sicherlich nicht jeder selbstlos wie Mutter Theresa oder Mystiker wie Johannes vom Kreuz wird…
      Auch ein katholisches Elternhaus samt Meßbesuchen von Kindheit an sind beileibe keine Garantie für die „Glaubensfähigkeit“, viele waren ab 18 (bis auf weiteres) erstmal verschwunden. Andererseits weiß ich persönlich von einem jungen Atheisten aus der ehem. DDR, der über einen Flohmarkt lief, eine alte Bibel fand und so zum Glauben kam.
      Es besteht diesbezüglich also immer Hoffnung… 😉

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  2. Morgenes schreibt:

    Ich empfehle hier gerne ein Buch 😉 – und zwar das „Pardon, ich bin Christ“ von C.S.Lewis, der hierin als Ex-Atheist auch diese Thematik behandelt.

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