Erzbischof Lefebvre: „Ungeheure Folgen“ (fsspx.de)

Erzbischof Lefebvre: „Ungeheure Folgen“

14. September, 2017

Vor 10 Jahren trat das von Benedikt XVI. veröffentlichte Motu proprio „Summorum Pontificum“ in Kraft, mit dem er feststellte, die Zelebration der hl. Messe nach dem überlieferten Ritus der Römischen Kirche sei jedem Priester „erlaubt“, und erklärte, sie sei nie „abgeschafft worden“.

Tatsächlich ist die „Messe aller Zeiten“ von Paul VI. mit allen Mitteln unterdrückt worden. Mit der vorgeblichen „Liturgiereform“ brach eine regelrechte Verfolgung der treuen Priester und Gläubigen aus, die an der Überlieferung festhielten. Erzbischof Marcel Lefebvre hat diesen Schatz der Überlieferung trotz aller Schwierigkeiten und ungerechten Strafen bewahrt und an eine neue Generation von Priestern weitergegeben. Er sehnte sich nach dem Tag, wo dieser Schatz wieder frei zugänglich werden würde, weil er überzeugt war, dass dies ein sehr wichtiger Schritt für die Überwindung der Krise sei. Am 11. Mai 1979 erklärte seinen Seminaristen in Ecône:

Wenn der Papst wirklich der überlieferten hl. Messe in der Kirche ihren Platz wiedergibt, dann wird man meiner Meinung nach sagen können, dass der Sieg im Wesentlichen erreicht ist. Am Tag, wo der überlieferte Messritus wieder das Messopfer der Kirche, das Messopfer der Pfarreien und der Kirchengemeinden sein wird, werden zwar Schwierigkeiten, Kämpfe und Widerstände noch weiter bestehen, aber dann wird die Messe aller Zeiten – das Herz der Kirche, das Wesentliche in der Kirche – ihren Platz wieder einnehmen.

Zwar wird sie vielleicht noch nicht hinreichend Platz einnehmen können und es sollte ihr noch mehr Platz eingeräumt werden. Jedoch die alleinige Tatsache, dass alle Priester, die es wünschen, diese hl. Messe feiern dürfen werden, wird meiner Ansicht nach ungeheure Folgen in der Kirche nach sich ziehen.

Wenn es wirklich dazu kommt, dann glaube ich, dass die Tradition gerettet ist. Sobald man das Messopfer gerettet hat, hat man die Tradition der Kirche gerettet, denn mit dem hl. Messopfer hängen die Sakramente, das Glaubensbekenntnis, der Katechismus, die Bibel, schließlich alles zusammen. Dann werden die Priesterseminare und die Tradition gerettet.

Ich meine, man könnte sagen, es wäre wie eine Morgendämmerung in der Kirche. Nachdem man wie durch einen riesigen Sturm gegangen ist und sich in einer völligen Dunkelheit befunden hat, würde immerhin endlich in der Ferne die Sonne auftauchen, denn die hl. Messe ist die Sonne der Kirche, die Sonne unseres Lebens, die Sonne des Lebens des Christen …“

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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