Linke blockieren „Demo für alle“ (die-tagespost.de)

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Linke blockieren „Demo für alle“

11. September 2017

Köln (DT/als) Am Sonntag ist eine genehmigte Veranstaltung der Bürgerinitiativen „Demo für Alle“ und „CitizenGO“ in Köln massiv behindert worden. Unter Beteiligung von Elfi Scho-Antwerpes, Bundestagskandidatin der Kölner SPD, blockierten rund 200 linksgerichtete Gegendemonstranten die Zufahrt zum Domvorplatz, dem geplanten Veranstaltungsort.

 

Dort wollten Hedwig von Beverfoerde, Initiatorin der „Demo für Alle“, und Eduard Pröls, Direktor von CitizenGO, eine Kundgebung gegen die vor kurzem im Deutschen Bundestag beschlossene „Ehe für Alle“ und für die Meinungsfreiheit abhalten. Beantragt und genehmigt war die Veranstaltung für den Zeitraum von 12 bis 17 Uhr. Allerdings ergriffen die örtlichen Polizeikräfte keine Initiative, um den Veranstaltern den Zugang zum Veranstaltungsort zu ermöglichen. Um 16 Uhr übernahm die Bereitschaftspolizei des Landes Nordrhein-Westfalen den Einsatz und sorgte nach knapp zehn Minuten für Zugang zum Veranstaltungsort. So konnte die Kundgebung gegen die „Ehe für Alle“ erst mit vier Stunden Verspätung beginnen.

Nach Schätzungen der Veranstalter wurden mit der Kundgebung zwischen Dom und Hauptbahnhof mehrere hundert Menschen erreicht. Die vorangegangen lautstarken Proteste und Blockaden, so schildern Anwesende ihre Eindrücke, hätten bei vielen Passanten zusätzliche Aufmerksamkeit ausgelöst. „Für unsere Bürgerbewegung haben wir den ,Bus für Meinungsfreiheit‘ ins Leben gerufen. Wenn sich Politiker von SPD bis Linkspartei an rechtswidrigen Blockaden beteiligen“, so Hedwig von Beverfoerde im Gespräch mit dieser Zeitung, „sehen wir, dass wir goldrichtig liegen.“

Mit dem „Bus für Meinungsfreiheit“ wollen die Initiatoren deutschlandweit gegen die Gender-Ideologie und für die klassische Ehe Position beziehen. Die nächsten Haltestellen sind Düsseldorf, Hannover, Kiel, Dresden. Am Samstag endet die Tour mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

 

Es steht zu hoffen, dass der Artikel in der Wahrnehmung der Leser nicht in der Berichterstattung über den Kolumbienbesuch des Papstes untergeht.

Denn er „hat es wirklich in sich“, sagt er doch nichts anderes, als das eine angemeldete und erlaubte Demonstration von linksgerichteten Aktivisten rechtswidrig blockiert wurde. Mit bei diesen Rechtsbrechern, welche anderen die Ausübung ihrer Rechte beschneiden wollen, befindet sich beschämenderweise eine Bundestagskandidatin der SPD. Die örtlichen Polizeikräfte, so der Artikel weiter, ergriffen keine Initiative, um den Veranstaltern den Zugang zum Veranstaltungsort zu ermöglichen. Dies ist nicht nur befremdlich, sondern muß Demokraten alarmieren, denn solche Situationen sind aus der deutschen Geschichte nur allzu bekannt. Sei es in den frühen 30er Jahren oder in den 50er Jahren in der SBZ: fanatisierte Ideologen zwangen anderen Menschen rechtswidrig ihren Willen auf und die Polizei, deren Aufgabe die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung wäre, schaut tatenlos zu.

Ein einmaliges Versagen der örtlichen Polizeiführung oder die beklemmende Aussicht auf kommende Zeiten?

Frau Scho-Antwerpes, die auf ihrem Kontaktformular „Elfi interessiert’s“ stehen hat, wird sicherlich an den Auffassungen der Wähler über ihre Einschüchterung dissidenten Protestes interessiert sein, schreiben Sie ihr doch mal als kritischer Bürger: elfi.scho-antwerpes@bundestag.de.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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