Keine Unterstützung der EKD für den ‚Marsch für das Leben‘ (kath.net)

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Keine Unterstützung der EKD für den ‚Marsch für das Leben‘

Die Evangelische Kirche Deutschlands gibt kein Grußwort für die wichtige Berliner Lebensschutzveranstaltung.

13. September 2017

Berlin (kath.net) Die EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) will sich zu dem Marsch nicht konkret äußern. Im Vorfeld erklärte eine EKD-Pressesprecherin gegenüber folgendes: „Die EKD ist dankbar für jedes Engagement für den Lebensschutz.“ Das habe sie laut eigenen Aussagen in ihren Stellungnahmen immer wieder deutlich gemacht. Ein Slogan der EKD lautet „Mit den Frauen, nicht gegen die Frauen“. Zum Schutz des ungeborenen Lebens setze die EKD auf Hilfe, Ermutigung, Beistand und Liebe statt auf Strafrecht und Druck. Ein Grußwort für die wichtige Berliner Lebensschutzveranstaltung stellte die EKD nicht bereit.

Grußworte für den Marsch gab es hingegen unter anderen der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos (Bonn), und der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting (Witten).

Der Marsch für das Leben Berlin 2017 wird am Samstag, 16.09.2017, stattfinden

 

Ein Grußwort stünde im offenen Widerspruch zur eigenen Auffassung. Was sollte denn da drinstehen außer „hoffentlich regnet es nicht“ und „einen schönen Tag noch“? Protestantische Gemeinschaften vermeiden seit ihrem Bestehen sorgfältig, in Widerspruch zu den gerade herrschenden Kräften zu geraten – warum sollte es gerade heute anders sein?

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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