SPD-Bildungskonzept würde Eltern entmachten und aus Schulen Indoktrinationsstätten machen

Das Grundgesetz (GG) ging in der Ursprungsfassung davon aus, dass alle Gesetzgebung Länderangelegenheit ist, so sie nicht vom GG ausdrücklich dem Bund zugesprochen wurde (Auswärtiges, Verteidigung etc.). Die konkurrierende Gesetzgebung war Ländersache, soweit der Bund sie nicht wahrnahm. „Kronjuwelen“ jeder Landesgesetzgebung waren – nach den bitteren Erfahrungen aus dem sog. „Dritten Reich“ – Bildung und Polizei, hier sollte jede zentrale Kontrolle vermieden werden.

Wie sieht die Realität aus? Der Bund hat de facto alles an sich gezogen. Aus dem, aus gutem Grund, funktionell „Bundesgrenzschutz“ benannten Polizeikräften des Bundes wurde offen die „Bundespolizei“ (in den ersten Jahrzehnten nicht vorstellbar), nun streckt der Bund die Hand nach der Bildung aus. Die Fahrtrichtung ist für jeden denkenden Menschen klar erkennbar: Wir werden ein Einheitsstaat, der seinerseits lediglich ein nachgeordneter Gliedstaat der EU wird. Unsere jetzigen Länder haben dann objektiv die Staatsqualität der Landkreise…

Die „mündigen“ und natürlich „kritischen“ Zeitgenossen, medial hochsensibilisiert gegen Trumputin und AfD, beschäftigen sich derweil mit Boulevard-Themen und intellektuellem Tingeltangel.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Mathias von Gersdorff

Von Mathias von Gersdorff *)

Um im Bundestagswahlkampf in die Offensive zu kommen, hat Spitzenkandidat Martin Schulz samt SPD-Ministerpräsidenten eine „Allianz für Bildung“ angekündigt.

Kern des bildungspolitischen Konzepts der SPD ist eine stärkere Einmischung des Bundes in die Belange von Schulen.

Entsprechend Vorstellung der SPD würde sich der Bund massiv an der Finanzierung – angedacht sind 12 Milliarden Euro – der Schulbildung beteiligen. Im Gegenzug würde aber der Bund einen Einfluss in der Festlegung der Lerninhalte erhalten.

Gegenwärtig besteht der sog. „Kooperationsverbot“ zwischen Bund und Ländern. Schule und Bildung sind ausschließlich Ländersache.

Für die SPD soll damit Schluss sein: Man könne Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Euro nicht rechtfertigen, wenn man im Gegenzug nicht über die Lerninhalte

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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Eine Antwort zu SPD-Bildungskonzept würde Eltern entmachten und aus Schulen Indoktrinationsstätten machen

  1. klimaleugner schreibt:

    Die Sozialisten werben mit dem Slogan „Bildung darf nichts kosten“. Gemeint ist: „Sozialistische Bildung ist umsonst.“

    Aber Spaß beiseite. Da das Programm der Sozialisten von heute die Regierungspolitik der ?DU von morgen ist, dürfte der Zug bereits abgefahren sein.

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