Gender-Agentinnen (https://medium.com/@dahl/gender-agentinnen-8a35f04b5f90Gender-Agentinnen)

Gender-Agentinnen

Die Heinrich-Böll-Stiftung, die politische Stiftung der Grünen, ist mit einem “Antifeminismus-kritischen Online-Lexikon” an die Öffentlichkeit gegangen. Es heißt Agent*In, der Name ist ein Akronym für “Anti-Gender-Networks Information”. Das bedeutet Information über antigenderistische Netzwerke. In der Bezeichnung des Portals werden Gender-Stern und Binnen-“I” vereint, woraus man immerhin gleich lernt, dass solche Kombinationen keine bloßen Übertreibungen von Satirikern sind.

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Agent*In—fortan der Lesbarkeit halber: Agentin—ist ein Wiki. Die Inhalte darin werden also von verschiedenen Autoren über eine gemeinsame Software im Webbrowser erstellt. Die Selbstbeschreibung von Agentin lautet:

“Wir sammeln und organisieren Wissen, Daten, Fakten und Zusammenhänge über die Einflussnahme von antifeministischen Akteur_innen auf Politik und Öffentlichkeit.”

Es ist dieselbe Herangehensweise, die von weit links stehenden Nachwuchsideologen in der “Kampf gegen Rechts”-Industrie bekannt ist. Man ist schwer ideologisiert, sieht sich selbst aber gar nicht so. Man steht für das Gute ein, und dazu gibt es keine legitime Opposition. Gegner sind nicht moralisch integre Menschen mit Argumenten, sondern menschenverachtende “rechte” Kräfte und “Netzwerke”.

Das Wiki der Böll-Stiftung präsentiert sich schon an der Oberfläche im Antifa-bewährten “Kenne deinen Feind”-Stil. Man gibt vor, über den Gegner zu informieren, Wissen über Personen und Organisationen zu sammeln, Verbindungen aufzuzeigen. Mit “Agentin” hat man sich sogar einen nachrichtendienstlichen Namen verpasst, es schwingt Heldenromantik mit.

Über Einflussnahmen auf die Politik erfahren Leser hier eigentlich nichts, es werden auch keine Machenschaften offengelegt. Kernkomponente des Wikis ist vielmehr eine Art Karteikarten-System von “Personen”, zudem von “Organisationen”, die großteils entweder christlich sind oder zur Männerrechtsszene zu gehören scheinen. Unter “Personen” wird auch eine beträchtliche Zahl nichtlinker Journalisten katalogisiert.

Den Personen-Einträgen gehen wenige immergleiche Einordnungen voran: Heteronormativ. Ultrakatholisch. Antifeministisch. Antigenderistisch. Wer beim Stichwort “ultrakatholisch” bislang an Kleriker im Spanien Francos dachte, der muss nun umdenken: Nach den Katalogkarten der Genderisten-Stasi gilt offenbar jeder Ottonormal-Katholik, der noch nicht auf linksgrüne Kirchentagslinie eingeschwenkt ist, als “ultrakatholisch”. Als “ultrakatholisch orientiert” wird auch Birgit Kelle vorgestellt. Der vom Deutschlandfunk bekannte Journalist Jürgen Liminski ohnehin. Seine Karteikarte vermerkt unter “Aktivitäten” zudem, dass er “Vater von 10 Kindern” sei. Hat da schon jemand den Staatsschutz eingeschaltet?

Besonders faszinierend ist die Beschimpfung Familismus, die auf diesem Pranger-Wiki öfter fällt. Im entsprechenden Eintrag ist zu lesen, der Familismus sei

eine Ideologie, die die bürgerliche Kleinfamilie als Leitform einer Sozialstruktur bezeichnet. Im Familismus nimmt die (Groß-)Familie, das heißt die Vater-Mutter-Kind-Familie und die biologische Verwandtschaft, die Funktion einer die Existenz des Einzelnen sichernden sowie den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang stützende Instanz ein. […] Das System aller Familien bildet das Gemeinwesen. Das Gemeinwesen ist nach der Ideologie des Familismus auf den Nationalstaat bezogen.

Es wirkt fast so, als werde hier die böse rechte Idee des Nationalen sicherheitshalber dem grundsätzlich eigenständigen “Familismus”-Konzept angeheftet, um alle diejenigen Leser auf Linie zu bringen, die unerfindlicherweise noch keine Empörungsenergie gegen die “bürgerliche Kleinfamilie als Leitform einer Sozialstruktur” mobilisieren konnten.

Die Böll-Stiftung muss für Agentin vielleicht noch ein wenig Steuergeld in die Hand nehmen, denn die Mitarbeiter geben sich noch nicht viel Mühe beim Katalogisieren von Gegnern der eigenen Ideologie. Einer der brilliantesten deutschsprachigen konservativen Publizisten zum Beispiel bekommt nur einen einzigen Satz ab: “Alexander Kissler ist ein Autor und Journalist, der dem Ultrakatholizismus nahesteht.” (Ein Befund übrigens, den auch einschlägig sensibilisierte Nicht-Theisten unter seinen Lesern nicht bestätigen können.)

Zu den schönsten Einträgen im grünen Wiki zählt der über den Schweizer Publizisten und Verleger Köppel. “Roger Köppel”, steht dort, “scheint in der Weltwoche antigenderistischen Positionen eine Plattform zu geben.” Scheint antigenderistischen Positionen eine Plattform zu geben! Ein unerhörter Verdacht. Als Hauptindiz wird ein solider, sehr ordentlich recherchierter Weltwoche-Artikel von 2014 über Gender-Forscherinnen an Schweizer Universitäten verlinkt. Dessen Inhalt hat womöglich die Auffassungsgabe der genderistischen Agentinnen gesprengt, sonst hätten sie den Artikel nicht gegen, sondern für die Verantwortlichen ins Feld geführt. An dieser Stelle besten Dank für den Artikelhinweis!

An den oberbayerischen FAZ-Blogger Rainer Meyer (Don Alphonso) haben sich die Gender-Agentinnen von der Böll-Stiftung nicht herangetraut; nicht einmal ein Rumpfeintrag wurde für ihn angelegt. Es ist eine völlig unglaubwürdige und gleichzeitig erheiternde Auslassung angesichts der diabolischen Ausdauer und Freude, mit der er als einziger Autor eines deutschen Leitmediums seit Jahren täglich Genderistinnen im Netz lächerlich macht.

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Dafür verpasste man dem sanftkomischen, liebenswürdigen Ur-Liberalen Harald Martenstein einen strengen Eintrag: “Harald Martenstein ist ein deutscher heteronormativ orientierter Journalist” diagnostizierten die grünen Gender-Agentinnen. Dieser Satz, der sinngemäß immer noch so dasteht, ist auch schon der einzige, den sie selbst beitrugen. (Für den Rest hat man “aus einem alten Stand des Wikipedia-Artikels zu Martenstein selektiv alles kopiert, was gegen Martenstein sprechen könnte”.)

Soweit ich erkennen kann, besteht Martensteins größtes Vergehen darin, dass er die Genderforschung zutreffend als “Antiwissenschaft” kritisiert hat. Ist es schlimm, daraufhin als “heteronormativ” klassifiziert zu werden? Nein. “Heteronormativ” steht im genderistischen Ideologenjargon dafür, dass jemand gewisse Trivialitäten über eine sexuell reproduzierende Spezies wie die menschliche annimmt. Die allermeisten Menschen sind intuitive Heteronormativisten. Wie das Agentin-Wiki in einem eigenen Eintrag unter “Ideologien” erklärt, bedeutet “heteronormativ” zu sein,

dass es a.) zwei und nur zwei Geschlechter gibt, diese b.) auf Basis scheinbar eindeutiger biologischer Körper beruhen und sodann ‘sozial’ als ‘Männer’ und ‘Frauen’ erkennbar sind und c.) sich wechselseitig begehren.

Es ließe sich zeigen, dass diese Annahmen, einmal klar ausbuchstabiert, so unaufregend sind, wie sie daherkommen. Sie entsprechen berechtigten Annahmen über Haupttendenzen im menschlichen Sexualverhalten. Das ändern auch keine Ausnahmen gegenüber der heterosexuellen Norm in menschlichen Populationen.

Das Wiki Agentin mag als “Munitionslager” konzipiert worden sein, wie ein Beobachter twittert. Der größte Informationswert des Wikis liegt aber in dem, was es unfreiwillig über den Geist seiner Urheber aussagt. Ähnlich wie die Amadeu-Antonio-Stiftung ihren Geist offenbarte, als sie in einem Handlungsleitfaden vor einem Jahr (übrigens ohne jeden Reputationsverlust im Establishment) Beschreibungen wie “Wirtschaftsflüchtling” zu einer Form “rassistischer Hetze” erklärte, demonstriert mit der grünen Böll-Stiftung ein weiterer Teil der linken Antidiskriminierungsindustrie seine Bereitschaft, gut begründete politische Standardpositionen zu gefährlichen Rechtsausleger-Ideen zu erklären. Der Think Tank einer Partei im Herzen des Berliner Establishments etikettiert hier gesellschaftspolitische Standardpositionen mit abstrusen Denunziationsvokabeln wie “Heteronormativität”, “Familismus”, “Biologismus”—und stellt dann Menschen, die diese Positionen verteidigen, an den Pranger. Und die zusammengetragenen Personeninformationen präsentiert man als Projekt der Öffentlichkeitsaufklärung.

Vielleicht das Komischste an Agentin ist, dass gerade das spiegelbildliche Gegenstück zu der Frage, deren Beantwortung man sich dort zur Leitaufgabe gemacht hat, die wirklich interessante wäre. Weitaus interessanter nämlich als die Frage nach Netzwerken, vermöge derer jene Personen “auf Politik und Öffentlichkeit” Einfluss nehmen, die Gender-Fanatiker als “antifeministische Akteur_innen” ausgemacht haben, wäre diese Frage: Wie in aller Welt haben es Vertreterinnen einer rein ideologischen Pseudowissenschaft geschafft, zu solch einem Einfluss auf Politik, Medien und Bildungswesen zu gelangen?

Welche sozialen Mechanismen und Netzwerke haben das eigentlich erlaubt? Wie war es möglich, dass die bereits Anfang der 1990er Jahre vorliegende Ideologie der dritten Feminismus-Welle in den 2010er Jahren—ohne irgendeine öffentliche Aufklärung oder Diskussion—zu einer Art Staatsdoktrin wurde, die, mit Unmengen von Steuergeldern gefördert, Einfluss auf alle Aspekte privaten und gesellschaftlichen menschlichen Lebens zu nehmen begann? Wie geht denn so etwas? Das wäre eine interessante Frage.

Auch ohne auf soziologische Faktoren und konkrete politische Einflussnahmen einzugehen, lässt sich eines in jedem Fall sagen. Entscheidenden Anteil an der Etablierung des Gender-Feminismus hatte ein bestimmter, perfider PR-Trick, der bis heute erfolgreich angewandt wird.

Wenn sich der Gender-Feminismus als
Gleichberechtigungs-Feminismus verkauft

Die phänomenal erfolgreiche Hauptverkaufstaktik des Gender-Feminismus ist schnell beschrieben: Man redet in der Öffentlichkeit immer wieder so, als versuche man bloß die unendlich viel besser begründbare Position des Gleichberechtigungs-Feminismus durchzusetzen. Anders gesagt: Um den Leuten gender feminism unterzujubeln, bedient man sich einer Rhetorik des equity feminism. (Und dabei wiederum bedient man sich einer Handvoll immergleicher Statistik-Lügen.)

Der Gleichberechtigungs-Feminismus ist eine ethisch begründete Position, die für Frauen gleiche Rechte und Fairness einfordert. In Deutschland und anderen westlichen Demokratien ist diese Position, wie sich plausibel argumentieren ließe, mittlerweile vollständig durchgesetzt worden.

Der Gender-Feminismus dagegen ist zuallererst eine empirische Doktrin über die Natur des Menschen. Die fundamentalste Idee dieser Doktrin ist, dass es keine verhaltensrelevanten biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Die nächstfundamentale Idee postuliert soziale Konstruktionen, die dieses vermeintliche biologische Vakuum besetzen: Sämtliche verhaltensrelevanten Geschlechtsunterschiede resultieren demzufolge aus sozialen Rollenzuweisungen in einem männlich dominierten System struktureller Gewalt. Alleine schon die erste Teilthese ist empirisch unhaltbar; sie ist mit Sicherheit falsch. Von der zweiten Teilthese wollen wir hier nicht anfangen.

Die wenigsten Menschen haben Zeit und Lust, sich in die Thematik einzuarbeiten, sie kennen derartige Unterscheidungen zum Feminismus einfach nicht. Gleichwohl nimmt ein Großteil aller politisch bewussten Bürger irgendwie verschwommen an, dass aus der Befürwortung der Geschlechter-Gleichberechtigung auch die Befürwortung des Gender-Feminismus folge. Dementsprechend wird Gegnerschaft zum Gender-Feminismus weithin als Gegnerschaft zum Gleichberechtigungs-Feminismus verstanden. Man verlässt sich dabei gutgläubig darauf, dass hinter dem Gender-Jargon empirisch fundierte Wissenschaft stecken müsse.

Am Agentin-Wiki lässt sich gut beobachten, wie die eben beschriebene Vermengung von Genderismus und Gleichberechtigungs-Feminismus betrieben wird. Subtil wechselt man zwischen “antigenderistisch” und “antifeministisch”—im Sinne einer Gegnerschaft zur Gleichberechtigung der Frau—hin und her. Gerade auf der Startseite von Agentin ist das schön zu sehen. Nahtlos geht man dort von der Bezugnahme auf “Anti-Gender” im Projektnamen zur globaleren Bezugnahme auf “Antifeminismus” in der Selbstbeschreibung über.

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Deutlich lässt sich das Phänomen auch beim Eintrag “Antigenderismus” beobachten. Dort steht, der Antigenderismus sei eine “Erscheinungsform des Antifeminismus”.

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Dabei ist, nochmal, der “Antigenderismus” nicht auf einen “Antifeminismus” festgelegt, ganz bestimmt jedenfalls nicht im Sinne einer Gegnerschaft zur Gleichberechtigung der Frau. Kurioserweise erkennt der Wiki-Eintrag dies weiter unten im Text dann doch an.

Man könnte jetzt Witze darüber machen, was es uns über Genderisten sagt, dass sie einfache mengentheoretische Beziehungen nicht beherrschen. (Genderistische Mengenlehre: Wenn der Genderismus eine Teilmenge des Feminismus ist, dann bilden die Anti-Genderisten ja wohl eine Teilmenge aller Anti-Feministen!) Man könnte humoristisch erst recht in Fahrt kommen, wenn man bedenkt, dass Genderisten mathematisches Denken gerne für ein Unterdrückungsinstrument des Patriarchats halten.

Man könnte aber auch einfach die nüchterne Einsicht mitnehmen, dass Genderisten nicht einmal in ihren privaten Gedanken die Positionen des Gleichberechtigungs-Feminismus und des Gender-Feminismus klar trennen. Und so ein kognitives Defizit ist hilfreich, wenn einem ohnehin daran gelegen ist, diesen himmelweiten Unterschied einzuebnen.

Immer wieder, hier und andernorts in öffentlichen Diskursen, stützt sich Genderisten-Rhetorik auf dieselben perfiden Suggestionen, die längst politmedialer Mainstream sind: Wenn du dich gegen den Genderismus stellst, dann bist du gegen den Gleichstellungs-Feminismus. Wenn du dich gegen den Genderismus stellst, dann träumst du von einer Rückkehr zum Frauenbild der 1950er Jahre. Sei also besser für den Genderismus—oder halte dich wenigstens raus und überlasse studierten Gender-Expertinnen das Nachdenken!

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Es wird interessant werden, wann die Erkenntnisse dieser datensammelwütigen Kundschafter an der unsichtbaren Front 2.0 vom Stadium der Cyber-Repression gegen dissidente Stimmen im Netz in das Stadium der koordinierten Repressalien und Einschüchterung gegen dissidente Strukturen und Einzelpersonen übergehen. Dem ist Tür und Tor geöffnet, wenn Daten von Mischa Wolfs(https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Wolf) selbsternannten Enkeln an die bewährten zivilgesellschaftlichen Akteur*nnen weitergegeben werden. Um Akzeptanz und Toleranz besorgte engagierte Aktivist*nnen der ANTIFA werden dann im persönlichen Dialog mit schlagkräftigen Argumenten dafür sorgen, dass regierungskritische Blogger ihr Verhalten noch einmal überdenken…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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