CDU/CSU-Wahlprogramm – ein magerer „großer Wurf“

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Was in diesem Programm steht, ist doch Schall und Rauch. Wer in diesen Breiten noch nicht in den Bereich der Grenzdebilität abgesunken ist, wird mittlerweile begriffen haben, dass unter dieser Kanzlerin so epochale wie rechtswidrige Vorhaben wie Grenzöffnung, Kernkraftausstieg oder sog. Homo-„Ehe“ weder angekündigt noch zur Abstimmung gestellt werden. Ist im Parteienkartell ebenso Konsens wie „Staatstrojaner“, Internetzensur oder „kaltes Parteienverbot“ mittels Zudrehen des Geldhahns.

Dass die beiden „bürgerlichen“ Kartell-Module Ehe-und Familienförderung betreiben wollen, ist für sie völlig „ungefährlich“, denn was genau eine „Ehe“ ist und was denn bitteschön eine „Familie“, definiert (wie eben gesehen) sowieso die Politik. Der Satz, wonach ein Wahlprogramm das Träumen ermögliche, prognostiziert präzise die Wahrscheinlichkeit der Realisierung der in ihm genannten Wohltaten: 0,0. Es spricht für den kalten Zynismus dieser Frau, es offen auszusprechen…

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Staatlich verordnetes Glück macht mich stets nachdenklich

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde, wer ruhig schläft, den kann kein Wässerlein trüben. Also präsentiert das glückliche Paar Merkelhofer mit treuherzigem Augenaufschlag und mit ungetrübter Unschuldsmiene das neue Wahlprogramm der CDU/CSU.

Der aufmerksame Leser dieses wird aber einige Mühe aufwenden müssen, dabei nicht einzuschlafen. Schlicht: Der neue „große Wurf“ ist eher ein Schlafmittel denn ein Aufbruch in die Zukunft – Motto: „das Bestehende verwalten“. Bei so viel Harmonie – und Programmverwandtschaft mit der SPD – wäre ein Schelm, der dabei nicht an eine geplante Wiederauflage der großen Koalition dächte. Beispiel „Entlastung der Familien“ (und der Leistungsträger): Union und SPD wollen jeweils 15 Milliarden Euro dafür ausgeben. Das riecht dann doch nach einer Wiederauflage der Großen Koalition.

Träumerin Merkel

Alles soll noch viel besser werden – geht es nach Merkel: „Ein Wahlprogramm macht es möglich, auch einmal…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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