Informationsblatt FSSP Editorial (http://petrusbruderschaft.de/media/Infoblaetter/alte_Ausgaben/2017_07.pdf)

Informationsblatt

der Priesterbruderschaft St. Petrus

Juli 2017

P. Bernhard Gerstle FSSP, Distriktsoberer für den deutschsprachigen Raum

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

In Österreich erschien jüngst eine vom Bundesministerium für Familie und Jugend in zweiter Auflage herausgegebene Broschüre „Erster Sex und große Liebe“. Ähnliche „Schmutzpropaganda“ ist auch in Deutschland in Umlauf und wird hier ebenfalls staatlich unterstützt und finanziert. Deshalb empfehle ich vor allem den Eltern den Artikel unseres Mitbruders P. Alexander Metz auf den Seiten 3-5 dieser Ausgabe.

Auf breiter Front findet heute ein Feldzug gegen jene Werte statt, die unsere christliche abendländische Kultur über viele Jahrhunderte geprägt haben. Hierbei werden nicht nur die Gebote Gottes mit Füßen getreten, sondern auch die Familie als Keimzelle der Gesellschaft in ihren Fundamenten bedroht. Wir beklagen mit Recht den islamistischen Terror. Doch wie viele stehen auf gegen diese Art von Terror, der Leib und Seele, vor allem der Kinder und Jugendlichen, existentiell bedroht? Von der Politik ist zur Zeit leider keine Hilfe zu erwarten, weder aus Berlin und erst recht nicht aus Brüssel. Trotzdem dürfen wir als gläubige Christen nicht resignieren. Initiativen wie z. B. der „Marsch für das Leben“ sowie die „Demo für Alle“ verdienen unsere Unterstützung. Bedauerlicherweise hält sich diese von Seiten der Kirche in Grenzen. So unterstützen in Deutschland nur wenige Bischöfe den „Marsch für das Leben“ und noch weniger nehmen selbst daran teil. Ganz anders ist die „Mobilisierung der Straße“ in Ländern wie Frankreich oder den USA. Auch fühlen sich viele christliche Eltern von der Kirche hinsichtlich der Schul-Sexualerziehung im Stich gelassen. Sie geht in den meisten Fällen weit über eine angemessene altersgerechte Aufklärung hinaus und nimmt weder an den Geboten Gottes noch am natürlichen Sittengesetz Maß. Umso dringender notwendig wäre es, unseren Kindern und Jugendlichen in gewinnender und überzeugender Weise die christlichen Normen und Ideale von Keuschheit und Reinheit zu vermitteln.

In den USA haben sich viele Jugendliche für die Bewegung „Wahre Liebe wartet“ begeistern lassen. Warum soll das nicht auch bei uns in Europa möglich sein? Die Argumente dafür sind den billigen Argumenten jener, die alles nur auf den „Spaßfaktor“ zurückführen, haushoch überlegen. Ein erfreulicher Lichtblick ist der neue Jugendbischof Stefan Oster aus Passau, der den Mut hat, die kirchliche Jugend- arbeit zu hinterfragen und zu einem Umdenken aufzurufen.

Ein solcher Lichtblick ist auch das neu herausgebrachte Buch unseres Mitbruders, P. Martin Ramm mit dem Titel „Logik der Liebe“. Auf der Rückseite finden Sie dazu nähere Angaben. Es verdient eine weite Verbreitung und kann u.a. in unserem Priesterseminar bestellt werden (bitte dort unter der Nr. +49-08385/9221-0 auch alle anderen Bücher und Schriften bestellen).

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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