Papst Franziskus: Schwimmt gegen den Strom – aber nicht so wie Kardinal Müller ?

Der interessierte Beobachter stellt in diesem Pontifikat frappierende Übereinstimmungen von Äußerungen des Papstes oder seines Umfeldes mit dem (bislang eher im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik verorteten) Begriff der Hybriden Kriegführung fest.

Diese sind inhaltlich ausdeutbar und in der (beabsichtigten) Wirkung verwirrend, damit besteht die Möglichkeit, die Verantwortung für bestimmte Aktionen bis hin zur offenen Häresie mit einiger Plausibilität abstreiten zu können.

Auch die scheinbar klaren Worte bzgl, „gegen den Strom schwimmen“, „Treue zum Glauben“ u. ä. stehen beispielsweise in einem schillernden Widerspruch zur Verleumdung der Mission als „Proselytismus“. Wie kann sich Treue zum Wort Christi zeigen, wenn Moslems, Juden und Orthodoxe nicht zum katholischen Glauben geführt werden dürfen? Hier knüpfte der amtierende Pontifex übrigens an seinen Vorvorgänger an, der nicht nur den Koran küßte, sondern auch die Moslems aufforderte, dem Islam treu zu bleiben sowie den Hl. Johannes den Täufer anrief, den Islam zu schützen und damit bereits einen hybriden Kontext schuf. Dies nur in aller Kürze, ausführlicher in: https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/05/01/hybride-kommunikationsmuster-im-kirchlichen-raum/.

 

CHRISTLICHES FORUM

Von Felizitas Küble

Bei der Generalaudienz vom vergangenen Mittwoch hat Papst Franziskus lautet einem CNA-Berichterläutert, daß Verfolgung zum Christstein gehört, daß Jesus selber einst verfolgt wurde und daß die christliche Hoffnung die Stärke der Märtyrer sei.

Er sagte: „Im Evangelium spricht der Herr davon, dass die Verkündigung des Reiches Gottes auf Widerstand und Feindschaft stößt.“

Christsein heiße, gegen den Strom zu schwimmen, erklärte der Papst weiter  – und zwar „aus Treue zur Botschaft Christi“. Daher sei der Gläubige gesandt wie „Schafe mitten unter die Wölfe“ (Mt 10,16).

Das sind zweifellos klare und erfreuliche Worte.

Nun hätten wir gerne gewußt, warum Papst Franziskus die Amtszeit von Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation nicht verlängert hat, obwohl dieser theologisch konservative Würdenträger erst 69 Jahre alt ist (für leitende kirchliche  – zumal kuriale –  Hierarchie-Verhältnisse ist das jung)  –  und obgleich es bislang üblich war, die Amtszeit von Glaubenspräfekten zu verlängern

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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