Der herrschende Gesamtkomplex gesellschaftlicher Führungseliten

Die Veränderungen in der politischen Landschaft der letzten Jahre wird man nur mit einem tektonischen Beben vergleichen können, einem völligen Paradigmenwechsel. Vor dem Beben existierte ein gewisser (allerdings schon begrenzter, siehe EU, Ostpolitik, NATO etc.) Wettbewerb der Parteien mit unterschiedlichen Lösungsansätzen. Newcomer hatten die Möglichkeit, in Parlamente und Regierungen einzurücken (bestes Beispiel: B’90/Die Grünen) und dort ihre Ideen zu verbreiten oder, wenn man dafür zu unfähig war, halt nicht (StattPartei, REP etc.). Meinungsfreiheit wurde groß geschrieben, selbst wenn die Grenze zum Politterror fließend war (Polizistenmorde an der Startbahn West, Brockdorf etc.). Datenschutz war eine Art Zivilreligion, die Furcht vor Big Brother wurde stellenweise hysterisch (besonders im Jahre 1984, klar… 😉 ).

Schauen wir – ohne Zorn und Eifer – auf die für jeden nachprüfbaren Tatsachen der Gegenwart: die politische Kaste präsentiert sich als ein Parteienkartell, bei dem sämtliche Module untereinander koalitionsfähig sind, da die grundsätzlichen Programmpunkte des social engineering von allen geteilt werden. Dem arglosen Zuschauer wird der Eindruck vermittelt, dass alle jedes Vorhaben von jedem Kartellmodul umgesetzt werden könnte, so es erforderlich sein sollte: eine rot/grüne Regierung beschließt den ersten Kriegseinsatz deutscher Truppen nach 1945 und die sog. Hartz IV-Gesetzgebung, dafür steigt eine schwarz geführte Regierung aus Atomkraft und Wehrpflicht aus und initiiert nun die Gleichstellung homosexueller Verbindungen mit der Ehe. In Hessen und Bayern forcieren schwarz geführte Kultusministerien Gender-Lehrpläne, in München nahmen „C“SU-Funktionäre mit eigenem Wagen am Christopher-Street-Day teil.

Der Rechtsbruch wird zum Regierungsprogramm, verfassungsrechtlich hoch bedenklich werden Grundgesetzartikel betreffend Asylrecht, Schutz der Ehe, informationelle Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit und das Parteienprivileg ausgehöhlt. Um unliebsame Gesellschaft durch andere Parteien in den Staatsorganen zu unterbinden, können diese – entgegen dem Parteienprivileg – finanziell ausgetrocknet werden, eine Art kaltem Parteienverbot ohne Bundesverfassungsgericht, Prozeß und Verteidigungsmöglichkeit. Mißliebige Kritiker können „legal“ via NetzDG mundtot gemacht und durch sog. Staatstrojaner ausspioniert werden, die Durchführung von Demonstrationen – also die grundgesetzlich geschützte Form, seine Meinung gemeinsam mit anderen offen unter freiem Himmel zu bekunden – ist real wegen der (offenkundig geduldeten) Repressalien der ANTIFA-Schlägertrupps, wenn überhaupt, nur noch unter massivem Polizeischutz möglich. Erstmalig in der Nachkriegsgeschichte wird die sog. „Zivilgesellschaft“ formell organisiert (http://www.allianz-fuer-weltoffenheit.de/), dem Einzelnen wird durch perfides „nudging“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Nudge) beigebracht, gesellschaftlich die „richtige Haltung“ zu zeigen: gegen „rechts“, gegen Putin, gegen Trumpf, gegen die AfD etc. Die politische Kaste agiert dabei mit Medien, Kirchen und linken „zivilgesellschaftlichen Akteuren“ derart offen orchestriert (siehe letzter Parteitag der AfD in Köln), dass man schlichtweg von einem einheitlich orientierten und geschlossen handelndem linken Gesamtkomplex gesellschaftlicher Führungseliten ausgehen muß. Liest man die Äußerungen führender christlicher Geistlicher und den von den Medien einheitlich verbreiteten Tenor zur Masseninvasion, zudem von einem informellen Staatskirchentum bzw. von informellen Staatsmedien.

Vor diesem Hintergrund muß sich natürlich jeder selbst politisch neu sortieren, denn das alte Parteiensystem existiert – wie gezeigt – nicht mehr. Die „alte CDU“ gibt es nicht mehr, nur die von Frau Merkel abhängige Gefolgschaft samt ein paar Dissidenten in Fraktion und Parteiapparat. Diese werden „der Optik wegen“ wohl noch etwas geduldet, maßgeblichen Einfluß haben sie nicht mehr. Die SPD ist mittlerweile derart entkernt, dass sie zunehmend überflüssig wird, übrigens auch Bündnis ’90/Die Grünen. Da deren gesellschaftliches Gedankengut (Kernkraft-Ausstieg, Wehrpflicht-Abschaffung, nun die sog. Homo-„Ehe“) nun vom gesamten Parteienkartell von schwarz über gelb bis rot/dunkelrot durchgesetzt wurde und fanatisch verteidigt wird, hat die grüne Partei die ihr zugedachte Aufgabe eines Virenträgers erfolgreich abgeschlossen. Zudem haben sich ja in der Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ unter den einschlägigen linken Code-Begriffen alle „relevanten Gruppen der Zivilgesellschaft“ zusammengeschlossen, von den Arbeitgebern und Gewerkschaften über religiöse Gemeinschaften bis hin zum organisierten Sport.

Zum einen der totale Sieg, zum andern gleichzeitig die totale Überflüssigkeit der grünen Partei. Deutschland hat keine grüne Partei mehr, sondern eine grünorientierte politische Kaste. Logischerweise ist nunmehr „rechts“ wie „links“ fragwürdig, es heißt nun nur noch „im Kartell“ oder draußen. In der führenden Kraft außerhalb des Kartells, der AfD, gärt es – treffen hier doch versprengte Christdemokraten auf Alt- wie Neurechte oder gleich komplette Politnaivlinge – von den üblichen Kriegsgewinnlern und Glücksrittern ganz zu schweigen.

Unsere politische Kaste – eigentlich ein Fall fürs Kartellamt…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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8 Antworten zu Der herrschende Gesamtkomplex gesellschaftlicher Führungseliten

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