Die Stunde ist da… (katholikenkreis.de)

Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt am Main

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(29.6.2017)

Die Stunde ist da…

Deutschland vollzieht mit der überfallartigen Abkehr vom jahrtausendealten Ehebegriff die Absage an das, was bislang unter dem Begriff „Christliches Abendland“ verstanden wurde: die Ehe als vorstaatliche Grundlage einer sich auf naturgegebenem Wege kontinuierlich erneuernden Gesellschaft. Für Katholiken ist sie ein Sakrament, für andere Menschen zumindest eine rational begründbare Tatsache. Anstatt nun die Sturmglocken zu läuten, begnügt sich die Deutsche Bischofskonferenz mit einer wohltemperierten, beschwichtigenden Stellungnahme, bei der das Wichtigste scheint, die „Diskriminierung Homosexueller“ durch die DBK als reines „Missverständnis“ aufzuklären.

Hier fehlen die deutlichen Worte von Erzbischof Dr. Dr. Johannes Dyba:

„Sie wissen doch, was in der Natur männliches und weibliches Prinzip sind. Das zu einer Ehe Mann und Frau gehören, zu einer Familie Mann und Frau und Kind. Eine Selbstverständlichkeit. Das ist doch eine moderne Perversion, dass das jetzt auf einmal nicht mehr so sein soll“.

[Erzbischof Johannes Dyba, „Unverschämt katholisch“, hrsg. von Gotthard Klein, Monica Sinderhauf (= Quaestiones non disputatae, Bd. VI, hrsg. von Ulrich-Paul Lange), Siegburg 2002, S. 401]

Bereits vor vielen Jahren machte der Bischof auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen und die politische Vorgehensweise kirchenfeindlicher Kreise aufmerksam und wurde bereits damals von der Mehrzahl seiner Amtsbrüder feige im Stich gelassen.

„ Das Grundgesetz selbst kann zwar kaum verändert werden, da der Gesetzestext als solcher durch die hohen Mehrheiten, die zur Verfassungsänderung nötig sind, geschützt wird. Trotzdem geschieht die wirksame Rechtsveränderung und Rechtsverletzung einfach und fast unbemerkt durch eine dem Zeitgeist angepasste Interpretation der Gesetzestexte. Wie kann von einer besonderen Förderung der für unsere Zukunft lebenswichtigen Familie noch die Rede sein, wenn jede homosexuelle Liaison ihr gesetzlich gleichgestellt wird?“ [Ebd., S. 498]

Wir rufen die Bischöfe Deutschlands auf, die prophetischen Worte Erzbischof Dybas zu beherzigen und standhaft die Gebote Gottes zu verkünden:

„ Ich werde in mehr oder weniger kurzer Zeit vor Gott in der Ewigkeit stehen. Da werde ich doch jetzt keine Zeit mehr dazu verschwenden, faulen Kompromissen nachzujagen oder um Mehrheiten, in welchen Gremien auch immer, besorgt sein. Die Stunde ist da, um Gottes Botschaft – dazu gehören auch seine Gebote – in Klarheit und Wahrheit zu verkünden“. [Ebd, S. 499]

Es gilt, ein Bekenntnis für Jesus Christus, seine Kirche und seine Gebote abzulegen.

Jetzt !

 

Im Namen des Arbeitskreises von Katholiken:

Frau Freudenberger                        Herr Dr. med. Dieter Fasen  

Herr Steffen Wiegand                       Herr Dr. habil. Michael Hanke

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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Eine Antwort zu Die Stunde ist da… (katholikenkreis.de)

  1. Pingback: Kurzkommentar zu: Stellungnahme des Forum-Teams (blog.forum-deutscher-katholiken.de) | Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen.

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