Theater, Theater, der Vorhang geht auf…

Vielen Menschen fehlt heutzutage das innere Verständnis für die politisch-medialen Vorgänge der Gegenwart. Sie stehen dem Kampagnenjournalismus, der von ausnahmslos allen TV- und Printmedien geschlossen transportierten, inhaltsgleichen Vorgaben verständnislos gegenüber. Ebenso verwirrt sie ein Justizminister, der – anstatt rechtmäßig ein Verfassungsminister zu sein – nun als Gesinnungsjustizminister massiv gegen ihm politisch mißliebige Meinungen im Netz und auf der Straße vorgeht. Der beste Beziehungen zu den linksextremen Schlägerbanden der sog. „Antifa“ pflegt und der unverhohlen Staatsbürger davor warnt, sich an eine Computer-Tastatur zu setzen. Warum kann man an der Wahlurne nicht mehr eine andere Richtung wählen, sondern nur noch, ob die Führungsfigur im sackartigen Anzug einen Bart hat oder nicht?

Grund für dieses Unverständnis ist wohl in den meisten Fällen, dass der Maßstab, an dem diese Vorgänge gemessen werden, noch der des Rechtsstaates ist. Nach diesem Maßstab hätte der Justizminister schon lange zurücktreten müssen, hätte die gelenkte Presselandschaft (Anti-Trump, Anti-Putin, Anti-AfD) schon längst gesellschaftlichen Großalarm auslösen müssen. Dies ist aber nicht der Fall.

Der Schlüsselbegriff zum Verständnis der Gegenwart heißt Illusionstheater.

Im Illusionstheater hat der Zuschauer das Gefühl, einem realen Geschehen beizuwohnen. Die Illusion wird durch Einfühlung in eine „realistisch“ dargestellte Situation ausgelöst; sie ist im „Idealfall“ so perfekt, dass der Zuschauer zumindest zeitweise das Stück nicht als bloß fingierte Realität wahrnimmt und sich vollständig mit derjenigen Bühnenfigur identifiziert, in die er sich eingefühlt hat. Das Bühnenbild und die Requisiten, die Regie und die Figurenhandlung, d.h. die Spieltechnik der Schauspieler, werden gezielt zur Illusionsbildung eingesetzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Illusionstheater

Gelingende Integrationsanstrengung“ heißt das Stück, welches vom politisch-medialen Komplex seit einiger Zeit gegeben wird. Beinhaltet die gelungene Integration von Flüchtlingen, die permanent Terroristen festhalten, wenn sie nicht gerade gefundene Brieftaschen brav abliefern. Beinhaltet das Narrativ, dass millionenfach Anwälte und Ärzte, Architekten und Geisteswissenschaftler in Deutschland einströmen, die „wertvoller als Gold“ sind, so zumindest Herr Schulz. Da dies erkennbar mit der Realität nicht übereinstimmt, obliegt es dem politisch-medialen Komplex, alle Signale, welche sich im Widerspruch zum sorgfältig inszenierten Bühnenbild befinden und somit den Erfolg des Stückes gefährden könnten, zu unterbinden. Daher schafft man gezielt mit Phrasen wie hatespeach und Hetze eine Atmosphäre, in welcher ein grundgesetzwidriges Machwerk wie das sog. „NetzdurchsetzungsG“ entstehen kann. Denn alle Informationsquellen, welche die angestrebte Illusionsbildung beim Theaterpublikum gefährden können (Facebook-Seiten, Weblogs et cetera.) müssen zwingend ausgeschaltet werden. Auch die um sich greifende Uniformität und Gleichgerichtetheit der Medienlandschaft ist unter diesem Gesichtspunkt erklärbar.

Begriffe wie Figurenhandlung und Regieanweisung machen deutlich, warum eine oppositionelle Auffassung zu diesem Integrationskurs innerhalb des Parteienkartells überhaupt nicht existieren kann. Ist doch die Spieltechnik der jeweiligen Bühnenfiguren für das Gelingen der Illusion beim Publikum schlichtweg existentiell. Reale dissidente Strömungen, wie etwa AfD oder Pegida müssen logischerweise stigmatisiert und kriminalisiert werden, will man denklogisch die regietechnisch vorgegebene „Alternativlosigkeit“ der umgesetzten Politik aufrechterhalten. Deshalb reduziert sich die Auswahl auf „Bart oder nicht“ – sackartiger Anzug und die gegenwärtige Politik bleiben erhalten, so oder so.

Dementsprechend werden Dissidenten zielgerichtet in Fernsehnachrichten zur „Primetime“, in Talkrunden und in Plenardebatten als empathielose Soziopathen dämonisiert, welche auf kleine Kinder an der Grenze schießen lassen wollen und generell voller pathologischem Haß auf alles Fremde sind. Die Richtung gab bereits der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor: „Das sind keine Menschen, die das tun. Das sind Verbrecher“. Für diese, so die subtile Botschaft, kann nur der Repressionsapparat oder eine psychiatrische Klinik zuständig sein…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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