Was anderswo passiert, wovon man hier nichts hört… (civitas-institut)

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Donnerstag, den 22. Juni 2017
An dieser Stelle ein paar kleine Kurznachrichten, die zeigen, daß die (bewußt herbeigeführte) Krise unserer Zivilisation umfassender ist, als wir es uns allgemein so vorstellen – Nachrichten, die natürlich nur von „lokaler Bedeutung“ sind und deshalb nach den Maßstäben der BRD-Presse nicht berichtenswürdig. Heute: Irland, EU und Türkei, Schweiz…

Eine Milliarde: – Seit 2007 hat die Türkei rund eine Milliarde Euro von der EU erhalten (exakt waren es 979,6 Millionen), damit das Land sich demokratisiere, Menschenrechte und den Rechtsstaat respektiere und ein akzeptabler EU- Kandidat werde. Resultat: offensichtlich! (Quelle)

Das einst katholische Irland: – Die parlamentarischen Mitglieder des Komitees, das mit der Erarbeitung von Vorschlägen zur Änderung des Abtreibungsverbots beauftragt ist, trafen sich am Mittwoch, 21. Juni 2017, zum ersten Mal. Der Gesundheitsminister Simon Harris erklärte, das Land müsse sich auf ein Referendum im nächsten Jahr „vorbereiten“. Das Komitee besteht mehrheitlich aus Mitgliedern, die für die Liberalisierung der Abtreibung sind. Ein beigeordnetes Komitee, das mit Überlegungen zum 8. Verfassungszusatz beauftragt ist, sollte nicht vor dem Monat September zusammenkommen. Der 8. Verfassungszusatz war durch ein Referendum im Jahr 1983 angenommen worden, ist nun der Artikel 40.3.3 der Verfassung und lautet: „Der Staat anerkennt das Lebensrecht des Foetus und garantiert, das Lebensrecht der Mutter gleichermaßen und voll respektierend, in seiner Gesetzgebung den Respekt dieses Rechtes und, im Rahmen des Möglichen, seine Verteidigung und Geltendmachung durch seine Gesetze.“ (Quelle)

Angstzustände in der Schweiz: – Die verwirrten Einzeltäter, welche Allahu Akbar rufend zum Angriff übergehen, kann man kaum zählen. In Lausanne verursachte ein Sahraui „die Evakuierung der Metro M2 in der Station Bessières, als er wie gewisse Dschihadisten vor einem Angriff schrie“. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dieser Mann sei „Opfer von Angstzuständen und habe den Fahrgästen keine Angst machen wollen: er rief also Gott an, weil er fürchtete, man habe es auf sein Leben abgesehen.“ So. Und nicht anders. Konsequenterweise wurde er freigelassen. (Quelle)

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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