Terrorismus: Die Fragenkomplexe, die nicht gestellt werden (konjunktion.info)

7. Juni 2017

Aufgeblähte Militärapparate. Abermilliarden für Rüstung, Überwachung und Stellvertreterkriege bzw. für die Unterstützung und Schaffung von moderaten Rebellen Terrorgruppen. Destabilisierung und Besetzung ganzer Staaten. Der militärisch-industrielle-mediale-agro-pharma Komplex hat aus seiner Sicht wahrlich alles richtig gemacht, wenn man auf die heutige Welt blickt.

Die logische Folge davon ist, das, was wir tagtäglich auf den Straßen im Nahen/Mittleren Osten und immer mehr auch in Europa erleben. Die Frage, warum wir nicht die gleichen Meldungen auch aus den USA vernehmen, mag jeder für sich selbst beantworten.

Es ist kein Wunder, dass uns die politische Klasse dazu auffordert, all diese „neuen Gegebenheiten“ – sprich den täglichen Terror – als die „neue Normalität“ anzuerkennen. Für May, Merkel, Macron und Co. sind Messerstecherattacken oder andere Terroranschläge (egal, ob nun echt oder nicht) unvermeidbar und sie fordern die Bevölkerungen dazu auf, die Täter nur stark genug in die eigene Gesellschaft einzubinden, so dass gemeinsam mit den Regierungen eine neue, bessere Welt entstehen kann.

Für den Begriff des Terrorismus gibt es eine Vielzahl an Definitionen. Die einfachste ist, dass Terrorismus auf Gewalt setzt, um eigene politische Ziele zu erreichen. Gewalt, die dann von Politikern und Vertretern der Hochleistungspresse mit Sonderberichten, Pressekonferenzen, Trauermienen und Ansprachen „weggeredet“ wird, ohne die wichtigsten Fragenkomplexe zu stellen oder gar zu beantworten. Fragen, die man letztlich nach jedem neuen Anschlag stellen muss:

In wie weit sind westliche Regierungen für das Problem des islamistischen Terrors mitverantwortlich?

Unsere Hochleistungspresse will, dass wir glauben, dass dieser Terror nichts mit der Politik und den Handlungen der westlichen Regierungen zu tun hat. Gezielt werden Querverweise, Verbindungen usw., die im Kontext der Geopolitik und der Umsetzung der Neuen  Weltordnung (NWO) stehen, von den Medienschaffenden ausgeblendet und bleiben unthematisiert. Doch gerade diese Frage der „Mittäterschaft“ der westlichen Regierungen im Bezug auf das Problem des globalen Terrorismus ist essenziell.

Haben vielleicht doch die nichtendenwollende Besetzung von verschiedenen Staaten im Mittleren Osten und die Zerstörung stabiler Länder wie Libyen oder dem Irak dazu geführt, dass Terrorismus erst gedeihen konnte? Wird durch die Unterstützung bekannter Terroristen, die man unter den Deckmantel der „moderaten Rebellen“ der westlichen Öffentlichkeit verkauft hat, mit Waffen und Geld, die Wahrscheinlichkeit für Anschläge im Westen nicht höher? Könnte es sein, dass die Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen, Wohnvierteln und der Infrastruktur durch den Westen dazu beigetragen hat, Hass auf den Westen zu schüren? Könnte es vielleicht doch sein, dass die „Einladungen und Willkommenskultur“ – ohne ausreichende Kontrolle der Migranten – einen Effekt haben könnte? Wie kann es sein, dass bekannte und überwachte Radikale trotzdem frei im Westen agieren können? Könnte es gar sein, dass die bewusste Unterdrückung der Stimmen von Kritikern dieser Situation dazu führt, dass sich die Lage weiter verschärft?

Sind die Reaktionen, die nach einem Anschlag von den Regierungen „aufgesetzt“ werden, gar positiv für die Mächtigen?

Terrorismus führt zu Angst, Unsicherheit, Panik, Wut, Chaos, Hass und Irrationalität. Und niemand ist leichter steuerbar, manipulierbar und kontrollierbar als jemand, der voll Angst und Furcht ist. Die Geschichte zeigt, dass Regierungen immer massive Vorteile (Machtzuwachs, Kontrolle) erlangen, wenn die eigenen Bürger sprichwörtlich paralysiert wurden. Patriot Act und Co. lassen grüßen.

Haben die Regierungen nur immer rein zufällig bereits „Antworten“ auf die Bedrohungen durch Terror in der Schublade?

Bereits am Tag nach dem letzten Londoner Anschlag forderte die britische Premierministerin Theresa May die regierungsseitige Regulierung des Internets. Eine Forderung, die inzwischen von sehr vielen Politdarstellern aufgenommen und proklamiert wird. Nicht, dass hier bereits massive „Vorleistungen“ dazu getätigt wurden wären und wir gerade nur einen „Extra-Schub“ sehen, um für die Maßnahme eine „größere Popularitätsbasis“ zu schaffen. Auf die Idee, dass nicht vollkommen hirnbefreite Terroristen das Internet als Kommunikationsmedien meiden (werden), kommen solche „Experten“ natürlich nicht und zeigt nur, wen es wirklich zu überwachen gilt.

Seltsamerweise haben westliche Regierungen immer schon „Lösungen“ in petto, bevor ein Anschlag stattfindet. Sei es der Patriot Act (9/11, bereits zuvor ausformuliert durch Ex-Außenminister John Kerry), die vorausgeplante Invasion Afghanistans (vgl. hierzu das Buch Bush at War von Bob Woodward), der Ausbau von Überwachungs- und Kontrollstrukturen (Kameras, Internetknoten, usw.), die Militarisierung der Polizei, das geplante Ende der Meinungsfreiheit und und und…

Conclusio

Terrorismus als die „neue Normalität“ zu akzeptieren ist vollkommen inakzeptabel und muss von den Bürgern, die in Freiheit und Frieden leben wollen, abgelehnt werden. Es gilt die Regierungen in die Verantwortung für ihr Tun zu zwingen. Auch wenn diese Aussage blauäugig und naiv erscheinen mag, müssen wir sowohl den Regierungen als auch der Hochleistungspresse zeigen, dass wir ihr Spiel durchschaut haben. Wir haben verstanden, dass ihr die klassische Hegelsche Dialektik anwendet, um durch selbst geschaffene Problem bestimmte Ergebnisse zu erzielen, weil ihr vorgefertigte Lösungen dazu in der Schublade habt. Und wir wissen, dass es nicht um Terrorismus per se geht, sondern um uns – die Bürger.

Quellen:

3 Questions You’re Never Supposed To Ask After A Terrorist Attack

BOSTON TERROR – ANOTHER RED PILL / BLUE PILL MOMENT FOR AMERICA

The Truth About ‚Refugees‘

 

 

https://www.konjunktion.info/2017/06/terrorismus-die-fragenkomplexe-die-nicht-gestellt-werden/

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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