Pfingstpredigt des Bischof von Elblag am Abend des Pfingstsonntag in Maria Vesperbild (maria-vesperbild.de)

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Pfingstpredigt des Bischof von Elblag am Abend des Pfingstsonntag in Maria Vesperbild

Liebe Schwestern und Brüder in einem Glauben, in Jesu Christi: den Sohn Gottes, den echten Menschen und barmherzigen Richter.

Liebe Teilnehmer an der Eucharistie am Pfingstsonntag, versammelt im Marienwallfahrtsort.

Hochwürdiger Herr Prälat, Betreuer der wichtigen Stätte für die Pflege von Marienfrömmigkeit.

In der Apostelgeschichte finden wir eine Beschreibung der Aussendung des Heiligen Geistes auf Maria und die Apostel sowie die Jünger. Das geschah am fünfzigsten Tag nach der Auferstehung Christi in Jerusalem, wo sich die Gemeinde der ersten Jünger Christi befand.

  Nach dem Kreuzestod Jesu lebten seine Jünger in Furcht und Schrecken. Sie hatten Angst vor Verfolgung. Ihre Hoffnungen und Träume, die mit der Person Christi verbunden waren, wurden enttäuscht. Die Jünger sahen in Ihm nämlich nicht nur einen Propheten, sondern auch einen Führer. In ihrer Überzeugung war Jesus ein politischer Heiland, der dem Volk Israel Freiheit bringt und zum Herrscher des auserwählten Volkes wird. Sie glaubten nicht zuletzt daran, bei Christi eine politische Karriere zu machen. Sein Kreuzestod machte ihr Kalkül und ihre Pläne zunichte. Deswegen waren sie resigniert und depressiv. Nur mit großer Mühe haben sie den auferstandenen Christus wiedererkannt. Sie wollten nicht die Tatsache anerkennen, dass ihr gekreuzigter Lehrer wieder lebt.

Die Aussendung des Heiligen Geistes am fünfzigsten Tag nach der Auferstehung Christi hat die Lage grundsätzlich verändert. Die Jünger hatten wieder ihre Energie, um zu wirken und nicht zuletzt gewannen sie ihren Mut wieder. Sie haben die Aufgaben übernommen, die ihnen von Christus anvertraut wurden. Ihre Zweifel wurden ausgeräumt.

Seit Pfingsten fängt die Zeit der Kirche an. Es beginnt auch die Geschichte des Gottesvolkes des neuen Bunds bzw. Testaments, zu dem auch wir durch den Glauben und das Sakrament der Taufe zählen.

Wir sind Christen, die sich zu diesem Glauben zwanzig Jahrhunderte nach der Aussendung des Heiligen Geistes in Jerusalem bekennen. Im Römischen Reich erhielten Christen erst im vierten Jahrhundert den Status einer staatlich anerkannten Religion. Früher wurden sie zu verschiedener Zeit an vielen Orten des Imperiums verfolgt. Auch heutzutage leiden Christen auf vielen Kontinenten, in mehreren Ländern. Die Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft ist heute keine gleichgültige Angelegenheit. Manchmal ruft sie die Hochachtung und Anerkennung hervor, manchmal aber Gleichgültigkeit, Abneigung oder sogar Feindschaft.

Der Prozess der Begegnung von Christen mit anderen Religionen und Völkern dauert in der nächsten Generation. Wir sind heutzutage eine Weltreligion, offen auf die anderen. Wir bringen den Geist der Brüderlichkeit, der Hoffnung, und die Überzeugung, dass nach dem Ende der Weltgeschichte eine Zeit des Königreichs Gottes kommen wird, eine Zeit des Lebens und der Freude, der Rettung und der Befreiung von den Kräften des Todes und des Übels, die uns heimsuchen und vernichten. Dank Christus ist das möglich. Wir besitzen diese Hoffnung. Der Heilige Geist unterstützt sie in unseren Herzen, in unseren Wünschen und Träumen. Wir bringen in diese Welt und in unsere Zeit die Überzeugung, dass Gott gut und barmherzig ist, dass Er den Geist von Jesus Christus gibt. Er führt uns auf den irdischen Wegen zum Königreich Gottes.

Das war Pfingsten 2017 in Maria Vesperbild

Eine Seite der „Mittelschwäbischen Nachrichten“ dokumentiert das Ereignis und die „Augsburger Allgemeine“ hat eine herrliche Bildergalerie ins Netz gestellt. Tauchen Sie ein in die Atmosphäre einer „geistbewegten“ Lichterprozession.

Die Bildergalerie der Augsburger Allgemeinen finden Sie hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Lichterprozession-an-Pfingstsonntag-in-Maria-Vesperbild-id41648911.html?view=&sectionRef=&article=41648911&pg=5

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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