Schöner Wohnen mit Heiko und Natalia (achgut.com)

Schöner Wohnen mit Heiko und Natalia

Joachim Nikolaus Steinhöfel

04.06.2017

Natürlich verlagert dieser kleine Skandal, in den Heiko Maas völlig ohne eigenes Wissen und ohne eigenes Zutun verstrickt scheint, die Aufmerksamkeit ein wenig weg von seinem umstrittenen „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“. Der Mediendienst „Turi“ berichtet wie folgt:

Der Online Möbel-Händler Westwing hatte mit Schauspielerin Natalia Wörner, der Partnerin von Maas, ein Foto-Shooting in der Berliner Altbauwohnung des Paars gemacht. Dort stammen auffällig viele Einrichtungsgegenstände aus dem Westwing-Katalog. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung hat der Online-Händler die Homestory wieder von der Seite genommen und die gezeigten Produkte aus dem Katalog gelöscht. ‚BamS‘ taxiert die Möbel und Accessoires auf Basis der Katalogpreise auf mehr als 9.000 Euro. Wörners Sprecherin sagt, es handele sich um eine ‚ganz normale‘, branchenübliche Kooperation. Die Vergütung erfolge in Form von Sachleistungen, die Wörner ‚ordnungsgemäß versteuern‘ werde. Die Zusammenarbeit sei nun ‚beendet‘ worden, Maas sei in die Kooperation nicht involviert gewesen. Westwing versucht, die abrupte Löschung schönzureden: Man wolle täglich neue und wechselnde Inspirationen‘ liefern. Ältere Hausbesuche bei anderen Promis sind allerdings weiterhin online.

Das hört sich sehr glaubwürdig an. In Maas‘ Wohnung finden sich plötzlich diverse neue Möbel, nachdem die Möbelfirma von Wörner in ihr „elegant-charmantes Zuhause“ eingeladen worden war. Das wird dem vielbeschäftigten Heiko Maas natürlich gar nicht aufgefallen, noch wird er gefragt worden sein, ob er neue Möbel in der „gemeinsamen Wohnung“ wünsche noch wird er gefragt haben, wo die Möbel denn herkommen. Dies ist inbesondere deshalb so wahrscheinlich, weil Maas auch auf die Frage von „Zeit“-Chefredakteur di Lorenzo, wer denn den Namen „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ zu verantworten habe, Ahnungsloskeit demonstrierte: „Kann ich Ihnen auch nicht genau sagen.“

Nun hat Möbel-Gate letztlich doch ein Geschmäckle. Dabei haben andere große Sozialdemokraten vorgemacht, wie eine Homestory auch ohne gesponserte Möbel „ordnungsgemäß versteuert“, wirklich prima funktioniert: Rudi planscht mit seiner Gräfin. Diese schöne, die Volksnähe der Würdenträger demonstrierende Tradition ist leider in jüngerer Zeit bei den Genossen etwas in Vergessenheit geraten und mit Torsten Albigs Home-Story (“Albig und die Frauen – die Folgen einer Home-Story“) ist dann auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident baden gegangen: Irgendwann entwickelte sich mein Leben schneller als ihres, erklärte Albig der Bunten. Seine Frau sei in der Rolle als Mutter und Managerin des Hauses ‚gefangen‘ gewesen.

Dass Westwing die Werbeseiten mit Maas und Wörners neuen Möbel jetzt gelöscht hat, während andere Homestorys mit Prominenten weiter online sind, dient, so vermute ich, nicht der Vertuschung, sondern allein dem Schutz des schillernden Pärchens vor rechter Hetze.

Und immer noch sehenswert: Natalia Wörner hat ein Buch geschrieben, und Heiko Maas stellt es vor. Nur für  starke Menschen.

http://www.achgut.com/artikel/schoener_wohnen_mit_heiko_und_natalia1

 

Ach, nach dem erfolgreichen Wiederaufleben der Sturm-Abteilungen kommt jetzt auch wieder das Mickermännchen im Ministerrang, das mit Schauspielerinnen anbändelt?

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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