Marsch für das Leben in Rom betont Internationalität der Lebensrechtsbewegung (aktion-sos-leben.blogspot.de/)

Aktion SOS LEBEN

Eine Initiative der Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur – DVCK e.V.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Marsch für das Leben in Rom betont Internationalität der Lebensrechtsbewegung

 

Mathias von Gersdorff

Die siebte „Marcia per la Vita“ in Rom fand unter reger internationaler Präsenz statt. Delegationen aus ca. 20 Ländern waren präsent, darunter Deutschland, Frankreich, Irland, Argentinien, den Vereinigten Staaten, Spanien, Brasilien, Großbritannien, Litauen u.a.

Sie trugen Fahnen ihrer Länder oder Banner ihrer Organisationen und gesellten sich zu den vielen italienischen Pfarreien, katholischen Kongregationen und Organisationen, die ebenfalls mit voller Farbenpracht und Plakaten auftraten.

Schätzungsweise waren es 7.000 Teilnehmer, die am 20. Mai 2017 unter glühender Sonne für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder eintraten.

Im den Tagen zuvor gab es mehrere „Pro-Life-Veranstaltungen“, darunter das „Rome Life Forum“, in welchem die Kardinäle Raymund Drake und Carlo Caffarra, sowie Weihbischof Athanasius Schneider, Herzog Paul von Oldenburg, Professor Stéphane Mercier und Professor Roberto de Mattei sprachen. Die genannten Persönlichkeiten nahmen auch am Marsch selbst teil.

Am Vormittag des Samstags fand eine Tagung von „Human Life International“ statt. Der Marsch erhielt Grußworte von Kardinalstaatssekretär Pietro Paroli, Kardinal Gerhard Müller und Kardinal George Pell.

Die „Marcia per la Vita“ betont sich als eine überparteiliche und unpolitische Veranstaltung, denn man kämpft einzig für das Ziel den Paragraphen 194 (Lei 194, die die Abtreibung legalisierte. Entspricht dem deutschen § 218 StGB) rückgängig zu machen. Der ehemalige Bürgermeister Roms, Gianni Alemanno, war der bekannteste teilnehmende Politiker.

Anlässlich des Marsches veröffentlichten namhafte Kirchenmänner, wie etwa Kardinal Carlo Caffarra und Erzbischof Luigi Negri, in Zeitungen längere Expertisen zum Thema Abtreibungen, die wir in den nächsten Tagen hier zusammengefasst wiedergeben werden.

Der Marsch endete mit einer Kundgebung auf dem Trajansforum, in welcher die Redner persönliche Zeugnisse von Erlebnissen mit der grausamen Realität der Abtreibung gaben.

Unsere Fotogalerie der Marcia per la Vita:  https://aktion-sos-leben.blogspot.de/2017/05/fotogalerie-marsch-fur-das-leben-rom-am.html

 

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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