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Mit der Sprache eine neue Welt schaffen

Die Lösung verbarg sich im brasilianischen Regenwald: Der amerikanische Autor Tom Wolfe berichtet vom Krieg der Linguisten.

Von Urs Buhlmann

Tom Wolfe
Autor Tom Wolfe brilliert mit einem großartigen Buch über Sprache. Foto: dpa

Tom Wolfe, der sehr amerikanische, vom Journalismus herkommende Romancier, der seit 1962 als Markenzeichen stets einen weißen oder creme-farbigen Anzug trägt, hat einen Ausflug in die Wissenschaft unternommen: in die linguistische Wissenschaft, denn er schreibt über Sprache in seinem jüngsten Buch, über sein „Rohmaterial“ also und damit auch über das Handwerkszeug, das zu dessen Bearbeitung dient. Es ist eine Art Wissenschafts-Krimi, den Wolfe darbietet, in einer sich allmählich steigernden Sprache, die den Leser zunehmend in ihren Bann zieht, ihn gelegentlich auch zu lautem Herauslachen verleitet. Nicht schlecht für ein Buch, das sich scheinbar öden kommunikationstheoretischen Grundfragen widmet. Um Sprache an sich geht es – wie und warum ist sie entstanden? Ist sie wirklich das, was Mensch und Tier voneinander scheidet? – und um die Geschichte ihrer Erforschung. Es treten auf: Charles Darwin, der mit vielen wenig angenehmen Eigenschaften geschildert wird, und der zu Unrecht in seinem Schatten stehende Alfred Russell Wallace, der zeitgleich und unabhängig von Darwin die Evolutionslehre entwickelte, für die Darwin dann den größten Teil des Ruhmes einheimste, sowie als neuzeitliches Dioskuren-Paar der wahrscheinlich berühmteste lebende Linguist Noam Chomsky, zugleich eine Ikone des amerikanischen Linksliberalismus, und der Feldforscher Daniel Everett, der sich nach einer Reise zu einem entlegenen Amazonas-Volk erdreistete, die Chomsky’sche Theorie von einer Universalgrammatik in Frage zu stellen – und von den Jüngern des Meisters entsprechend abgestraft wurde.

Das klingt alles nach eher entlegenen Themen, doch Wolfe ist eben ein Könner, einer, der vom Journalismus das schnörkellose Erzählen übernommen hat. Man folgt ihm willig und atemlos auf seiner Tour, die von britischen Gentlemen’s Clubs zu in der Tropensonne schwitzenden Forschern bis in jüngere Wege und Abwege amerikanischer Politik führt.

So vage sich das Thema für manche anhört, es geht am Ende doch um die „Theorie von allem“. Denn wenn die Evolutionslehre, die von ihren Anhängern, die darüber zu Atheisten wurden, mit religiösem Eifer verbreitet wird, den Anspruch erhebt, die Entstehung der Arten – und darin die des Menschen – aufdecken zu können, wie, bitte schön, wird dann der Ursprung der Sprache erklärt? Darwins Idee, das Sprachvermögen des Menschen habe sich irgendwie aus der Imitation tierischer Laute entwickelt, wurde schon bald und sehr entschieden von dem in Dessau geborenen, in Oxford lehrenden Philologen und Religionswissenschaftler Max Müller in Frage gestellt: „Die Sprache ist unser Rubikon, und kein Tier wird wagen, ihn zu überschreiten.“ Nur der Mensch besitze die überlegene Macht der Sprache und kein Tier werde jemals darüber verfügen. Auch Wallace, der im Gegensatz zum vermögenden Darwin sein Brot als sogenannter „Fliegenfänger“ verdiente, indem er wissenschaftlichen Gesellschaften aus entlegenen Weltgegenden anatomische Präparate großer und kleiner Tiere zusandte – und sich dabei Malaria zuzog – hielt die Kraft des menschlichen Gehirns für unübertroffen.

Noam Chomskys Theorie ist an Eingeborenen gescheitert

Es stehe weit über dem, was „natürliche Auslese“ – Darwins Lieblingsidee – erreichen könne. Wallace, der im späteren Leben zum Spiritismus neigte, was in der Mitte des 19. Jahrhunderts durchaus nicht selten war, machte letztlich übernatürliche Kräfte für die Existenz des überlegenen menschlichen Denkvermögens und damit auch für die der Sprache verantwortlich. Darwin brachte er so fast um den Verstand, weil dieser um seine stolze Evolutionstheorie fürchtete, die ohne übernatürliche Mächte auskam: „Die Sprachfähigkeit des Menschen musste ganz einfach irgendeine animalische Genealogie vorzuweisen haben… musste sich in seine Theorie von Allem einpassen lassen“, resümiert der Autor.

Es ist über weite Strecken ein Lehrstück über Obsessionen, das Wolfe zu erzählen hat, ein Wettstreit über Theorien, die mit heiligem Ernst vorgetragen wurden und absolute Gefolgschaft verlangten. Darwin kam der Gedanke, Sprache „habe im Zuge der Vogelgesänge zur Paarungszeit begonnen“. Der Mensch habe die Vögel imitiert und irgendwann begonnen, bestimmte Vogellaute spezifischen Vorgängen zuzuordnen und sie so zu „benennen“. Aber auch anderes, abstraktes Denken, Moral, Religion, Selbstbewusstsein und so fort, fand Darwin – so schrieb er 1871 in „The Descent of Man“ – bei den Tieren vorgebildet. Wolfe beschreibt ausführlich das Hin und Her der Meinungen, denn diese Darwin’sche Sprachtheorie, die sich relativ leicht widerlegen lässt, wurde natürlich sofort wieder bestritten, und so landet er schließlich in der Jetzt-Zeit, bei Noam Chomsky.

Der 1928 als Sohn von aus der Ukraine ausgewanderten Juden geborene Amerikaner, der bereits mit seiner 1955 vorgelegten Dissertation sein Fach Linguistik revolutionierte, hat es schließlich zur zweifelhaften Auszeichnung als „meistzitierter Intellektueller“ der Welt gebracht. Wie zuvor bei Darwin gibt es um ihn herum eine straff organisierte Form von Jüngerschaft, die keinen Glauben an „andere Götter“ (und im übrigen auch an Gott) duldet, wann immer jemand den vom Großdenker in die Welt gesetzten Theorien zu nahe kommt – wie Tom Wolfe mit ätzendem Spott berichtet. Chomsky Grundidee war zunächst: „Sprache sei nicht etwas, das man ,lerne‘, Sprache funktioniere vom Moment des Geborenwerdens an, so wie das Herz sofort zu pumpen oder die Nieren sofort zu filtern und auszuscheiden beginnen.“ Eine Art „Sprachorgan“ befähige schon kleine Kinder dazu, relativ bald mit Hilfe einer „Universalgrammatik“ das Sprechen in ganzen Sätzen zu erlernen. Hintergrund dafür war Chomskys Vermutung, „dass alle Sprachen auf diesem Planeten, von geringfügigen lokalen Abweichungen abgesehen, in Wirklichkeit ein und dieselbe seien“. Diese Annahmen konnten sich, so Wolfe, auch deswegen so gut durchsetzen, weil sie von jemandem kamen, der sich stets als Freund der Dritten Welt und Kritiker der „imperialistischen“ US-Außenpolitik gerierte und der mit großem Charisma für seine Thesen einzutreten verstand. Ganz nebenbei erledigte er noch die Behaviorismus-These des amerikanischen Verhaltensforschers B.F. Skinner. Dieser hatte aus der Tatsache, dass es ihm gelungen war, Ratten, die er mit Futter lockte, relativ leicht zu einem erlernten Verhalten zu bringen, geschlossen, dass man auch Menschen „konditionieren“ könne und zog so Rückschlüsse auf das menschliche Sprachvermögen.

Wolfe zeigt uns, wie Chomsky den Rivalen „20 000 Wörter lang schrotete“, so sehr durch den Kakao zog, dass Skinners Theorie sich in nichts auflöste. „Noam Chomsky wurde eine Macht, mit der es sich niemand mehr zu verscherzen wagte.“ Einer tat das dann doch, 2005, in einem harmlos erscheinendem Artikel über einige Besonderheiten der Piraha-Sprache, die von wenigen hundert Indianern des brasilianischen Amazonasbeckens gesprochen wird. Daniel L. Everett, hatte als Missionar lange dort gelebt, sich die als unlernbar geltende Sprache angeeignet und war auf etwas aufmerksam geworden, was Guru Chomsky nicht gefallen konnte: Everett „war auf die schlichteste Gesellschaft der bekannten Welt gestoßen. Die Piraha dachten nur im Präsens. Sie verfügten über eine begrenzte Sprache; sie kannte keine Rekursion (= Bezugnahme auf Bekanntes oder Gewesenes), die sie in die Lage versetzt hätte, sich endlos in jede Richtung und in jeden Zeitrahmen auszudehnen. Sie stellten keine Artefakte her, ausgenommen Pfeil und Bogen“, kannten nicht einmal Häuser. Weil jeder ihrer Sätze für sich allein stehe und sich nur auf ein bestimmtes Ereignis des Jetzt beziehe, schloss Everett, dass eine universelle Grammatik hier nicht greife. Was die Indianer von sich gäben, „entstamme ihrer Kultur und nicht einer vorexistenten geistigen Schablone“. Da läuteten bei Noam Chomsky alle Alarmglocken: „Prompt wechselten er und sein Kommando in den vollen Kampfmodus.“ Everett wurde auf Betreiben Chomskys von Seiten der brasilianische Regierung die Erlaubnis zum Besuch des Indianerreservats entzogen. Wolfe benennt die wissenschaftlichen Artikel, die man nun, Kanonensalven gleich, aufeinander abfeuerte, von ihrem Umfang her: 10 000 gegen 15 000, 35 000 gegen 60 000 Zeichen. Schließlich ging es um viel, um die Deutungshoheit, darum, wer der beste Sprachforscher ist. Einer der Gründe, warum die Chomsky-Schule so rabiat gegen den Forscher-Kollegen vorging: „Mittlerweile, Anfang des 21. Jahrhunderts, waren die meisten Menschen, die sich als Intellektuelle verstanden, zugleich Atheisten. Frommgläubige rangierten eine knappe Stufe unter den unglückseligen Narren. Die schlimmste Brut von Gläubigen waren weiße Evangelikale. Und dann war da auch noch Daniel Everett. Stimmt, er war zu Beginn der achtziger Jahre vom Christentum zur Anthropologie und Linguistik konvertiert – doch seine nicht nur evangelikale, sondern auch noch missionarische Vergangenheit war ein Fleck auf seiner Weste, der nie vollständig verschwinden sollte – jedenfalls nicht aus Sicht der Akademia.“

Das Ende vom Lied, von dieser Wissenschafts-Saga mit abenteuerromanhaften Zügen, ist geradezu banal, weil vorhersehbar: Chomsky hat seine These von der angeborenen Sprache und eingeborenen Universalgrammatik im Kern zurückziehen oder besser „modifizieren“ müssen. Everetts Idee, es sei schlicht falsch, Sprache als „angeboren“ zu bezeichnen, ist die nun herrschende. Sprache müsse als Artefakt bezeichnet werden, etwas Menschengemachtes. In einem Artikel von 2014 gab Chomsky, der seine Meinung offiziell nie revidiert hat, zu: „Die Evolution des Sprachvermögens bleibt weitgehend ein Rätsel.“ Tom Wolfe beendet sein furioses Sprachtheorie-Buch mit einer Ode an die Macht der Zunge, an das Instrument, das er selber so meisterhaft gebraucht: „Die Behauptung, Tiere hätten sich zu Menschen entwickelt, gleicht der Behauptung, Carrara-Marmor habe sich zu Michelangelos David entwickelt. Der Sprache huldigt der Mensch in jedem nur erdenklichen Moment“.

Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Karl Blessing Verlag, München 2017, 224 Seiten, ISBN 978-3-89667-

588-0, EUR 19,90

 

Ein Buch über Linguistik – ein Thema, mit welchem man zeitgenössische Leser eigentlich „zu Paaren treiben“ kann… Abstrakt, blutleer und akademisch. Nicht nur der human touch fehlt, sondern ebenso „sex and crime“. Findet keine Leser, sterbenslangweilig.

Gemach, Gemach!

Urs Buhlmann gelingt es mit leichter Hand, bei dieser – doch etwas abstrakten – Thematik aktuelle Bezüge zu unserem gegenwärtigen Alltag herzustellen. So zu dem Vorhaben, ein Narrativ – also eine sinnstiftende Erzählung, die Einfluss hat auf die Art, wie die Umwelt wahrgenommen wird – ohne Gott zu schaffen. Dieses Narrativ – an welchem seit Jahrhunderten von atheistischen Wissenschaftlern so geduldig wie verdeckt gearbeitet wird – wird in unseren Tagen von den Medien und der Politik auf breiter Front mit gesellschaftlicher Legitimität versehen. Glauben wird zunehmend skandalisiert, Rocco Buttiglione kann bereits 2004 nicht EU-Kommissar werden, weil er als praktizierender Katholik Homosexualität als Sünde bezeichnete. Kreuze sollen im öffentlichen Raum verschwinden, Demonstrationen von Lebensschützern sind nur noch mit massivem Polizeischutz durchführbar.

Dieses perfide Narrativ schildert den Menschen als höchstentwickeltes Tier, welches seine Existenz nicht Gott, sondern dem Urknall samt Survival of the Fittest verdankt. Göttliche Gebote sind daher ohne Belang, jegliches Geschlecht frei wählbar, das menschliche Leben per Reagenzglas an- und per Abtreibung und Euthanasie wieder ausknipsbar. Verteidigt wird diese wahrhaft luziferische These (um mit Böll zu sprechen) mit rattenhafter Wut, soll doch der Schöpfer vom Thron herunter, dem Geschöpf Platz machen. Die säkularen Säulenheiligen Darwin, Chomsky (und wie sie alle heißen) dürfen nicht in Frage gestellt werden, Kritiker werden gesellschaftlich vernichtet, als überkommene Intolerante verfemt und totgeschwiegen. Wie im Artikel gut geschildert, werden dabei im „vollen Kampfmodus“ Strippen gezogen, Regierungen eingeschaltet, wissenschaftliche Existenzen vernichtet, Erkenntnisse unterdrückt. Es lebe die Aufklärung, es lebe die Toleranz…

Der Autor versteht es gut, tiefer liegende Grundstrukturen zu verdeutlichen, deren aktuelle Blüten Gender sowie „Homo-“, „Islamo-“ und sonstige „Phobien“ sind. Gnadenlos werden Andersdenkende vom wissenschaftlichen und medialen Komplex zu Angstgestörten erklärt, die man nicht ernst zu nehmen brauche. Man muß wirklich nicht Verschwörungstheoretiker zu sein, um zu Feststellung zu gelangen, dass der politische, der mediale, der wissenschaftliche Komplex objektiv real sind. Sie alle arbeiten wahrnehmbar Hand-in-Hand, perfekt choreographiert. Siehe den – offensichtlich orchestrierten – einheitlichen Kampangnen-Journalismus gegen Putin, gegen Trump, gegen die AfD, gegen die FSSPX. Oder die schleichende Umsetzung des sog. „Gender-Mainstreaming“ durch Parteien jeglicher Couleur (CDU-Kultusminister Lorz aus Wiesbaden läßt grüßen...)

Die Schöne neue Welt, (welche mit dem Mittel der Sprache künstlich geschaffen werden soll, wie der Titel richtigerweise verdeutlicht) nimmt bereits zusehends Gestalt an, artifiziell soll mit Binnen-„I“, Gender-Mainstreaming und political correctness eine virtuelle und vor allem verbindliche Wirklichkeit geschaffen werden. Neusprech für Gutdenker, auf dass Gedankenverbrechen (heute: Hate-Speech) bereits im Kopf gar nicht erst entstehen – schlag nach in Orwells „1984“. Die Repressionsinstrumente, von Orwell noch „Gedankenpolizei“ genannt, firmieren heutzutage als private Stiftungen, welche im rechtlichen Zwielicht des Internets Zensur ausüben.

Die sog. „Zivilgesellschaft“ soll „Gesicht zeigen gegen rechts“. Damit man die dazu erforderliche gesellschaftliche „Haltung“ besser organisieren kann, werden Kirchen, Sport, Kultur usw. als gesellschaftlicher Transmissionsriemen offiziell formiert – buchstäblich vom Kneipp-Bund bis zum Vogelschutz-Komitee – lesen Sie’s nach: http://www.allianz-fuer-weltoffenheit.de/.

Die uns bisher bekannte Welt wird gezielt transformiert – die DT hat in dieser Buchbesprechung dankenswerter Weise auf die Grundlagen dieser Veränderung hingewiesen.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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