Soros auf Geheim-Mission in Rom (geolitico.de)

Soros auf Geheim-Mission in Rom

George Soros © GEOLITICO
George Soros © GEOLITICO

Die Zahl der übers Mittelmeer kommenden Flüchtlinge steigt wieder deutlich an. Ausgerechnet jetzt traf der Milliardär Soros zu einem Geheimbesuch in Rom ein.In Deutschland taucht das Phänomen in der politischen Debatte kaum mehr auf. Dabei ebbt die Massenflucht über Afrika nach Europa keineswegs ab, vielmehr steigt die Zahl der Flüchtlinge seit dem Frühjahr wieder an. Mit dem besseren Wetter schicken die Schlepperbanden Tausende auf die lebensgefährliche Überfahrt von Libyen nach Italien. Etwa 50 Prozent mehr Flüchtlinge als vor einem Jahr wählen diesen Fluchtweg.

Allein am vergangenen Wochenende retteten Schiffe der Marine, der Küstenwache, der EU-Grenzschutzbehörde Frontex und von Nichtregierungsorganisationen binnen 48 Stunden über 6000 Migranten aus dem Mittelmeer.[1] Etwa 15 Prozent der in Italien anlandeten Migranten stammen inzwischen aus so fernen Ländern wie Bangladesch. Rund 10.000 Euro zahlen sie den Schleppern für die Flucht nach Europa, die für alle aber vorerst in Italien endet, da die Italiener die Migranten, anders als früher, nicht einfach in andere Länder weiterreisen lassen können. Frankreich und Österreich haben ihre Grenzen zu Italien geschlossen.

Was geschah im Palazzo Chigi?

In Italien führt die weiter steigende Zahl der Flüchtlinge zu erheblichen Spannungen, denn das Land steckt in einer anhaltenden Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit erreicht mit zwölf Prozent ein Rekordhoch, unter den jungen Leuten ist sogar fast jeder Zweite ohne Arbeit. Das sind keine guten Bedingungen für weitere gesellschaftliche Belastungen. Und viele Italiener gehen davon aus, dass sich die Lage im Land weiter verschärfen wird.

Aus diesem Grund sorgte eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Meldung für Unruhe. Darin hieß es, der Milliardär George Soros sei zu einem Geheimtreffen mit Ministerpräsident Paolo Gentiloni in Rom gewesen.[2] Das Treffen sei weder bekannt gemacht worden, noch finde sich irgendein Hinweis dazu auf der Website der italienischen Regierung. „Ich werde Premierminister Gentiloni im Parlament über die Hintergründe zu dem Soros-Besuch im Palazzo Chigi befragen“, kündigte Elvira Savino von der Forza Italia für die nächste Parlamentssitzung an.

Pikant ist der offenbar verschwiegene Soros-Besuch deshalb, weil sich der Milliardär seit Jahren für die Migration nach Europa stark macht. Er initiierte mehrere einflussreiche Nichtregierungsorganisationen, die er mit viel Geld ausstatte. Ihr Ziel ist es, massiven Einfluss auf die internationale Politik auszuüben. Einige dieser Organisation sind unmittelbar in die Flüchtlingskrise involviert.

Das Soros-Netzwerk

Zu diesen Organisationen zählt etwa MOAS (Migrant Offshore Aid Station), einer privaten Organisation zur Seenotrettung mit Sitz auf Malta. Auch die NGO „Save The Children“, die sich ebenfalls für die Rettung der Flüchtlinge im Mittelmeer einsetzt, gehört zum Soros-Netzwerk. Zu ihren Partnern zählt die von Soros gegründete und inzwischen sehr einflussreiche Open Society Foundation. Mit dabei sind auch Médicins Sans Frontiéres. Angeblich soll eine Soros-Organisation auch das Handbuch für Flüchtlinge finanziert haben, das bei Migranten auf der Balkan-Route gefunden wurde und Hinweise für die Einreise nach Deutschland enthielt.

Warum also kam Soros, der erst vor einem Jahr die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung für die Migranten aufgerufen hatte, ausgerechnet jetzt, wo die Zahl der übers Mittelmeer kommenden Flüchtlinge wieder ansteigt, nach Rom, rätseln die Italiener. Vor allem wüsten sie gern, was er mit Gentiloni zu besprechen hatte. Es könnte auch für die anderen EU-Länder interessant sein.

 

Anmerkungen

[1] https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-mittelmeer-221.html

[2] http://www.ilgiornale.it/news/politica/quellincontro-palazzo-chigi-soros-e-premier-gentiloni-1392744.html

http://www.geolitico.de/2017/05/11/soros-auf-geheim-mission-in-rom/

 

Die Ausführungen zum Soros-Netzwerk wurden von mir rot unterlegt

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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