Wo bleibt die Lobby für die Eltern? (http://www.cpoe.or.at)

Christliche Partei Österreichs

 

 

Wo bleibt die Lobby für die Eltern?

Zum Berndorfer Modell vom 10. Mai 2017

WO BLEIBT DIE LOBBY FÜR ELTERN?

Zum Leserbrief von Bürgermeister Dr. Guggenberger (Salzb.NR vom 29. 4.).
Es gibt keine Lobby, die sich für Eltern einsetzt, die ihre Kinder zumindest während der ersten drei Lebensjahre selbst betreuen wollen. Umso mehr gebührt Herrn Dr. Guggenberger Dank für seine Ehrlichkeit, sein Bemühen und sein Engagement.

Schade, dass so wenige seiner Kollegen, geschweige denn „Spitzenpolitiker“, diesen Einsatz unterstützen – unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. Eine Partei plant ein „Frauenvolksbegehren“ – aber die Anliegen eines großen Teils junger Mütter/Väter werden nicht einmal angedacht. Es wird „Lohngleichstellung“ gefordert – aber man schafft es nicht einmal, eine Lohngleichstellung von Eltern herzustellen, wenn die ideologischen Scheuklappen anscheinend immer noch nicht zu überwinden sind.
So sehr Krabbelstuben auch eine finanzielle Notwendigkeit geworden sind – ein Ersatz für die Geborgenheit und Sicherheit, die eine Familie ihrem Säugling bzw. Kleinkind geben kann, sind sie nicht. Jeder Pädagoge weiß das. Ohne den unsäglichen Diskurs befeuern zu wollen, wo Kinder sich besser entwickeln – man braucht sich nur in den Ländern umzuschauen, in denen der Kommunismus oder Kapitalismus „Elternersatz“ wurde -, ist das eine Zukunftsprognose, die man sich für Österreich bzw. Europa tatsächlich wünscht?

Oder sind wir wieder so weit, dass gleichgeschaltete Massen von Regierenden bevorzugt werden – manche Entwicklungen lassen dies befürchten. Durch ein faires Einkommen erhalten auch die Pensions- und Versicherungskassen ihre Einnahmen, der Staat seine Steuern, die gesellschaftlichen Strukturen werden gestärkt. Auch der viel beschworene Konsum wird am Laufen gehalten und ein zusätzlicher Bonus ist, dass damit auch Arbeitslosigkeit und Verarmung etwas abgefedert werden.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sie können sich sicher sein, dass es viele Menschen gibt, die ihre Kinder,
ihre Familien nicht auf dem Altar des angeblich fortwährenden Wirtschaftswachstums opfern möchten. Ob es noch die Mehrheit ist, nach den vielen Jahren der „Familien-Demontage“, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich: Es ist höchste Zeit, dass Eltern selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder intern oder extern betreuen möchten, ohne deswegen große finanzielle Nachteile hinnehmen zu müssen. Es ist höchste Zeit, dass sich Familie von staatlicher (parteilicher) Bevormundung emanzipieren kann!

Doris Reinthaler, 5412 Puch

Zur Erklärung:

„Berndorfer Modell der Familienförderung“

Der Bürgermeister der Flachgauer Gemeinde Berndorf, Dr. Josef Guggenberger, hat im Jahr 2013 einen familienpolitischen Meilenstein gesetzt. Er rief mit Zustimmung aller Ortsparteien eine durch die Gemeinde finanzierte Unterstützung der häuslichen Kleinstkinderbetreuung ins Leben.

Seither erhalten Eltern aus Berndorf, die ihr Kind in den ersten drei Lebensjahren ausschließlich selbst betreuen, einen Gemeindezuschuss in der Höhe von bis zu 112 Euro monatlich.

 

„Die CPÖ strebt im Rahmen der demokratischen Möglichkeiten an, die christlichen Werte, die das Fundament unserer Gesellschaft sind, zu bewahren und zu politischer Geltung zu bringen. Auch wenn in allen Parteien Christen mitwirken, so sind wir der Überzeugung, dass nur eine Vereinigung des christlichen Lagers den Anliegen der Christen im Land eine Stimme verleihen kann. Darum sind wir als politische Bewegung und Partei bestrebt, Menschen mit christlicher Überzeugung, unabhängig von deren konfessioneller Zugehörigkeit, zur Mitarbeit einzuladen.“

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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