„Wir weihen uns und unser Bayernland Deinem Unbefleckten Herzen“ (fsspx.de)

„Wir weihen uns und unser Bayernland Deinem Unbefleckten Herzen“

09. Mai, 2017

Kurfürst Maximilian II.

„Wir weihen uns und unser Bayernland Deinem Unbefleckten Herzen“

100 Jahre Patrona Bavariae – für das Priorat München und seine Gemeinde war dies heuer, am 7. Mai, Anlaß, dieses Jubiläums in besonderer Weise zu gedenken. Die Feier begann mit einem sog. Drei-Herren-Hochamt in der Prioratskirche Patrona Bavariae.  Danach machten sich die weit über 300 Teilnehmer –  darunter eine stattliche Gruppe von Seminaristen des Priesterseminars  in Zaitzkofen , die mit ihrem Regens,  Pater Franz Schmidberger, angereist waren –  zu einer zweistündigen feierlichen Prozession, im Mittelpunkt die von vier starken Männern getragene festlich geschmückte Statue der Muttergottes, mit Gebeten und Gesang, begleitet von der Polizei mit Blaulicht, auf den Weg zum Marienplatz im Herzen Münchens.

Dort, am Fuße der Mariensäule, würdigte Kurat Wilhelm Schallinger – in München eine Institution, denn seit 1972 betet er  an jedem Samstag um 19 Uhr und bei jedem Wetter an der Mariensäule mit einer Schar Unentwegter öffentlich den Rosenkranz – in seiner Ansprache die Bedeutung, die der  Muttergottes schon seit vielen Jahrhunderten in Bayern zukommt.  Besonders hervorstechend ist dabei die Rolle von Kurfürst Maximilian I., der 1638 die Mariensäule als Dank für die Bewahrung Münchens vor der Verwüstung durch die Schweden im Dreißigjährgen Krieg erbauen ließ, und die Rolle anderer Herrscher aus dem Hause Wittelsbach bis zum König Ludwig III., der vor 100 Jahren von Papst Benedikt XV.  die Erhebung Mariae zur Schutzfrau Bayerns erbat.  Dabei geht es nicht nur um Vergangenheit, sondern mindestens genauso um Gegenwart und Zukunft: Mehr und mehr sollten die Gläubigen der Aufforderung an die Kinder von Fatima folgen: „Betet den Rosenkranz!“, denn nur so könne man sich den Gnadenschatz erschließen, den dieses Gebet mit sich bringt. Und auch daran erinnerte der Redner: An die Tatsache, daß die Mariensäule in München der geographische Mittelpunkt Bayerns ist, von dem aus alle Straßenverbindungen gemessen werden, und an den angeblichen Ausspruch Lenins, an der Mariensäule werde sich das Schicksal Europas entscheiden. Schließlich würdigte Kurat Schallinger den engagierten Einsatz der   Priesterbruderschaft St. Pius X.  für die katholische Tradition.

Dann vollzog der Prior, Pater Helmut Trutt, mit der Proklamation der Patrona Bavariae und dem Weihegebet die Erneuerung der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariae. Darin heißt es: „Wir weihen uns und unser Bayernland Deinem Unbefleckten Herzen. Wir weihen Dir unser Sein und unser Leben, all das, was wir haben, all das, was wir sind“ und: „Wir wollen an den Geboten Gottes und der Kirche festhalten und, soweit es in unseren Kräften steht, das Gesetz Christi auch im öffentlichen Leben verwirklichen“.

Mit dem   Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ und der Bayernhymne „Gott mit Dir, Du Land der Bayern, Heimaterde, Vaterland! Über Deinen weiten Gauen walte Seine Segenshand“ endete die Feier, die den Teilnehmern angesichts des strömenden Regens und der wenig frühlingshaften Temperaturen viel Stehvermögen abgefordert hatte.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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