Gestatten Sie mir ein kurzes Wort vorab…

Da zunehmend einfacher gestrickte Menschen zu geistigen Kurzschlüssen neigen und nach flüchtigem Ersteindruck über den ganz dicken Daumen Etiketten wie „rechts“, „Traditionalist“, „Papalist“ u. ä. verteilen, kurz einige Anmerkungen vorab.

Zur Politik: Als politisch interessierter Christ veröffentliche ich bevorzugt die Stellungnahmen christlicher Parteien aus dem deutschsprachigen Raum, ohne mich im Einzelnen mit jeder zu identifizieren oder Mitglied zu sein. Primär bin ich an einer Analyse der gegenwärtigen Systemtransformation und ihrer nachprüfbaren Auswirkungen in der Kirche und dem gesellschaftlichen Alltag interessiert. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen hier i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso die Islamisierung unseres Gemeinwesens – nicht den einzelnen Menschen, der sich zum Islam bekennt; Abtreibung – nicht die werdende Mutter in seelischer Not; gezielt vorangetriebene Homosexualisierungspolitik – nicht den einzelnen gleichgeschlechtlich orientierten Menschen. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. 

Zur Kirche: ich besuche eine Kapelle, die von der FSSPX seelsorgerisch betreut wird und publiziere u.a. deren Beiträge. Dennoch ist dies kein offizieller, offiziöser oder sonstiger Blog der Priesterbruderschaft St. Pius X. oder einer anderen Gemeinschaft.

Der Blog gibt (so nicht deutlich mit Quellenhinweis bezeichnet) ausschließlich meine persönlichen Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche m. M. nach in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. Inhaltliche Kommentare meinerseits sind räumlich und farblich abgesetzt. „Rebloggte“ Beiträge sollen – wenn von mir auch nicht immer geteilt – zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und bitte kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien halte ich Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als „Verschwörungstheorie“ tabuisieren, um diese von vornherein dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen.

Soweit dazu, und nun viel Vergnügen beim Lesen der Beiträge…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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3 Antworten zu Gestatten Sie mir ein kurzes Wort vorab…

  1. francomacorisano schreibt:

    Ich glaube an Gott, nicht an Katharer-Bischöfe!

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  2. Lukas Weber schreibt:

    Hallo, ich komme auch jeden Sonntag zur Messe nach Hattersheim. Wer sind Sie?

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