Unfaßbar: Kölner Kirchen „beten“ gegen die AfD

Ein wüstes Konglomerat aus realistischen Einschätzungen und durchaus berechtigter Kritik, zusammen gemischt mit unverdautem Halbwissen und antikirchlicher Agitation („…die Kirche, beraubt ihrer 1500-jährigen grenzenlosen Macht …Reinstallierung ihrer vor-aufklärerischen Macht“). So bleibt nach der Lektüre des Artikels der unangenehme Eindruck, dass der Autor mittels zusammen geklaubter Zitate lediglich seinen Haß auf die „Pfaffen“ („Verbrecher im Kirchengewand“) tarnen wollte. Bei aller berechtigten und inhaltlich scharfen Kritik an der Kanzlerin lassen zudem Sätze wie „der verbrecherischen Bundeskanzlerin Merkel stellen, mit dem nicht minder verbrecherischen damaligen Reichskanzler Hitler“ einen klar denkenden Menschen nur mit dem Kopf schütteln. Wer den berechtigten Widerstand gegen die Transformation unseres Gemeinwesens als den nicht ernst zu nehmenden Amoklauf irregeleiteter Fanatiker diskreditieren will, ist so auf dem „allerbesten“ Wege. Da wird in gewissen Parteizentralen und Redaktionen nicht nur ein Korken geknallt haben…

Nicht zum ersten Mal stellt der Autor Behauptungen auf, die vielleicht seinem Weltbild, aber nachprüfbar nicht der Realität entsprechen („Die Kirche bereitet die spätere Vernichtung der Behinderten mit vor“) und absurd verzerrt sind („13 Jahre später, im Jahr 1940, setzen die Nationalsozialisten dann diese kirchliche Forderung in die Tat um“).

Einem antiklerikalen Amoklauf gleich müssen dem Zerrbild („Sie waren es auch, die in Hirtenbriefen, verlesen von ihren Kanzeln, ihre Gläubigen dazu aufforderten, deutsche Nachbarn zu verraten, die Juden versteckten“) entgegenstehende Fakten wie beispielsweise der bestens dokumentierte Kampf der beiden Kardinäle Faulhaber (https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_von_Faulhaber) und von Galen (https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_Graf_von_Galen) komplett ausgeblendet werden. Man mag durchaus die Geschichte der katholischen Kirche im NS kritisch betrachten können, aber die akademische Redlichkeit gebietet es doch, wenigstens entgegenstehende Fakten zu nennen, Quellen zu zitieren und bei der Wahrheit zu bleiben.

Pauschale und irrationale Rundumschläge („Die Kirchenführer …sind Verräter am christlichen Glauben und Diener Satans“ sowie „Handlanger des Teufels“) sind eine willkommene Steilvorlage für buntorientierte politisierende Geistliche, ihre Kritiker komplett als verschrobene Sektierer mit gestörtem Wahrnehmungsvermögen bezeichnen zu können.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Mannheimer *)

Satan muss der größte Fan der Kirchen sein

Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden.

An ihren Werken wird man sie erkennen

„Habe in Berlin beim Marsch für das Leben zusammen mit von Storch und anderen Afd-lern demonstriert.

Die Kirchen haben zusammen mit den Linksradikalen auf der anderen Seite gegen uns demonstriert. Den Abschlußgottesdienst konnten wir, die wir uns als Lebensschützer einsetzen, nicht im Dom feiern, weil die Kirche es nicht zuließ.

Bei Demos gegen Christenverfolgung waren ebenfalls AfDler dabei. Die Kirchen wollten das Thema vertuschen. Bei der „Demo für alle“ gegen die Installierung des familien- und christenfeindlichen Genderismus durch die Grünen und die…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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