Pleite für Petry!: AfD-Parteitag gegen Abstimmung über „Zukunftsantrag“ (Berliner Kurier auf msn.com)

Pleite für Petry!: AfD-Parteitag gegen Abstimmung über „Zukunftsantrag“

GYI_671421360: AfD-Parteitag gegen Abstimmung über „Zukunftsantrag“
© Getty Images AfD-Parteitag gegen Abstimmung über „Zukunftsantrag“

AfD-Chefin Frauke Petry musste beim Bundesparteitag in Köln eine bittere Niederlage einstecken: Der Versuch die von ihr favorisierte „realpolitische Strategie“ der Partei herbeizuführen wurde in einer Abstimmung abgeschmettert.

Petry hatte zuvor betont, das Bild der Partei in der Öffentlichkeit dürfe nicht von einer „lauten Minderheit“ bestimmt werden. Sie verstehe, dass viele Parteimitglieder die Auseinandersetzung scheuten. Dies sei verständlich, aber falsch und „nicht mutig“, sagte sie in Anspielung auf das Parteimotto „Mut zur Wahrheit“. Gleichzeitig räumte Petry Fehler ein.

Parteichefin bereut Attacke gegen Gauland

Sie sagte, es tue ihr leid, dass sich Parteivize Alexander Gauland durch eine Formulierung in ihrem kürzlich veröffentlichten „Zukunftsantrag“ (hier mehr dazu lesen) angegriffen gefühlt habe. Sie sei bereit zu Änderungen an dem Antrag, der für Unruhe gesorgt hatte und der eine Abgrenzung von einer „fundamentaloppositionellen“ Strategie fordert.

Die Parteichefin betonte, man müsse vor der NRW-Wahl im Mai und der Bundestagswahl klarmachen, „ob und wie die AfD in den Jahren bis 2021 eine realistische Machtoption für die Wähler aufbaut, damit wir das Spielfeld und die Regierungsbank nicht dauerhaft den etablierten Parteien (…) überlassen.“

Allerdings wurden auch weitere Anträge zur ideologischen Ausrichtung der Partei wurden verworfen.

Parteiausschlussverfahren gegen Höcke vom Tisch

Die 600 Delegierten entschieden, zusätzliche Tagesordnungspunkte gar nicht zuzulassen. Damit war neben Petrys „Zukunftsantrag“ auch ein Vorstoß des Bremer Landesverbandes vom Tisch, das vom Bundesvorstand angestrebte Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer Fraktionschef Björn Höcke nicht weiter zu verfolgen.

Petry will ihre Partei auf einen „realpolitischen Kurs“ festlegen. Das lehnt der rechtsnationale Flügel der Partei um den Rechtsaußen Björn Höcke ab. Die Frage gilt auch als Machtprobe zwischen Petry und ihren Rivalen um Parteivize Alexander Gauland und Co-Parteichef Jörg Meuthen.

(dpa, jto)

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/pleite-f%C3%BCr-petry-afd-parteitag-gegen-abstimmung-%C3%BCber-%E2%80%9Ezukunftsantrag%E2%80%9C/ar-BBA9aki?li=AAaxdRI&ocid=spartandhp

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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