Die FAZ über kirchliche Beteiligung an Anti-AfD-Demos: „Billiger Protest“

Bezeichnenderweise wird bereits „im Vorfeld“ offen mit Straßenterror gerechnet, medial als „militante Proteste“ verharmlost. Wohlgemerkt geht es bei Blockaden und körperlichen sowie akustischen Angriffen auf Delegierte des AfD-Parteitages nicht um das legitime Bekunden einer anderen Auffassung, sondern um das Ziel, den Parteitag einer demokratischen Partei zu verhindern oder extrem zu erschweren.

Das organisierte „gesunde Volksempfinden“ von Kardinal Woelki (Wie ginge es nach einer staatlichen Streichung der Kirchensteuer weiter?) über Karnevalisten (Kontaktpflege im „Klüngel“...) bis zu an Flüchtlingen gut verdienenden Einrichtungen der kirchlichen und „Initiativen“-Szene sorgt für die dauerempörte, halbwegs reputierliche Kulisse. Kulisse für die kriminellen Taten der straff organisierten Schlägertrupps der AntiFa.

Wenn die Volksseele – allzeit bereit – Richtung Siedepunkt wütet und schreit…“

Diese Strategie hat übrigens bereits in den 30ern geklappt: in der sog. „Harzburger Front“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Harzburger_Front) stellte man respektable Figuren wie etwa den Kronprinzen August Wilhelm von Preußen und den ehemalige Reichswehrgeneral Hans von Seeckt zur Beruhigung bürgerlicher Kreise „ins mediale Schaufenster“, die notwendige Drecksarbeit auf der Straße erledigten die „bewährten“ Schläger der Sturmabteilungen. Natürlich dann ohne die Schaufensterfiguren.

Wie halt BAP in Kristallnaach einst sang:

In der Ruhe vor dem Sturm, was ist das?

Ganz klammheimlich verlässt wer die Stadt.

Honoratioren inkognito hasten vorbei,

offiziell sind die nicht gerne dabei,

wenn die Volksseele – allzeit bereit

Richtung Siedepunkt wütet und schreit:

„Heil – Halali“ und grenzenlos geil nach Vergeltung brüllt,

zitternd vor Neid

in der Kristallnacht

CHRISTLICHES FORUM

Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ plant am kommenden Samstag eine Großdemonstration gegen den AfD-Parteitag in Köln.Kirchliche Kreise beteiligen sich unter dem selbstgefällig-dreisten Leitwort „Unser Kreuz hat keinen Haken“ an diesen Aktionen.

Militante Proteste von linksradikaler Antifa-Seite gesellen sich dazu. (Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/04/19/linksradikale-kriminalisieren-die-polizei-und-kuendigen-widerstand-gegen-afd-parteitag-an/)

Die Polizei ist angesichts der von linker Seit angekündigten Blockaden und Randalen alarmiert; sie plant einen Großeinsatz mit 4000 Beamten zum Schutz der Bürger und des AfD-Bundesparteitags.

In der heutigen FAZ-online vom 20. April 2017 äußert sich FAZ-Redakteur Reinhard Müller zu Widerstand gegen die AfD unter dem Titel „Haken mit Kreuz“. Schon eingangs schreibt der Autor zu Recht: „Für billigen Protest gegen die AfD sind die Kirchen leicht zu haben. Über den militanten Islam wollen sie lieber nicht sprechen – obwohl das nötig wäre.“

In dem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ heißt es ironisch weiter:

Unter dem Banner „Unser Kreuz hat keine Haken“…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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