Geplante Riesen-Statue von Karl Marx in Trier ruft vielfach Empörung hervor

Die Trierer „C“DU-Fraktion übt sich wie heute üblich in lauwarmen Sowohl-als-auch und möchte sowenig „Wähler*Innen*“ wie möglich verprellen (Zitate nach http://www.cdutrier.de/eo/cms?_sprache=de&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=100882&_template_variant=1003.

So war „maßgebende Erwägung für das grundsätzliche Einverständnis zur Annahme der Schenkung“ „unter anderem die Tatsache, dass Trier eine Städtepartnerschaft mit dem chinesischen Xiamen unterhält.“ Und scheut sich nicht, die alten Sozi-Hüte aus den 70ern hervorzukramen: „Gerade im Umgang mit anderen politischen Systemen und Kulturen ist ein Wandel durch Annäherung zielführend und war es auch in den Vergangenheit, wie die Städtepartnerschaft mit Weimar zeigt.

Nun ja. Nach diesen nostalgischen Ausflügen in die Vergangenheit kommt noch ein Schuß Provinzialismus und Küchen-Dialektik dazu, denn „gleichzeitig ist klar, dass Karl Marx als weltbekannter Sohn unserer Stadt auch gewürdigt werden muss. Die Statue ist eine Chance, das Verhältnis von Marx‘ Wirken und dessen Folgen in den Mittelpunkt einer Diskussion zu rücken.

Alles in allem hat man schon den Eindruck, dass sich die Trierer Rathauspolitiker weiter umsichtig um ihr persönliches Fortkommen kümmern und die Weltpolitik mit Marx(ismus), China und mosernder Stammwählerschaft doch lieber ignorieren würden. Man trottet lieber brav im (Pöstchen versprechenden) Mainstream mit und möchte möglichst wenig „Farbe bekennen“ müssen und so medial auffällig werden.

CHRISTLICHES FORUM

Menschenrechtler kritisieren das Geschenk aus Rot-China

Scharfe Kritik am Vorhaben der Stadt Trier, eine 5,50 m hohe Karl-Marx-Statue vom kommunistischen China als Geschenk anzunehmen und in der Innenstadt aufzustellen, haben ein christliches Hilfswerk und eine Menschenrechtsorganisation geübt.

Das Standbild soll bis zum 200. Geburtstag des Philosophen am 5. Mai 2018 aufgestellt werden.

Für das Denkmal hatten im Stadtrat u.a. die Mitglieder der SPD und der Linkspartei sowie die Mehrheit der CDU-Fraktion gestimmt. Ratsmitglieder von AfD und FDP sowie Teile der Grünen lehnten es hingegen ab.

Der Missionsleiter der Hilfsaktion Märtyrerkirche, Pastor Manfred Müller, erklärte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, ein solches Denkmal sei „etwas, das die Welt nicht braucht“: „Der Marxismus ist als Ideologie die schlimmste Menschheitskatastrophe und für mindestens 100 Millionen Tote verantwortlich.“ – Dieser Opfer sollte man laut Müller gedenken und ihren Tod als Mahnung verstehen, denn die Wirkungsgeschichte der marxistischen Ideologie gehe weiter.

Als empörend bezeichnete auch…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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2 Antworten zu Geplante Riesen-Statue von Karl Marx in Trier ruft vielfach Empörung hervor

  1. francomacorisano schreibt:

    Die Marx-Statue in Trier sollten wir als Treffpunkt für Demonstrationen gegen diesen Verbrecher nutzen. Man kann die Statue ja auch künstlerisch mit überreifen Tomaten, faulen Eiern und allerlei körperlicher Hinterlassenschaften „verschönern“. Habt Phantasie!

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    • Wohlgemerkt: der geschätzte Kommentator redet einer originellen Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Marxismus als Philosophie, der Person des notorisch vom Gelde anderer lebenden Schmarotzers Karl Marx und den Millionen und Abermillionen Toten als Folge dieses verbrecherischen Wahnsinns das Wort. Von einem emanzipatorisch-aufgeklärten Standpunkt aus könnten durch den künstlerischen Einsatz von verdorbenen Lebensmitteln die signifikanten Übereinstimmungen mit einer ebenso verdorbenen Ideologie kreativ-gestalterisch herausgearbeitet werden. Schöpferisch gilt es, problematische Brüche herauszuarbeiten…
      😉 Alles klar?

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