Das Buch „Habsburg in Italien“ („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

33. Jg./ Nr. 3

13. März 2017

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

 

Das Buch „Habsburg in Italien“

Ich hatte keine Ahnung wie innig die Verbindung mit Italien in Jahrhunderten unserer Geschichte war. Und es kommt mir immer mehr vor, daß gerade hierin – Wiederherstellung des Reiches und der katholischen Religion – jeglicher Schlüssel für eine Zukunft des christlichen Abendlandes läge.

VON G. REISEGGER

So war mir das Buch Baron Dr. Norbert van Handels über „Habsburg in Italien“ eine ganz unerwartete Überraschung und sehr dankbar angenommene Belehrung über die großartige Geschichte und kluge Politik „Österreichs“. Die auf zirka 180 Seiten dargestellte Historie behandelt in den jeweiligen Kapiteln: Toskana, Mailand und das Lombardo-Venezianische Königreich, Mantua, Vendig, Emilia Romagna, Parma, Modena, Königreich beider Sizilien (Neapel und Sizilien), das Österreichische Küstenland, Triest, Südtirol, Brixen und Trient.

Die Herrschaft Habsburgs und die Idee des Reiches waren weder morbid, noch willkürlich oder volksfeindlich, sondern waren durch Jahrhunderte ein Erfolgsmodell, das auch heute als bewährtes Vorbild für ein geeintes Europa unendlich besser geeignet wäre als jenes der EUdSSR mit ihrem „acquis communautaire“ und einer Pseudo-Gleichmacherei. Die schon bei einer Studienreise nach Bosnien-Herzegowina festgestellten und von Einheimischen bestätigten Eindrücke (!) finden auch hier wieder eine Bekräftigung: alles was in Bosnien überhaupt an zivilisatorischen Leistungen existiert, wurde während der kurzen Periode österreichischer Herrschaft geleistet (Besetzung 1878 – 1918 und seit 1908 auch völkerrechtlich annektiert) und es ist bis heute NICHTS mehr dazugekommen. – „Es war in Wahrheit unsere glücklichste Zeit!“

Das deutsch-österreichische – und europäische – Unglück begann nicht erst mit der jakobinischen Revolution von 1789 und dem damit einhergehenden Aufkläricht, dem auch all die „Liberalen“ sozusagen als Religionsersatz huldigen, sondern schon mit dem Jahr 1517, als Luther seine Privat-Exegese des bis dato katholischen Glaubens verkündete: Es bedarf (zur Erlösung) nicht der Kirche und der Sakramente. Die Folgen dieses Abfalls sind bekannt: der 30-jährige Krieg, der Deutschland fast zur Gänze entvölkerte.

In weiteren 200-Jahrschritten ging dieser von Luther eingeleitete Abfall sich steigernd weiter: 1717 (Gründung der Großloge von England) verkündeten die Freimaurer-Logen, dass es nicht des Erlösers CHRISTUS bedürfe, und nach abermals 200 Jahren, 1917 verkündete die Rote Revolution daß auch GOTT überflüssig sei. All diesen „fortschrittlichen Einsichten“, die heute unseren Geist verwirrt haben, folgten auf dem Fuß die Katastrophen: zwei Weltkriege und das Ausscheiden aus der Geschichte – wenn es nicht (noch im letzten Augenblick) zu einer renovatio spiritualis kommt. – Die so geschmähten österreichischen Kaiser waren auch als „protector ecclesiae“ Garant jener Ordnung, bei der Himmel und Erde in Harmonie waren.

Und ohne diesen Zustand wieder herzustellen, sind meiner Meinung nach die Aussichten für unsere (und Europas) Zukunft – schlecht.

Buchhinweis: Baron Dr. Norbert van Handel, „Habsburg in Italien. – Ein historischer Spaziergang von KARL V. bis zur italienischen Kriegserklärung 1915“; 182 Seiten. Ares Verlag, 2016, ISBN 978-3902732-64-4.

 

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Wir brauchen Ihre Mitarbeit! Informieren Sie uns über Veranstaltungen, schreiben Sie uns Leserbriefe, schicken Sie uns Zeitungsartikel, die die Kirche betreffen… Danke!

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 12. April 2017 gedruckt und in Österreich am gleichen Tag ausgeliefert.

Übrigens: Exemplare des „13.“ liegen ab jetzt am Schriftenstand der Kapelle St. Athanasius in Hattersheim bei Frankfurt aus.

Ein Besuch lohnt sich jetzt also doppelt… 😉

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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