Gott und Mensch zugleich II („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

33. Jg./ Nr. 3

13. März 2017

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

 

In dieser März-Ausgabe 2017 setzen wir die Rückschau auf die Gründung des „13.“ fort. Die Vorgänger-Publikation des „13.“ war die im Februar 1974 gegründete Zeitschrift „Glaube und Kirche“. Sie erschien unregelmäßig, finanziert wurde sie durch Spenden. Verunsichert durch den neuen Zeitgeist waren Priester ebenso wie Laien. Der Mann, der sich um den konkreten Inhalt und das Erscheinen kümmerte, war „Onkel Franz“, der Salzburger Priester und Prälat, der vielen Lesern des „13.“ noch heute unvergesslich ist. Im Zentrum der ersten Ausgabe stand der Gott-Mensch JESUS CHRISTUS. Der Artikel „Wozu glauben?“ wurde von dem ebenfalls unvergessenen Wiener Prälaten Dr. Erwin Hesse geschrieben. Es ging (schon damals!) um ein ORF-Studienprogramm, das nicht katholisch war. Hesse kritisiert, dass im ORF-Studienprogramm 1974 nirgendwo klar ausgesprochen wird, dass CHRISTUS, der ewige SOHN GOTTES, für uns Mensch wurde und schreibt weiter:

 

Gott und Mensch zugleich

Aus Glaube und Kirche

VON DR. ERWIN HESSE

Dass JESUS Zeuge des Glaubens und der bevollmächtigte Gesandte GOTTES war, dem ein sinnvolles Leben gelang, der den göttlichen Willen annahm, in welchem GOTT uns nahe kam, bei uns „radikal“ ankam und sich uns zuwandte. dass in IHM der Messias erschien, ist zwar über alles groß, aber eben doch auch einem auserwählten Menschen möglich. Das gilt bei gründlichem Bedenken auch noch von einer Reihe anderer Aussagen. Ausdrücklich distanziert sich das Buch ferner von der für die Christologie nicht nur der Katholiken, sondern auch der gläubigen Orthodoxen und Evangelischen verbindlichen dogmatischen Erklärung des Konzils von Chalzedon im Jahre 451, der zufolge JESUS in der einen Person des ewigen Gottessohnes wahrer GOTT und wahrer Mensch ist, erklärt es doch, das sei „mit Begriffen der damaligen Philosophie und Theologie“ ausgesagt. Andere Beispiele: Für das Buch ist JESUS nicht gemäss Joh. 1,1 – 14 das ewige Wort GOTTES, das Mensch geworden ist, vielmehr sei in IHM umgekehrt GOTT menschliches Wort geworden. Weitere Aussagen werden durch den Zusammenhang entwertet oder bleiben unklar.

Ähnlich entwickelt wird die Realität der Auferstehung. Die von den Evangelisten so anschaulich geschilderte, von Paulus ausdrücklich verkündete, von der Kirche zu allen Zeiten festgehaltene Auferweckung JESU in der Herrlichkeit eines verklärten Leibes (was nicht weniger, sondern intensivere Leiblichkeit bedeutet), kommt nicht zur Aussprache. Stattdessen wird einer Mehrzahl moderner „Vorstellungen“, die nur abschwächen, das Wort erteilt. Nicht anders ergeht es dem katholischen Glauben an die wahre Gegenwart CHRISTI unter den Gestalten von Brot und Wein.

 

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Wir brauchen Ihre Mitarbeit! Informieren Sie uns über Veranstaltungen, schreiben Sie uns Leserbriefe, schicken Sie uns Zeitungsartikel, die die Kirche betreffen… Danke!

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 12. April 2017 gedruckt und in Österreich am gleichen Tag ausgeliefert.

Übrigens: Exemplare des „13.“ liegen ab jetzt am Schriftenstand der Kapelle St. Athanasius in Hattersheim bei Frankfurt aus.

Ein Besuch lohnt sich jetzt also doppelt… 😉

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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