Erzbischof Lefebvre: Warum Kollegialität? (fsspx.de)

18. März, 2017

Warum die Kollegialität? Um dieses jeder Amtsgewalt widersprechende Prinzip einzuführen, sei es jener des Papstes, der Bischöfe oder eines Pfarrers, weil man immer die Untergeordneten um Rat fragen und die „Basis“ an der Ausübung der Amtsgewalt beteiligen muss.

Das ist aber sehr schwerwiegend, vor allem in der heiligen Kirche, in der die Amtsgewalt eine persönliche ist. So kommt zum Beispiel die Amtsgewalt des Papstes unmittelbar von Gott auf seine Person, denn die Kardinäle designieren ihn nur, sie verleihen ihm aber nicht die Amtsgewalt an sich. Desgleichen erhält der Bischof die Amtsgewalt über seine Diözese durch die Bischofskonsekration. Ebenso wird der Pfarrer zum Haupt seiner Pfarre ernannt. Er erhält seine Amtsgewalt von oben, nicht von seinen Pfarrkindern. Er erhält seine Amtsgewalt von Gott, weil er an der Autorität Gottes teilhat. […] Wie oft sehen wir uns heute mit unserem Ansuchen an den Heiligen Vater von den römischen Kongregationen an die Bischofskonferenz verwiesen. Sie wird so zu einer Schutzwand zwischen den Bischöfen, den Priestern, den Gläubigen und dem Papst, während früher der Papst der Vater aller war und der geringste der Laien ihm schreiben konnte und eine Antwort erhielt und so wusste, dass man seine Sache anhörte und studierte. Aber heute können sich nicht einmal mehr die Bischöfe unmittelbar an den Papst wenden, man antwortet ihnen, sie mögen sich an die Bischofskonferenz wenden. Die Bischofskonferenz ist aber keine göttliche Institution, und wenn man derartige demokratische Organe einführt, hat man wahrhaft die Ausübung der göttlichen Autorität im Innern der Kirche zerstört.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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