…im „13.“ geblättert…

Römisch-Katholisch

33. Jg./ Nr. 2

13. Februar 2017

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

 

Die Redaktionen von „Nie wieder!“ und „Der 13.“ in eigener Sache

In den vergangenen Monaten und Wochen wurden unsere Freunde und wir mit einigen Prozessen beschäftigt. Dr. Josef Preßlmayer stand in Eisenstadt vor dem Richter. Er wurde beschuldigt, in der dem Bischof unterstehenden Pädak etwas geheim aufgenommen zu haben. Preßlmayer wurde in erster Instanz freigesprochen. Die Staatsanwältin legte Berufung ein. Ludwig Reinthaler aus Wels, schon zu Zeiten des legendären Pornojägers Martin Humer Aktivist in der Bürgerinitiative, stand schon im September 2016 vor den Schöffen. Auch er wurde freigesprochen.

Lesen Sie dazu die Aussagen eines Zeugen (S. 19/20). Dr. Fred Duswald, der ebenfalls schon bei Martin Humer in der Bürgerinitiative mitarbeitete, hat seit geraumer Zeit Scherereien mit dem Gericht wegen einer in der Zeitschrift „Aula“ veröffentlichten Buchkritik. Das Bemerkenswerte: Unter den Anzeigern findet sich der Linzer Bischof Manfred Scheuer.

 

Wer wird von wem ausspioniert?

Interessantes erfuhr man bei einem Prozeß. Dieser fand zwar schon im September vergangenen Jahres vor Geschworenen am Landesgericht Wels statt. Der Angeklagte Ludwig Reinthaler aus Wels wurde freigesprochen. Er gehört zu jenen Unerschrockenen, die schon in der Bürgerinitiative des legendären „Pornojägers“ Martin Humer mitkämpften. Diesmal stand er vor Gericht, weil er ein „Rechter“ ist – oder nach Meinung des Zeugen Dietmar Mühlböck (48) ist, der ihn auf einer „Beobachtungsliste“ hat. Die Geschworenen erkannten jedenfalls Ludwig Reinthaler als unschuldig. Ist aber auch der Zeuge von Rheinthalers Unschuld überzeugt oder spioniert er weiter? Das wären die Fragen. Leider kann „Der 13.“ erst ein halbes Jahr nach dem Prozeß berichten, weil ihm erst jetzt klammheimlich das Prozeßprotokoll von Unbekannten zuging.

Daraus ist zu entnehmen: Der Zeuge zeigte den unbescholtenen Reinthaler an, weil ihm eine private, automatisierte Beobachtungsliste Verdächtiges ausspuckte. Die „Liste“ ist auf Reinthalers Internet (und worauf noch?) gerichtet. Wenn laut Aussage des Zeugen die „Beobachtungsliste“ „gewisse Schlüsselworte“ findet, kann der (beauftragte?) Zeuge nachschauen – und zeigt dann die Verdächtigen an.

Kommentar: Steht „Der 13.“ auch auf einer Beobachtungsliste? Wer noch? Wer zahlt das alles? Ein merkwürdiges Hobby für einen „Privaten“. Luchsauge, sei wachsam!

 

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Wir brauchen Ihre Mitarbeit! Informieren Sie uns über Veranstaltungen, schreiben Sie uns Leserbriefe, schicken Sie uns Zeitungsartikel, die die Kirche betreffen… Danke!

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 10. März 2017 gedruckt und in Österreich am gleichen Tag ausgeliefert.

Übrigens: Exemplare des „13.“ liegen ab jetzt am Schriftenstand der Kapelle St. Athanasius in Hattersheim bei Frankfurt aus.

Ein Besuch lohnt sich jetzt also doppelt… 😉

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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