postkatholische Restrukturierung

Sieht man auf den gegenwärtigen Zustand der Kirche, wird man ehrlicherweise nicht (mehr nur) von einer „Kirchenkrise“ sprechen können. Ein krisenhafter Zustand, selbst- oder fremd verschuldet, bedeutet eine „schwierige Situation, Zeit, die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt“ (Duden). Da die Entwicklung unter dem jetzigen Papst einen dauerhaft negativen Verlauf nimmt (wobei ein Höhepunkt noch nicht absehbar ist, geschweige denn ein Wendepunkt), wären die Begriffe „Katastrophe“ oder „Niedergang“ angebracht.

Da mir jedoch daran gelegen ist, die Thematik ohne unnötige polemische Zuspitzung transparenter zu machen, verzichte ich darauf und wähle daher den neutraleren Begriff der „postkatholischen Restrukturierung“ als neuen Begriff für die bisherige Kategorie „Kirchenkrise“ auf diesem Blog.

Zum einen sehen die herrschenden liturgischen Technokraten das Aggiornamento seit dem II. Vatikanum als Restrukturierung oder Sanierungsmaßnahme zur Verbesserung der „Wettbewerbssituation“ der Kirche und dürften daher redlicherweise wohl nichts gegen den Begriff einzuwenden haben.

Zum anderen beschreibt er rein technisch einen Vorgang, der auf dem Gebiet der weltlichen Politik parallel von den dort Herrschenden als „social engineering“ umgesetzt wird, also als die gezielte Änderung gesellschaftlicher Strukturen. Nur dass hier halt die (unzulässigerweise) als vergleichbar betrachteten kirchlichen Strukturen geändert werden, daher auch das Adjektiv „postkatholisch“.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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