Ein Angebot, welches Sie nicht ablehnen sollten…

Grade ein Stündchen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in St. Athanasius gewesen. Nach den letzten Nachklängen des von H.H. Pater Pfluger vorgebeteten Eucharistischen Kreuzweges versinkt das runde Dutzend Anwesende in tiefes Schweigen. Seltsamerweise stiftet gerade dies ein gewisses Maß an Verbundenheit, ja Gemeinschaft unter uns. Jeder spricht mit seinem Schöpfer und weiß die anderen um sich. Gemeinschaft durch die vertikale Sicht auf die Monstranz, nicht horizontal durch geschäftiges Geplapper und Harlekinaden wie der „Friedensgruß“.

Pfarrer Hans Milch hat dies treffend umschrieben:

Du, du und ich, der jeweils Einzelne, die wir [verstecken] uns nicht in dem verführerischen Wörtchen „wir“ verstecken, sondern wir geben uns mit unserer Sehnsucht dem gewölbten Himmel des göttlichen Angebotes schutzlos preis. Du, der Einzelne, du versteckst dich nicht in einer Masse, du schaust nicht nach rechts und du schaust nicht nach links, du schaust nur in die Richtung, woher die Antwort kommt, die dein Glück ausmacht und den Sinn deines Lebens und dich in den Sinn und der [die] Macht deines Daseins heraushebt und sichert gegenüber allen Zufällen und Wechselfällen, die dieses innerweltliche irdische Dasein zur Verfügung hat.

Wer also ein Gegenprogramm zum gegenwärtigen Allemiteinanderzusammengemeinsam!-Gesülze sucht, hier wird er es finden: http://www.spes-unica.de/bildung/vortrag.php?bestnr=1984.rest. Rest oder Sekte? Die aktuelle Lage im Lichte des Vorbildes Maria (Rede von Pfarrer Hans Milch, München, 11. November 1984) Bestellnummer:  1984.rest 1 × CD  4,00 €.

Die Stille verbreitet eine heilsame Atmosphäre, ein Kontrastprogramm zum allseitigen Helau und Rumtata. Da ich für mich die 30tägige Andacht zum Hl. Josef entdeckt habe, bete ich diese, ebenso Non und Vesper. Alle Gebete sind automatisch in Anwesenheit des eucharistischen Herrn auf wundersame Weise gesammelter, prägnanter. Schwer auszudrücken, muß man selbst erleben. Die Kirchgänger kommen, gehen, aber so ca. ein Dutzend sind es. Eine Liste lag aus, um sich einzutragen und den Herrn nicht alleine zu lassen.

Bis morgen, 7:30 Uhr haben Sie, geschätzter Leser dieser Zeilen aus dem Rhein-Main-Gebiet, noch Gelegenheit dazu. Wirklich mal ein Angebot, dass Sie nicht ablehnen sollten

  😉

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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