„Zeit“ übernahm „Christ & Welt“ („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

32. Jg./ Nr. 12 13. Dezember 2016

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

 

Zeit“ übernahm „Christ & Welt“

Seit Oktober 2016 wird die wöchentliche „Zeit“ Beilage „Christ & Welt“ (produziert in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Medienhaus) von der „Zeit“-Verlagsgruppe selbst herausgegeben. „Christ & Welt“ ging 2010 aus der traditionsreichen Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ hervor. Das zuletzt im Eigentum von acht katholischen Bistümern sowie der Deutschen Bischofskonferenz befindliche Blatt war 2010 eingestellt worden. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass für Zeitungen die Bedeutung der Einnahmen aus dem Abonnementsverkauf „Zeit“ übernahm „Christ & Welt“ zunimmt. Waren die Werbeeinnahmen während Jahrzehnten für die Verlage die wichtigste Geldquelle (oftmals 70 Prozent), sind es nun die Zeitungskäufer. Sie machen inzwischen 53 Prozent der gesamten Einkünfte von Zeitungshäusern aus. Diese Zahl veröffentlichte der Verlegerweltverband WAN/Ifra Mitte des Jahres 2016.

Anm.d.Red.: Die Monatspublikation „Der13.“ besteht seit 1985. Sie wird ohne Anzeigen (nur durch Abo-Gebühr und Spenden) finanziert. Dadurch schützt sich die Redaktion vor unerwünschten und unerbetenen Forderungen der Werbewirtschaft.

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 12. Jänner 2017 gedruckt und in Österreich noch am gleichen Tag ausgeliefert.

Wenn man sich die verdeckten Machenschaften mancher Gestalten ansieht, die gezielt auf Anzeigenkunden wirtschaftlichen Boykott-Druck ausüben, eine weise Entscheidung.

Noch weiser wäre es, wenn jeder, dem die Artikel gefallen, dem „13.“ etwas spenden würde… 😉

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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2 Antworten zu „Zeit“ übernahm „Christ & Welt“ („Der 13.“)

  1. Martin Trafford schreibt:

    Ich hätte gerne den originalen Rheinischen Merkur: Christ und Welt wieder zurück, aber ohne die Zeit. Heutzutage fehlt eine christlich-konservative Wochenzeitung, die die geschichtliche Tiefe Deutschlands widerspiegelt. „Die Zeit“ wollte meiner Ansicht nach nur den ärgsten Konkurrenten vom Markt wegkaufen und linksliberal verwässern, nichts anderes und das haben sie auch geschafft. Was soll ich jetzt lesen? Die junge Freiheit? Ich bin immer noch fassungslos.

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    • Nun, den „alten RM“ wird es wohl nicht mehr geben (auch ich war Abonnent), aber wenn Sie fundiert recherchierte Artikel und prägnante Analyse schätzen, sollten Sie einmal in die Artikel der NEUEN ORDNUNG auf diesem Blog schauen. Keine Tages- oder Wochenzeitung, aber die Qualität sucht ihres gleichen.

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