Bewußt verführende oder verführte Medienmacher („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

32. Jg./ Nr. 11 13. November 2016

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

Bewußt verführende oder verführte Medienmacher

Christa Meves

Christa Meves, die große deutsche Autorin schreibt für den „13.“. Sie ist die unermüdliche Künderin der Ereignisse, die aufgrund ihrer wissenschaftlicher Tätigkeit die Dinge heraufziehen sah, die jetzt schon Wirklichkeit sind.

Angesichts der Übernahme des GenderTrends bis hinein in unsere Institutionen wirft sich einmal mehr die Frage auf, wie es überhaupt möglich sein kann, dass hierzulande in kürzester Zeit einer staatlich eingebundenen Gesellschaft ein solcher Verlust des gesunden Menschenverstandes zugunsten einer hirnrissigen Verführung passieren kann. Psychologisch ist das allerdings kein unerklärliches Phänomen – zumindest seit Gustave Le Bon mit seinem Werk „Die Psychologie der Massen“ im Jahr 1912 Aufklärungsarbeit geleistet hat. Diese hat sich allerdings bereits nach 25 Jahren schon einmal massiv als vergeblich erwiesen, wie es sich bei der Erscheinung des Hitlerwahns zeigte. Wie im Status rauschartiger Verliebtheit beherrschte plötzlich Verführtheit von einem abstrusen Diktator die Szene und riss das Land in millionenfachen Tod und millionenfache Schuld.

Die Verführung

Wir könnten dieses schaudernd als Historie zur Kenntnis nehmen, aber sind wir damit vor einem „Nie wieder“ bewahrt? Bedrängend taucht es auf, dass böser Geist abermals hierzulande machtvoll zugegriffen hat. Dabei sind die Mechanismen der Verführung so eindeutig, wie Le Bon sie beschrieb. Heute könnten – besser noch als damals – die neuen Forschungsergebnisse der Biologie des Menschen mitsamt der neuen Hirn- und Hormonforschung über die Ursachen dieses beachtenswerten Phänomens aufklären; denn mittlerweile lässt sich nachweisen, dass ein erheblicher Teil unseres Menschseins von biologischen Mechanismen dominiert ist – durchaus ähnlich, wie sie bei in Gruppen lebenden Säugetieren vorherrschen. Ein Teil von uns besteht aus einer Schafs-Natur, worauf JESUS CHRISTUS uns bereits hingewiesen hat. Heute ist mithilfe der neuen Technik sogar globale Verführung zur Vereinheitlichung der Menschen möglich – wie das einst beim Hitlerwahn der Massen möglich war. Wie damals wird das nur von einigen verantwortungsbewussten Widerständlern erkannt und ohne Aussicht auf Erfolg zu verbreiten gesucht. Aber insgesamt rollt die Lawine unaufhaltsam dem von GOTTES Widersacher gewollten und inszenierten Abgrund zu.

Ideologisch blind

Die Mittel dazu werden international von bewusst verführenden oder selbst verführten Medienmachern (in Offb 13 dem Adlatus des Antichristen) in Szene gesetzt. Blind mitlaufend halten es heute junge Mütter bereits in großer Anzahl für scheinbar zwingend notwendig, ihre Babys und Kleinkinder in Krippen abzugeben. Zu ideologischer Blindheit verführt, sind sie und die Ihren nicht mehr in der Lage, die Wahrheit der wissenschaftlichen Studien über die dann entstehenden Schäden zur Kenntnis zu nehmen. Auf dem Boden einer allgemein entfesselten Sexualität hält eine Mehrheit von Bürgern Verhütung und Abtreibung für gesellschaftlich wünschenswert, ohne den bereits erheblichen Geburtenschwund als Bedrohung zu sehen.

Ist das Vernunft?

Aus der bedrängenden Vielfalt sei zur Verdeutlichung der Methode der Verführung ein Beispiel herausgegriffen, das gerade virulent ist: Leuchtet es nicht jedem Menschen ein, dass es wünschenswert ist, genetisch gesunde Nachkommen zu haben? Und scheint es sich jetzt nicht doch anzubahnen, dass man durch eine entsprechende Eugenik diesen seligen Zustand mithilfe von direkten Eingriffen ins Genom erwirken könnte – rechtzeitig, bereits beim ungeborenen Kind? Scheint das nicht vernünftig, bevor etwa das Leiden eines jungen Paares einsetzt, nachdem unmittelbar nach der Geburt klar wird, dass das Kind nie wird ein normales Leben führen können, sondern womöglich Träger einer vererbbaren Krankheit sei? Ist es dann nicht bald für unsere wissenschaftlich versierte Bevölkerung mehr als plausibel, wenn man mithilfe der Technik so etwas bereits durch Veränderung des Genoms, durch Ausschaltung des Unerwünschten rechtzeitig einleitet?

Vorbereitungen laufen

Die Bereitschaft, dem mehrheitlich zuzustimmen, ist auf diese Weise jetzt schon in der Vorbereitung, um ein sogenanntes Genome-Editing in der Allgemeinheit durchzusetzen. Er wirkt werden soll so die Zustimmung zur Veränderung eines ungeborenen Kindes, das aber doch wie eine Nuss seinen festgelegten Lebensplan in seinem verschlossenen Gehäuse mit sich führt. Und dergleichen Beispiele – mit unzulässigen Übergriffen in die von GOTT geschaffene Natur und Wesenheit des Menschen – ließen sich nun schrecklicherweise beliebig ergänzen. Und wer erkennt, dass damit der Naturordnung unseres GOTTES und damit leichtfertig SEINER Allmacht zu trotzen versucht wird? Widerstehen wir in Besinnung auf die christliche Wahrheit bei jeder Entscheidung dem vernichtenden Trend. Denn vorrangig sind wir nach GOTTES Ebenbild geschaffen. Nur mit diesem Geist können wir Hoffnung auf eine gesunde menschenwürdige Zukunft gewinnen.

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 15. Dez. 2016 gedruckt und in Österreich noch am gleichen Tag ausgeliefert.

Advertisements

Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
Dieser Beitrag wurde unter Analyse angewandter medialer Strategien, Aufkommen ratiophober Psychopathologien, Empfehlung kath. Medien, Katholischer Glaube abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s