Frauen Union Meck-Pomm: Ehe-Begriff im Grundgesetz auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen (http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/)

Mathias von GersdorffDieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Klare Meinung – Deutliche Worte

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Frauen Union Meck-Pomm: Ehe-Begriff im Grundgesetz auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen

Die CDU wird von einem Geist der Selbstzerstörung durchzogen. Foto: Frauen Union (Bildmaterial)

Die Frauen-Union Mecklenburg-Vorpommerns ist der Auffassung, dass der heute gültige Begriff von Ehe antiquiert sei und man ihn auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen sollte.

Wörtlich: „Der im Grundgesetz formulierte besondere Schutz von Ehe und Familie trägt alle Familien- und Lebensmodelle: die tradierten ebenso wie neue, partnerschaftliche Modelle.“

Für die CDU-Frauen aus dem Nordosten Deutschlands bedeutet das konkret: „Sich wandelnde Rollenbilder, die nicht unbedingt allein den Mann als Familienernährer sehen, gehören ebenso dazu wie Partnerschaften mit Kindern und ohne Trauschein, Ehen ohne Kinder oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften.“

Damit übernimmt ein weiterer CDU-Verband die familienpolitischen Vorstellungen der Grünen – völlig ohne Not und ohne Druck von außen.

Über die Begründung für diesen Schritt muss man fast lachen. Karina Jens, FU-Landesvorsitzende, erklärt nämlich: „Der im Grundgesetz formulierte besondere Schutz von Ehe und Familie ist dabei die feste Klammer.“

Die „feste Klammer“ müsse eben so weit erweitert werden, dass alle Formen von Partnerschaften da hinein passen. Wäre es dann nicht besser, man würde diese Klammer gleich ganz abschaffen?

Aus mysteriösen Gründen entschließen sich immer mehr CDU-Verbände, ihre traditionellen Positionen, die im christlichen Menschenbild verankert waren, preiszugeben. Kürzlich sprach sich die „Junge Union Schleswig-Holstein“ für ein Adoptionsrecht für Paare von Homosexuellen.

Stattdessen übernehmen sie Positionen der Grünen, die Ehe und Familie stets als ein Ort der Unterdrückung und der Ungerechtigkeit angesehen haben.

Aus mysteriösen Gründen entschließen sich immer mehr CDU-Verbände, ihre traditionellen Positionen, die im christlichen Menschenbild verankert waren, preiszugeben.

Nun, „mysteriös“ sind diese Gründe nur solange, als man in seinem individuellen Bezugsrahmen partout an der Denkschablone festhält, bei der „C“DU handele es sich (noch?) um eine bürgerliche Mitgliederpartei der Mitte, deren Willensbildung über Kreisparteitage via Delegiertenwahlen über Landesparteitage via Delegiertenwahlen schließlich per Bundesparteitag geschieht. Sobald man allerdings aufhört, die diesem Trugbild entgegenstehende Realität zu ignorieren und alles persönlich solange zu redefinieren, bis es wieder in den Bezugsrahmen „paßt“, wird die Realität faßbar.

Zum blanken Entsetzen weiter Mitgliederkreise nehmen die Funktionärsschichten von „C“DU und „C“SU stramm Kurs auf eine “zeitgemäße“ Familienkonzeption. Nüchtern betrachtet muß ein Prozess, der sich in dieser Zeitraffer-Geschwindigkeit und dieser Breite (MV, SH, Hessen, Bayern etc.) ereignet, zielgerichtet choreographiert sein. Wer auch nur kurz bereits in seiner Kommune politische Erfahrungen gesammelt hat weiß, dass ohne sorgfältige Vorbereitung in Gremien weder Mehrheiten verläßlich sind noch Meldungen für Kandidaturen. Wer mal 2 Stunden ziel- und fruchtlose Kreuz-und-Quer-Debatten über die Besetzung eines Kassierers im Stadtverbandsvorstand erlebt hat, weiß, was ich meine. Daher wäre die Vorstellung, die Partei dümpele so einfach mal zufällig „nach links“, schlichtweg grotesk. „C“DU und „C“SU werden vor den aufgerissenen Augen von entsetzten Teilen der Mitgliedschaft gerade von einer Fünften Kolonne „top-down“ zum bloßen Modul eines einheitlich buntorientierten Parteienkartells umgekrempelt.

Interessant, dass dabei im Großen und Ganzen nach der Blaupause vorgegangen wird, die bereits bei der allmählichen Entkernung der katholischen Kirche erfolgreich war. Die Rolle der zweideutig formulierten Texte des II. Vaticanums (deren codierte Begriffe Formelkompromisse ermöglichten, welche den dringend benötigten zeitlichen Aufschub für interne Umgestaltung lieferten) nimmt in diesem Kontext die CDU-Politik der 70er und 80er Jahre ein. Die Brüsseler Eurokratie geht zwingend aus der Kohl‘ schen Europa-Euphorie („CDU – die Europapartei!“) hervor. Die damaligen Programmpunkte (direkt gewähltes Europa-Parlament, Einheitswährung ECU, EG-Recht etc. ) führten zu einem Entwicklungsprozess, der zur Gegenwart führen mußte. Wenn man ein direkt gewähltes Parlament hat, muß dieses auch Kompetenzen haben. Wenn man den ECU einführen will, braucht diese Einheitswährung zwingend den harmonisierten einheitlichen Handelsraum. Codierte Begriffe wie etwa „Projekt der europäischen Einigung“ sowie „verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ beschrieben gewollt unklar die Ziele, um eventuelles Mißtrauen einzulullen. Ein nüchternes „Wer A sagt, muß auch B sagen!“ bei jedem weiteren Schritt tat ein übriges. Wie die Konzilskonstitution „sacrosanctum concilium“ mit ihren schwammigen Begriffen der Laien-Beteiligung von einer Fünften Kolonne gezielt dazu genutzt wurde, um die kuschelige Alle-zusammen-gemeinsame Diesseitskirche zu schaffen, welche für geltungssüchtige Laienschauspieler die Bühne zur Ego-Show liefert, so wird nun die CDU entkernt. Treue Mitglieder läßt man dabei leichten Herzens zur AfD ziehen wie konservative Katholiken zur Priesterbruderschaft St. Pius X., beide „in die Schmuddelecke“, da stören sie dann nicht weiter.

Ein Schelm, wer Arges dabei denkt…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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Eine Antwort zu Frauen Union Meck-Pomm: Ehe-Begriff im Grundgesetz auf alle Partnerschaftsformen ausdehnen (http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/)

  1. Da kann man beten : Maria zertritt der Schlange den Kopf !

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