Die Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland (http://www.die-neue-ordnung.de/)

Mario Loebelt

Die Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland

Mahnende und ermutigende Worte von Papst Franziskus

In Zeiten eines Zerfall- und Abbauprozesses einer Organisation bekommen Menschen schnell Zukunftsangst, oftmals verbunden mit der Angst um ihre eigene persönliche oder berufliche Zukunft. Sie suchen dann nach einer Antwort auf ihre Fragen: Hat das alles noch eine Zukunft? Wie soll es überhaupt weitergehen? Was können wir noch tun? Was kann ich persönlich tun? Oder ist es an der Zeit, das sinkende Schiff zu verlassen? Mit Blick auf die katholische Kirche in Deutschland gewinnt man gelegentlich einen ganz ähnlichen Eindruck. Fast jeder dritte Deutsche zählt zu ihr, also fast 24 Millionen Menschen. Nach dem Staat ist sie der größte Arbeitgeber. Sie unterhält zahlreiche Hochschulen, Schulen und Kindergärten, die auch mit Mitteln der Kirchensteuer finanziert werden. Und das kann sie auch. Denn die Klingelbeutel sind gefüllt und die Kirchensteuereinnahmen steigen sogar. Allerdings steht dies alles unter dem Vorzeichen des „noch“, denn die Steigerung ist bloß nominell und wird bald ihren Wendepunkt erreichen. In dieser Situation des Umbruchs und des Aufbruchs machen sich zahlreiche Katholiken, Theologen und Bischöfe Gedanken über die Zukunft der Kirche in Deutschland. Einige davon meinen das Erfolgsrezept gepachtet zu haben und verweisen auf die „notwendigen“ Kirchenreformen: Zölibat abschaffen, Frauenordination freigeben, Sexualmoral „modernisieren“. Bei einem Blick auf die evangelische Schwestergemeinde mit ihrer deutlich geringeren Quote an Gottesdienstbesuchern und den massiven Austrittszahlen (trotz „Christentum light“) darf man sich dann aber doch die Frage stellen, ob gerade diese Reformen unsere Kirchen von heute auf morgen füllen würden. Mit seiner Ansprache an die deutschen Bischöfe anläßlich ihres Ad LiminaBesuches im Vatikan (20. November 2015) hat sich Papst Franziskus ganz ausdrücklich zur Situation der Kirche in Deutschland geäußert.1 Die Ansprache des Papstes steht in der Tradition der bedeutsamen Ansprachen seines Vorgängers an die Deutschen, etwa der Rede im Deutschen Bundestag (22. September 2011) oder der „Freiburger Rede“ (25. September 2011). Bedenklich muß es angesichts dessen erscheinen, daß die Ansprache des Papstes, der sich sonst doch so großer Beliebtheit erfreut, trotz oder gerade wegen ihrer Brisanz bisher kaum rezipiert worden ist. Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp bezeichnete die Ansprache des Papstes als „gepfeffert“2. Ansonsten verlief die Aufarbeitung der Worte des Heiligen Vaters doch eher geräuschlos.

Wer die Ansprache von Papst Franziskus an die deutschen Bischöfe genau liest (sollte er in seinem Pontifikat keine Deutschland-Reise mehr unternehmen gleichsam sein „Testament“ an die Deutschen), wird bemerken, daß seine Ansprache nicht nur formell, sondern auch inhaltlich in der Tradition der Reden seines Vorgängers an die Deutschen steht. Bemerkenswert ist dabei die Klarheit und die Eindringlichkeit des Papstes.

Hilfsorganisationen und karitative Einrichtungen

Das erste Thema des Papstes ist „die große Unterstützung, die die Kirche in Deutschland durch ihre vielen Hilfsorganisationen für die Menschen in aller Welt leistet.“ In der augenblicklichen Situation seien es besonders die christlichen Kirchen, die einen enormen Einsatz für Flüchtlinge leisteten, sowohl vor Ort in Europa, als auch in den Ursprungsländern, „um die Lebenssituation … wieder erträglich zu machen“. Dann geht der Papst auf die besonderen Aufgaben der Kirche in Deutschland ein, zum Beispiel in den vielen professionell geführten sozial-karitativen Einrichtungen. „Es ist darauf zu achten, daß in diesen Einrichtungen das katholische Profil gewahrt bleibt“, so der Papst. Er macht deutlich, daß unsere Aktivitäten somit „ein nicht zu unterschätzender positiver Faktor für den Aufbau einer zukunftsfähigen Gesellschaft“ sind. Daher ist es dramatisch, daß gerade in „traditionell katholischen Gebieten“ ein sehr starker Rückgang „des sonntäglichen Gottesdienstbesuchs und des sakramentalen Lebens zu verzeichnen“ sei. Im Gegensatz zu den 1960er-Jahren, als noch fast jeder zweite Katholik regelmäßig sonntags die heilige Messe mitfeierte, sind es heute vielfach weniger als zehn Prozent. Auch Jesus ist es nicht anders ergangen. Als er einmal zehn Aussätzige heilte, mußte er enttäuscht feststellen: „Es sind doch alle Zehn rein geworden. Wo sind die übrigen Neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?“ (Lk 17, 17-19). Obwohl Jesus ein Wunder vollbracht hatte, gab es nur einen „Kirchenbesuch“ von zehn Prozent. Dabei ist es Gott doch selbst, der sich uns in der Eucharistie schenkt. Die Sakramente werden in der heutigen Zeit jedoch immer weniger „in Anspruch“ genommen. Neben dem Empfang des Firm- und Ehesakraments hat auch die Zahl der Berufungen für den Dienst des Priesters und des gottgeweihten Lebens „drastisch abgenommen“. Der Papst mahnt an, daß die Beichte vielerorts „verschwunden“ sei. Dieser Satz legt nahe, in welcher spirituellen Dürreperiode wir uns hierzulande befinden. Das größte Geschenk Gottes ist die Barmherzigkeit, die in der Beichte erfahrbar wird. Angesichts dessen spricht Papst Franziskus von einer „Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland“. Um dem entgegenzuwirken gilt es, die „lähmende Resignation“ zu überwinden. Das Rad der Zeit lasse sich nicht mehr zurückdrehen und „aus dem Strandgut der guten alten Zeit“ heute nichts mehr „rekonstruieren“. Papst Franziskus ruft auf, sich dabei von den frühen Christen Priska und Aquila, die treue Mitarbeiter des heiligen Paulus waren, inspirieren zu lassen. Durch Wort und Leben verkündeten sie die Wahrheit, die auf der Liebe Christi zu seiner Kirche gründet, und schöpften aus dem Wort Gottes die Kraft für ihre Mission. Es sei über das Beispiel dieser „Ehrenamtlichen“ nachzudenken – angesichts der Tendenz einer „Institutionalisierung“ und Verberuflichung von Kirche. Damit spricht der Papst ein wichtiges Problem an. Viele Menschen haben sich in der heutigen Zeit von der Kirche abgewandt. Ein Kirchenaustritt wird oftmals nur noch als Austritt aus der „Institution“ Kirche empfunden und ist gleichsam der Schlußstrich in einem langen Prozeß. Papst Franziskus mahnte schon in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ an, daß „eine übertriebene Zentralisierung“ das Leben in der Kirche und „ihre missionarische Dynamik“ eher verkomplizieren würde statt ihr zu helfen (EG 32). Die Kirche dürfe kein geschlossenes System sein, das ständig um die gleichen Fragen und Rätsel kreise. Die Kirche müsse lebendig sein, sich den Menschen vor Ort stellen, und die Menschen in eine „Unruhe“ versetzen und sie dabei anregen. Kirche müsse „ein Gesicht“ haben, das nicht „starr“ sein darf. Die Kirche ist eine Familie, der mystische Leib Christi, „der sich bewegt, wächst und Empfindungen hat“.

Pastorale Neuausrichtung

Das Gebot der Stunde sei daher eine „pastorale Neuausrichtung“. Der Papst betonte einmal mehr die missionarische Seelsorge, die die seelsorgerisch Tätigen in die „ständige Haltung des Aufbruchs“ versetzen soll. Mit den Worten von Joachim Kardinal Meisner: „Die Welt scheint uns Christen heute mehr zu verändern, als wir die Welt.“3 Es ist genau diese „Weltlichkeit“, „Verweltlichung“ oder „Mondänität“, von der Papst Franziskus spricht: „Die Weltlichkeit verformt die Seelen, sie erstickt das Bewußtsein für die Wirklichkeit.“ Der Mensch lebe „in einer Welt“, die er „selbst geschaffen“ hat und „umgibt sich mit abgedunkelten Scheiben, um nicht nach außen zu sehen“. Solche Menschen seien schwer zu erreichen. Übrigens hatte Papst Franziskus bereits als Jorge Mario Bergoglio im Rahmen des Vorkonklaves 2013 diese weltliche, verweltlichte bzw. „mondäne“ Kirche angeprangert: Die um sich selbst kreisende Kirche glaubt – ohne daß es ihr bewußt wäre – daß sie eigenes Licht hat. Sie hört auf, das „Geheimnis des Lichts“ zu sein, und dann gibt sie jenem schrecklichen Übel der „geistlichen Mondänität“ Raum (nach Worten de Lubacs das schlimmste Übel, was der Kirche passieren kann). Diese (Kirche) lebt, damit die einen die anderen beweihräuchern. … Vereinfacht gesagt: Es gibt zwei Kirchenbilder: die verkündende Kirche, die aus sich selbst hinausgeht, die das „Wort Gottes ehrfürchtig vernimmt und getreu verkündet“; und die mondäne Kirche, die in sich, von sich und für sich lebt. „Es werden immer neue Strukturen geschaffen, für die eigentlich die Gläubigen fehlen“ – Gemeinden, Seelsorgebereiche, pastorale Räume. Es wird versucht, auf den Rückgang der Gläubigen mit strukturellen Veränderungen zu reagieren. Doch letztlich gelingt dies nicht. Hier müssen wir uns die Frage stellen, warum wir uns in der deutschen Kirche oftmals nur die Rolle des Getriebenen bleibt, der reagiert und kaum mehr agiert. Die Entwicklung einfach nur hinzunehmen und sich dann den Gegebenheiten anzupassen, ist zu wenig. Warum lassen wir die Menschen, die sich von der Kirche abwenden, einfach ziehen? Jesus Christus hat uns im Gleichnis vom verloren Schaf doch gesagt, wie gute Hirten handeln müssen: „Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?“ (Mt 18, 12).

Die Sendung der theologischen Fakultäten

Der Papst rief die versammelten deutschen Bischöfe dazu auf, ihren Dienst in der dynamischen (möglicherweise auch der digitalen?) Verkündigung gewissenhaft wahrzunehmen. Hier nannte der Papst ausdrücklich die „kirchliche Tragweite der Sendung“ der theologischen Fakultäten. „Die Treue zur Kirche und zum Lehramt widerspricht nicht der akademischen Freiheit, sie erfordert jedoch eine Haltung der Dienstbereitschaft gegenüber den Gaben Gottes“, so der Papst. An katholischen Fakultäten in Deutschland beklagen sich Theologiestudenten (und nicht nur Seminaristen) immer häufiger über die Verbreitung von Lehren abseits des katholischen Glaubens. Auch die neuen Wege der Religionspädagogik erscheinen nicht adäquat, um den Glauben vermitteln zu können. Dennoch ist „die Präsenz katholischer Fakultäten an staatlichen Bildungseinrichtungen“ eine Chance, „den Dialog mit der Gesellschaft voranzubringen“. Ausdrücklich nannte Papst Franziskus die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und wünschte sich einen „entsprechenden Einsatz der gesamten Bischofskonferenz“ für ihren Erhalt.

Beichte und Eucharistie

Zuletzt sprach der Papst über das Gemeindeleben, „die Gemeinschaft, in der der Glaube am meisten erfahrbar und gelebt wird“. Besonders die Beichte und die Eucharistie liegen ihm dabei am Herzen. Das außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit biete die gute Gelegenheit, „das Sakrament der Buße und der Versöhnung wieder neu zu entdecken“. Die Beichte ist der Ort, an dem einem Gottes Vergebung und Barmherzigkeit geschenkt wird. In der Beichte beginnt die Reform des einzelnen und damit die Reform der gesamten Kirche. Dieses so wichtige Sakrament muß in den Pastoralplänen der Diözesen und Pfarreien wieder mehr Berücksichtigung finden. Denn eine Beichte „nach Vereinbarung“ ist eben eine Beichte nach Vereinbarung und keine regelmäßige, anonyme und hürdenfreie Beichte. Ebenso ist es notwendig, die innere Verbindung von Eucharistie und Priestertum zu verdeutlichen. Pläne in der Pastoral, die den geweihten Priestern nicht die gebührende Bedeutung in ihrem Dienst des Leitens, Lehrens und Heiligens im Zusammenhang mit dem Aufbau der Kirche und dem sakramentalen Leben beimessen, „sind der Erfahrung nach zum Scheitern verurteilt“.

Die Sendung der Laien

Die Mitarbeit der Laien ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens, aber auch der Sendung der Kirche in die Welt: „Die Laien sind besonders dazu berufen, die Kirche an jenen Stellen und in den Verhältnissen anwesend und wirksam zu machen, wo die Kirche nur durch sie das Salz der Erde werden kann“ (LG 33) in der Gesellschaft, in der Politik, in den Medien, in der Familie. Wo geistliche Berufungen schmerzlich fehlen, dürfen die Laien jedoch „nicht zum Ersatz des priesterlichen Dienstes werden oder ihn sogar als optional erscheinen lassen“, so Papst Franziskus. Ohne Priester gibt es keine Eucharistie. Die Berufungspastoral beginne „mit der Sehnsucht nach dem Priester im Herzen der Gläubigen“. Die Eucharistie ist Mitte und Kraftquelle unseres Lebens. Sie ist das Geheimnis der Nähe Gottes. Wir begegnen Jesus, der sich in unsere Hände gibt: ein Geheimnis des Glaubens, doch für katholische Christen Wirklichkeit, der Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Im Altarssakrament wird uns die Gegenwart Gottes geschenkt.

Die Kirche – Anwältin des Lebens

Ein nicht hoch genug einzuschätzender Auftrag des Bischofs sei schließlich „der Eintritt für das Leben“. Die Kirche dürfe „nie müde werden, Anwältin des Lebens zu sein“. Das menschliche Leben sei uneingeschränkt zu schützen „von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“. Hier können man keine „Kompromisse eingehen“, andernfalls würden wir uns „selbst mitschuldig machen“ an der in der heutigen Zeit weitverbreiteten „Kultur des Wegwerfens“. Jede Abtreibung ist ein „Wegwerfen“ des zu schützenden ungeborenen Lebens. Die „Hilfe zum Sterben“ bei Alten und Kranken erscheint wie ein „Aussondern“. Jedes Mal, wenn ein Mensch durch die Hand eines anderen Menschen getötet wird, schlägt dies tiefe „Wunden“ in unserer Gesellschaft und „wir alle sind Leidtragende davon“, so der Papst. Wer die Ansprache des Papstes genau studiert und daraus Hausaufgaben für die deutsche Kirche ableitet, wird den Worten von Dominikus Schwaderlapp sicherlich beipflichten können: Es handelt sich um eine „gepfefferte“ Ansprache. Papst Franziskus macht deutlich, in welcher schwierigen Situation sich die Kirche in Deutschland befindet – eine Sichtweise, die nicht nur den Bischöfen, sondern auch den Gläubigen eine Mahnung sein muß und zum Umdenken führen sollte.

Anmerkungen 1) de.radiovaticana.va/news/2015/11/20/ad_limina_der_deutschen_bischöfe_die_papstansprache/1188163. 2) http://www.kath.net/news/53243. 3) Predigt in St. Pantaleon in Köln, 16.11.2015.

Mario Loebelt studiert Katholische Theologie in St. Augustin und ist Priesteramtskandidat des Erzbistums Köln.

Die Neue Ordnung ist eine seit 1946 erscheinende christliche Zeitschrift mit sechs Ausgaben pro Jahr. Chefredakteur ist der römisch-katholische Sozialethiker und Dominikaner Wolfgang Ockenfels und Herausgeber das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, dessen Vorsitzender er ist.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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