Offen gesagt…

…denke ich, dass derzeit vielfach extreme Gegenpositionen des Nationalsozialismus mit demselben Fanatismus wie damals umgesetzt werden. Mag man meinetwegen mangels Geschichtskenntnis und politischer Bildung „Antifaschismus“ nennen (baute doch bekanntlich die politische Konzeption des Faschismus auf der Bezugnahme „Staat und Nation“ auf, der NS hingegen auf „Volk und Rasse“), besser wird es drum auch nicht.

Hieß es zu Führers Zeiten „Du bist nichts, dein Volk ist alles!“, sind wir heute beim gegenteiligen „Dein Volk ist nichts, du bist alles!“ angelangt. Ging früher das Individuum mit seinen Ansichten und Bedürfnissen in der sog. „Volksgemeinschaft“ unter, ist heute vom Gemeinwohl immer weniger erkennbar, soviel Egomanen und Soziopathen tummeln sich an maßgeblichen Stellen. Wurden im 3. Reich Behinderte generell als „lebensunwertes Leben“ eingestuft und nach Möglichkeit umgebracht, hingegen aus volks- und wehrpolitischen (nicht etwa aus christlich-ethischen) Gründen das ungeborene Leben geschützt, so proklamiert unsere Zeit die vorgeburtliche Kindstötung als „Menschenrecht“ und versucht untauglicherweise, per sog. „Inklusion“ eine künstliche Umwelt zu schaffen, die auf Behinderte ausgerichtet ist. Bereits aus finanzieller Sicht m.E. nach völlig aussichtslos. 

Galt im Deutschland Adolf Hitlers offiziell der Grundsatz der Auslese der Besten und Härtesten, ist ideologisch heutzutage der Slogan chic „Keiner wird zurück gelassen„. Zur Folge hat dies, dass – wie selbst erlebt – die politisch korrekte Grundschullehrerin die Bedürfnisse der restlichen Schüler zurück stellt, um sich völlig den eins, zwei Kandidaten zu widmen, die Mühe haben, an der Grundschule überhaupt einen Notenschnitt von 3,5 zu schaffen. Das Ende vom Lied: die Problembären werden mit Phantasie-„Dreiern““ weiter geschoben, die anderen Kinder blieben mehr oder weniger sich selbst überlassen – aber Frau Lehrerin darf sich wieder einmal als „Problemflüsterin“ bestätigt sehen, den Preis dafür zahlen ja andere…

Sollte früher europaweit aus allen, die blond und blauäugig waren, eine reine arische Herrenrasse gezüchtet werden, begünstigt man derzeit ebenso fanatisch die Mischung aller möglichen Rassen und Hautfarben. Bevorzugte Wunschrasse ist derzeit eine Mischung aus allem, eine dubiose „Gleichheit aller Rassen“ wird mit geradezu (zivil-)religiöser Inbrunst verkündet. Wobei mir wohlgemerkt nicht die Gleichheit der Person vor dem Recht dubios scheint, sondern die vorgebliche Gleichheit der Erbanlagen, historischen Erfahrungen, individuellen Möglichkeiten etc.

Stand früher die Eroberung Europas auf der Agenda samt Kolonisierung und „Eindeutschung„, so wird jetzt blindwütig alles ins Land gelockt, was laufen kann. War früher „deutsch“ das Maß aller Dinge, darf man heute alles sein – außer deutsch. Wurde früher das Volkstum gepflegt, so wurde es seit Jahrzehnten landauf, landab vorsätzlich von Pseudointellektuellen als „Volkstümelei“ lächerlich gemacht – das einschlägige Vereinsleben kommt daher bedingt durch Nachwuchsmangel zum Erliegen. Grüne Politprominenz läuft in Demonstrationszügen mit, die den Genozid am eigenen Volk verlangen („Deutschland verrecke!“), linksextreme Antifa-Schlägertrupps bestimmen wie weiland die SA zunehmend, wer in Deutschland noch die reale Möglichkeit hat, sich unter freiem Himmel zu versammeln, um seine Meinung zu äußern – und wer eben nicht.

Gab es früher die NSDAP als einzige Partei, so herrscht derzeit eine (lediglich vordergründig) vielfältige Parteienoligarchie, auf dem Wahlzettel garniert mit einer verwirrenden Vielfalt skurriler Kleingrüppchen und Splitterparteien, bei denen pathologische Züge und unfreiwillige Komik eng beieinander liegen. Wen man wählt, wird allerdings sowieso zunehmend gleichgültiger, die allgemeine Kartell-Richtung ist nämlich dieselbe. 

Hierarchien werden keine mehr geduldet, Autorität, Kirche und intakte Familienstrukturen auch nicht mehr, so entsteht zwangsläufig wie in einer Versuchsanordnung eine unstrukturierte Masse von Konsum-und Partyidioten, vereint durch das gemeinsame Credo „Du hast mir gar nichts zu sagen!„. Überspitzt formuliert: Über eine Bevölkerung beziehungsunfähiger, weil dauerpubertierender Mitfünfziger, die nach 2 gescheiterten Ehen, 4 Kindern und 2 mittlerweile abgelegten Freundinnen immer noch auf der Suche nach „der“ Traumfrau sind und zum faktenresistenten Selbstmitleid neigende Alleinerziehende, die Gott und die Welt für ihr Schicksal verantwortlich machen (nur nicht sich selbst), am liebsten gleich in der Kita gebären und das störende Kind gleich dort lassen würden lässt es sich natürlich einfacher regieren…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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