Mein Tagesposting: Wie Deutschland kracht und knallt (die-tagespost.de)

Mein Tagesposting: Wie Deutschland kracht und knallt

Von Klaus Kelle

Kennen Sie die Amadeu Antonio Stiftung? Sie sollten es, denn diese Einrichtung ist als Scharnier zwischen etablierter Politik und Linksextremismus in die Schlagzeilen gekommen – im Zusammenhang mit Vorwürfen der Denunziation, üblen Nachrede und Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland. Antonio, ein angolanischer Vertragsarbeiter im brandenburgischen Eberswalde, war im November 1990 von einem Mob Rechtsradikaler mit Baseballschlägern zu Tode geprügelt worden. Die Gründer der Amadeu-Stiftung wollen im Gedenken an das furchtbare Geschehen die Zivilgesellschaft stärken, gegen Rassismus und Rechtsextremismus kämpfen. Ein lobenswertes Unterfangen, das inzwischen zu einer Pervertierung des Stiftungs-Zwecks umgeschlagen zu sein scheint. Wie ist es möglich, dass diese Stiftung, gefördert mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt, Listen anlegt, in denen bürgerliche Politiker und Journalisten in einen Zusammenhang zum Beispiel mit dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt gestellt werden?

Gründerin und Leiterin der Stiftung ist die Berlinerin Anetta Kahane, die viele Jahre für die Staatssicherheit der DDR spitzelte, Berichte über Freunde, Studenten, Journalisten und Ausländer lieferte. Mehr als 800 Seiten stark soll ihre Stasi-Akte sein. Assistiert wird sie von Julia Schramm, die bei der Stiftung ausgerechnet für den Kampf gegen „Hate Speech“, also Hass-Reden, zuständig ist. In einer ihrer vielen unflätigen Kurznachrichten schreibt sie auf Twitter: „Nennen Sie mich hysterisch, weil ich Steinmeier für seinen nationalistischen Dreck anspucken will, nenne ich Sie ein Arschloch, Herr Kister.“ Steinmeier, das ist wohl der Bundesaußenminister von der SPD, dessen Parteifreund Justizminister Heiko Maas ein Fan der Stiftung ist. „Lasst es krachen, lasst es knallen, Deutschland in den Rücken fallen“, schreibt Fräulein Schramm auch noch, die von den Zuwendungen Deutschlands lebt.

Man könnte fragen: Was macht eigentlich die CDU beruflich? Warum fördern unsere freie Gesellschaft und ihre Institutionen ihre Feinde? Warum dreht die größte und an Sitzen im Bundestag stärkste Partei solchen Leuten nicht den Geldhahn ab? Ich bin überzeugt, die meisten CDU/CSU-Abgeordneten im Bundestag haben keine Ahnung, wie Maas und auch Familienministerin Schwesig in dem Bereich, den sie „Familienpolitik“ nennt, linke Netzwerke und die unwissenschaftliche Gender-Idiotie mit unfassbaren Summen ausstatten.

Schon vor Jahren in Berlin habe ich nicht verstanden, wieso dort unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) linksradikale „Lebens- und Kultur-Projekte“ finanziell gefördert wurden. Da, wo man sich beim Joint traf, um die alljährlichen Krawalle zum 1. Mai vorzubereiten. Es gibt in unserem Land eine regelrechte Industrie von „Beauftragten“, die sich um den Weltfrieden, die Gleichstellung, den Antifaschismus und das Klima bemühen und nur von Staatsknete leben. Gender-Lehrstühle an Universitäten – das ist so, als würde man Lehrstühle für Donald Duck-Forschung einrichten und das Wissenschaft nennen. Und wenn jemand fordert, unser Staat müsste mehr tun, um die linksradikalen Schlägerbanden der sogenannten „antifa“ in den Griff zu bekommen, die dem, was sie angeblich bekämpfen, immer gleicher werden, dann wird man direkt zum „Rechtspopulisten“ erklärt. Schon seltsame Zeiten, in denen wir leben, oder?

Auf den Punkt kommt der nicht von ungefähr vom buntorientierten „Wir-schaffen-das!“-Mainstream in diesem Land angefeindete Klaus Kelle beim grenzwertigen Treiben der dubiosen AA-Stiftung. Beängstigend, wie geräuschlos und effizient unter einer CDU-geführten Bundesregierung (!) die quasi an eine private Stiftung outgesourcte „Säuberung“ des virtuellen Raumes von unbequemen Meinungsäußerungen vonstatten geht. Als willfährige Chefin einer im rechtsfreien Raum agierenden, aber aus dem Bundeshaushalt alimentierten Privattruppe Frau Kahane und ihrer MfS-Erfahrung einzusetzen, ist sicherlich eine zweckdienliche Entscheidung. Die historische Belastung ideologisch definierter Begriffe wie „Hatespeech“ ist allerdings im kollektiven Gedächtnis als „gesundes Volksempfinden“ bzw. „antisozialistische Hetze“ noch zu präsent, um die buntorientierten Zensoren einer „engagierten Zivilgesellschaft“ offen handeln zu lassen. Daher handeln diese analog der sog. „hybriden Kriegsführung“ wie die vermummten Truppen ohne Hoheitskennzeichen weiland auf der Krim.

Ob die CDU hier wirklich, wie vom Autor gehofft, eingreifen wird, bleibt abzuwarten. Die jetzige Funktionärsgeneration scheint jedenfalls mir in erster Linie auf ihre persönlichen Karrierechancen fixiert, sprich Parlamentsmandate, Kabinettssessel, Dienstwagen etc. Vor diese lockenden Ziele mutwillig unübersteigbare Hürden in Form von Grundüberzeugungen zu stellen (Ehe- und Familienbegriff, Meinungsfreiheit etc.) wäre natürlich in höflichen Polit-Sprech „kontraproduktiv“ und „wenig hilfreich“. Vermutlich müssen wir uns eher schon einmal darauf einstellen, Frau Merkel am Wahlabend wieder Tage wie diese“ singen zu hören – nur diesmal halt mit dem famosen grünen Vorzeigekatholiken (und Ex-Mitglied der maoistischen K-Gruppe „Kommunistischer Bund Westdeutschland – https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistischer_Bund_Westdeutschland- ) Herrn Kretschmann…

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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