Hass auf den Glauben (fsspx.de)

Hass auf den Glauben

10. August, 2016

Stellungnahme des französischen Distrikts

In Saint-Etienne-du-Rouvray hat der Islam den ersten Martyrer Frankreichs im 21. Jahrhundert hervorgebracht. Ein Mensch wurde umgebracht, ihm wurde der Hals durchgeschnitten. Nicht aus politischen Gründen, sondern tatsächlich aus Hass auf den Glauben. Es geschah in einer Kirche, es passierte während einer Messe. Es handelte sich um einen Priester und die Mörder zitierten bei ihrem Tun das islamische Glaubensbekenntnis. Das Martyrium im kanonischen Sinne ist damit vollständig charakterisiert.

Es ist der Islam, der hier in Frage steht. Man will die Schuld auf einen sogenannten „Islamismus“ schieben, aber das ist ein Ablenkungsmanöver. Wie jeder weiß, lehnt die Mehrheit der Muslime in Frankreich diesen barbarischen, von Wilden, die den Islam vielleicht erst seit einigen Monaten praktizieren, verübten Gewaltakt ab und verurteilt ihn zweifellos voller Abscheu. Es handelt sich also nicht darum, die muslimische Bevölkerungsgruppe in ihrer Gesamtheit für dieses Verbrechen verantwortlich zu machen.

Es ist höchste Zeit, dass unsere Politiker und kirchlichen Autoritäten der tödlichen Blauäugigkeit ein Ende setzen, die die Ausbreitung des Islam in unserem Land ermutigt, z. B. durch die Förderung der Öffnung neuer Moscheen oder sogenannter „muslimischer Kulturzentren“. Wie viele Opfer sind noch nötig, dass die Christenheit sich aus ihrer Erstarrung löst?

Die Priester des französischen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X. versichern die Opfer dieses verabscheuungswürdigen Attentats, deren Familien und deren Angehöre ihrer Gebete.

Ihre Gebete gehören auch ihren Landsleuten, die sich jeden Tag den Taten eines blinden Terrorismus ausgesetzt sehen. Sie versichern schließlich die Moslems ihrer Gebete, die selber Opfer des Islams sind, was man auch darin sieht, dass über dreißig Personen muslimischer Herkunft ihr Leben bei dem jüngsten Attentat in Nizza verloren haben.

Gott möge sie erleuchten, dass sie den Glauben an Jesus Christus, den einzigen Erlöser der Menschen, annehmen.

Pater Christian Bouchacourt,

Oberer des französischen Distrikts der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Paris, 26. Juli 2016

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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