Erzbischof Lefebvre: Die Heiligung der Priester (fsspx.de)

Erzbischof Lefebvre: Die Heiligung der Priester

04. August, 2016

Erzbischof Marcel Lefebvre

Die Heiligung der Priester

Vortrag, gerichtet an die Seminaristen in Ecône am 13. März 1981

Das oberste Ziel der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist die Ausbildung der Priester.

So sagt es Mgr. Marcel Lefebvre in den Statuten des Werkes. Noch bevor er sich der Art des Apostolats gegenüber den Gläubigen oder der Jugend annimmt, spricht der Gründer über das zweite Ziel. Es handelt sich um die Heiligung der Priester:

«Ein zweites Ziel der Bruderschaft ist es, den Priestern zur Heiligung zu verhelfen, indem man ihnen die Möglichkeit der Exerzitien und der Sammlung gibt. Die Häuser der Bruderschaft könnten der Sitz von priesterlichen Vereinigungen sein, von Dritt-Orden, für Schriften, die der Heiligung der Priester dienen.»

In einem am 13. März 1981 in Ecône gehaltenen Vortrag kommt Mgr. Lefebvre noch genauer auf diesen sehr tiefgreifend apostolischen Aspekt der Bruderschaft zurück:

«Es scheint, dass rund um die Bruderschaft ganz vorsichtig freundschaftliche Verbindungen entstehen, enge Verbindungen zwischen einer gewissen Anzahl von Priestern, die zur Tradition zurückkehren und die sogar eventuell priesterliche Vereinigungen mit der Bruderschaft wieder aufbauen könnten. Das wären nicht Mitglieder der Bruderschaft, aber es wären Priester, die priesterlichen Vereinigungen angehören könnten, zum Beispiel pro Distrikt, die von der Spiritualität der Bruderschaft profitieren könnten, auch von den angebotenen Exerzitien, der Ruhe in den Häusern zur Sammlung, und die sich so im Verbund mit der Bruderschaft befinden würden.

Es ist keineswegs so, dass wir auf irgendeine Art ein Monopol für uns ausrufen würden und den Eindruck hinterlassen wollten, dass es nur die Bruderschaft gäbe und dass es außerhalb der Bruderschaft nichts gäbe, im Gegenteil! Doch ist es ein Ziel der Bruderschaft, Sie können das den Statuten entnehmen, dass die Bruderschaft sich darum bemüht, die Spiritualität von Priestern, die Heiligung der Priester, nicht nur in der Bruderschaft, sondern auch um die Bruderschaft herum zu unterstützen. Der Glanz unserer Priorate, der Glanz der Bruderschaft muss sich besonders auf Priester ausbreiten, denn diese Priester sind oft sehr isoliert, verlassen, von ihren Bischöfen verworfen, und oft befinden sie sich in einer wirklich furchtbaren Lage.

Wenn die Bruderschaft ihnen also zu Hilfe kommt, moralisch, spirituell, möglicherweise sogar materiell, so sind das Dinge, die äußerst wünschenswert sind, und es scheint, dass sich immer mehr Priestervereinigungen rund um unsere Priorate bilden, sei es zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, sei es in Deutschland, sogar in Frankreich, und dass diese Priester sehr glücklich sind, sich wie in einer Familie zu fühlen, Unterstützung zu erfahren und nicht mehr völlig isoliert zu sein.»

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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