Hingabe in der Stille

Einen interessanten Bezug zum Ruhegebet habe ich in dem kleinen Büchlein „Gebete von Pfarrer Hans Milch“ (actio spes unica) gefunden. Beim Ruhegebet, einer frühchristlichen Meditationsform, verzichtet man auf bewußtes Denken und wiederholt stattdessen eine einfache Gebetsformel.

Der Weg, den Pfarrer Milch dazu dem Gebetsleben weist, ist durch den Entschluß gekennzeichnet, nicht sich vor Gott zur Geltung zu bringen, sondern Gott in sich zur Geltung zu bringen. Gebet ist nach ihm nicht in erster Linie ein Tun des Menschen, sondern Tun Gottes. Von Seiten des Menschen ist es primär ein Sich-Gott-Hinhalten und erst sekundär eine Aktivität, nämlich im Sinne des Eingehens auf Sein Wort und Seine Tat. Gebet besteht demnach nicht in einem beständigen Einreden auf Gott, sondern es besteht zunächst in einer zum Empfang von Gottes Wort und Tat bereiten Geisteshaltung. Soll Gott zur Geltung kommen, dann bedarf es der vollkommenen Stille und deshalb erwächst richtiges beten aus dem Schweigen und es mündet stets wieder in das Schweigen. Wer sich ganz zurückzieht und sich mit langem Atem auf den Herrn ausrichtet, in dem wird er zu Wort kommen. (…) Wer sich diesem Eindringen überläßt, der steigt hinab in sein Innerstes, in den Kern seines Wesens, dorthin, wo er in Gott mündet“ (Seite 4 ff.).

Wer an dieser Meditationsform Interesse hat, empfehle ich das Buch Peter Dyckhoff: Einübung ins Ruhegebet. Eine christliche Praxis nach Johannes Cassian, 2006, ISBN 978-3769815832.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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