„Zurück zu den asiatischen Werten“ (die-tagespost.de)

„Zurück zu den asiatischen Werten“

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat die Wahlen im Oberhaus glänzend gewonnen. Dadurch besitzt er auch mehr Macht, den Pazifismus in der japanischen Verfassung noch mehr aufzuweichen, als schon bisher. Leichter verständlich werden diese Ereignisse durch einen Blick auf die japanische Mentalität der Aufarbeitung der Vergangenheit sowie auch durch das in der Öffentlichkeit vorherrschende Geschichtsbild. Von Alexander Riebel

Die Geschichte der Samurai beschäftigt Japan weiterhin: Krieger in schwerer Rüstung, aufgenommen zu Beginn der frühen Me… Foto: IN

Wer einmal die Ebene von Sekigahara überblickt hat, der wird die Bilder der großen Schlacht vor Augen gehabt haben. Zehntausende japanischer Soldaten, auf Pferden mit hohen wehenden Fahnen, Bogenschützen, die durch den Schlamm der Grasflächen waten und Krieger in schweren Samurairüstungen.

Die Schlacht von Sekigahara am 21. Oktober 1600 war ein entscheidender Wendepunkt in der japanischen Geschichte, die an diesem Tag den Tokugawa-Clan an die Macht brachte. Zu den Gegnern der Tokugawa-Familie gehörte der Sadana-Clan. Auch wenn der Sadana-Clan außerhalb Japans nicht so bekannt ist wie die Tokugawa-Familie, in Japan kennt sie jedes Schulkind. Grund genug für den Fernsehsender NHK, in diesem Jahr eine ausführliche Serie zu dem legendären Kommandeur Sanada Genjiro Nobushige auszustrahlen. Jedes Jahr gibt es wochenlang eine von Historikern erarbeitete Samurai-Serie, die einen besonderen Aspekt dieser japanischen Vergangenheit darstellt. Die Zuschauer sind begeistert und höchst interessiert an ihrer Geschichte, sie kennen sich bestens aus. Zudem markierte die Schlacht von Sekigahara auch den Übergang in die Edo-Zeit oder auch Tokugawa-Zeit (1603–1868) genannt, in der das Land seine höchste kulturelle Blüte seit dem Mittelalter erlebte. Diese Blüte entstand, entgegen allen westlichen Wunschvorstellungen von der globalen Welt, in der Epoche der Abgeschlossenheit des Landes; es hatte sich nach außen abgeriegelt, um seine Kultur zu schützen, was auch in einzigartiger Weise gelang. Erst die höher entwickelte amerikanische Waffentechnik beendete später gewaltsam diese Epoche.

Japan war sich immer seiner Vergangenheit bewusst, auch seiner militärischen, wie sie es besonders auch in der Tokugawa-Zeit war. Dass sich die Japaner heute bedenkenlos Filme über Samurai und die Shogunatszeit anschauen können, hängt damit zusammen, dass die Geschichte nach 1945 bruchlos weiterging. Die Vereinigten Staaten haben Kaiser Hirohito, der auch Oberbefehlshaber im Zweiten Weltkrieg war, im Amt belassen, auch wenn dies in seiner Funktion beschnitten war. Seit den fünfziger Jahren gibt es eine Diskussion über das japanische Selbstverständnis in Bezug auf kriegerische Handlungen. Der Artikel 9 in der japanischen Verfassung legte fest, Japan habe mit seiner „Selbstverteidigungsarmee“ nicht das Recht, selbst kriegerisch tätig zu werden. Man hat bis heute an diesem Artikel festgehalten, aber Premierminister Shinzo Abe wollte ihn im vergangenen Jahr umdeuten, denn für eine Verfassungsänderung sieht er in der Bevölkerung keine Mehrheit: „Die Meinungsumfragen bedeuten lediglich, dass ich die Gesetze dem Volk höflich, aber hartnäckig erklären muss“, meinte Abe im vergangenen September und deutet Artikel 9 so, dass Japan einem verbündeten Land, etwa Amerika, zur Hilfe kommen dürfe, wenn dieses angegriffen wird. Bei den Oberhauswahlen vor ein paar Tagen war Abe wiederum äußerst erfolgreich und politische Beobachter erwarten, dass es zu weiteren Lockerungen des viel diskutierten Verfassungsartikels kommen könnte.

Was von außen gesehen leicht wie eine Renationalisierung Japans aussehen mag, trifft allenfalls auf rechtliche Fragen zu. Die Gesellschaft ist wie seit Jahrhunderten homogen und fühlt sich unverwechselbar japanisch. Das ist wichtig für das Verständnis der Vergangenheitsbewältigung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Sprachforscher Suzuki Takao von der Keio Universität in Tokio schreibt: „Dass Japaner untereinander einen derart hohen Grad an Homogenität aufweisen, bedeutet, dass der Mitmensch für sie nicht fremdartig und unverständlich sein kann. Zumindest vermag man ihn ohne weiteres in das eigene Wertesystem einzuordnen.“ In Japan konnte sich trotz ausländischer Einflüsse „eine sonst nirgendwo in ähnlicher Weise anzutreffende Kultur von hoher Reinheit und Homogenität entfalten.“ Der Sprachforscher sieht in der traditionellen japanischen Kommunikationsweise weniger ein logisch-argumentierendes Verstehen wie im Westen, sondern ein intuitives Erfassen. Darum habe sich auch Redekunst und Rhetorik als sprachliche Selbstbehauptung in Japan nicht entwickeln können, weil ein stilles Vorverständnis mit dem Gegenüber selbstverständlich sei. Nur bei „Gesellschaften, die sich aus heterogenen Gruppierungen zusammensetzen“, seien Argumentationstechniken nötig. Dieser Kitt in der japanischen Gesellschaft ist aber keineswegs nur sprachlich. Der intuitiven sprachlichen Homogenität entspricht auch eine des Gefühls, die in Japan schon viel länger Thema ist, als die Sprache. Ein Grundbuch, in dem sich Japan gegenüber dem Westen erklären wollte, ist „Bushido – Die Seele Japans“, das der einer Samuraifamilie entstammende Inazo Nitobé 1899 in englischer Sprache veröffentlicht hat. „Bushido“ bedeutet der Weg des Kriegers und das erste Kapitel des Buchs, „Bushido als ethisches System“, beginnt mit den Worten: „Die Ritterlichkeit ist eine Blume, welche auf dem Boden Japans ebenso heimisch ist wie ihr Zeichen, die Kirschblüte… Sie ist unter uns noch ein lebendiges Wesen von Kraft und Schönheit, und wenn sie auch keine greifbare Form und Gestalt annimmt, so durchdringt sie nichtsdestoweniger die Atmosphäre unserer Moral und zeigt uns, dass wir noch unter ihrem mächtigen Zauber stehen.“ Die Schrift lehrt Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Ehre, die Pflicht zur Treue oder auch Selbstbeherrschung. Alles Themen, die der shintoistisch-konfuzianistischen Tradition Japans entspringen und bis heute etwa in der hierarchisch gegliederten Arbeitswelt oder auch in der Familie anzutreffen sind. Über die Selbstbeherrschung heißt es in „Bushido“: „Für einen Samurai gilt es als unwürdig, Gemütsbewegungen auf dem Gesicht zu verraten. ,Er zeigt kein Zeichen von Freude oder Zorn‘, war ein gebräuchlicher Ausdruck, um einen großen Charakter zu schildern. Die natürlichsten Gefühle wurden in strenger Gewalt gehalten. Ein Vater konnte seinen Sohn nur auf Kosten seiner Würde umarmen; ein Gatte würde nie seine Frau in Gegenwart anderer küssen – was er auch zu Hause tun mochte! Es liegt etwas Wahres in der Bemerkung eines geistvollen Jünglings, der sagt: ,Europäische Gatten küssen ihre Frauen vor der Öffentlichkeit und schlagen sie zu Hause; japanische Gatten schlagen ihre Frauen in der Öffentlichkeit und küssen sie zu Hause‘.“

1894 schrieb der englische Japan-Forscher und Dichter Lafcadio Hearn in dem Essay „Das japanische Lächeln“, dass die Japaner sogar noch lächeln, wenn ihnen schwere Unglücke passieren. Das ist bis heute so geblieben, wenn Japaner von soeben erlebten Taifunen, Erdbeben oder Schneekatastrophen erzählen, in denen sie selbst Leidtragende sind. Umgekehrt kommt es vor, dass Japaner erschrocken davonlaufen, wenn ein Westler mit völlig entnervtem Gesicht etwa im Bahnhof von Osaka mit seinen acht Ebenen die Orientierung verloren hat.

Was hat das alles mit der Vergangenheitsbewältigung zu tun? Man muss die Homogenität der japanischen Gesellschaft verstehen, die bis in die Gesten und den Gesichtsausdruck hineinreichen, um das Lebensgefühl deutlicher zu sehen, in dem Japan als etwas Einzigartiges erscheint. Der Historiker Kato Shichi schrieb 2001 in seinen „Essays zu japanischer Kultur, Politik und Zeitgeschichte“: „Ich glaube, was ein Jahrtausend unverändert geblieben ist, wird sich in so kurzer Zeit nicht ändern. Möge das gegenwärtige Japan seine Wahl für die Zukunft so treffen, dass der Schaden für sich und andere möglichst gering, der Nutzen aber möglichst groß ausfällt!“

In Japan spricht man nicht von Vergangenheitsbewältigung, sondern von Nachkriegsbewältigung. Diese Nachkriegszeit möchte man gerne hinter sich bringen. Mit scheinbarem Neid haben manche japanische Politiker auf die deutlichen Worte von Richard von Weizsäcker oder Roman Herzog über die deutsche Verantwortung geblickt. Die linksgerichtete Tageszeitung Asahi Shinbun verglich damals die Aussagen beider mit der Unklarheit japanischer Politiker. Kaiser Hirohito wurde bei einem Amerika-Besuch 1975 zitiert, wo er sagte, er „sei voll tiefer Traurigkeit über diesen Krieg“ gewesen. Später sagte er japanischen Journalisten nach seiner Rückkehr, das sei nur ein Phrase gewesen. Bereits 1956 hatte die japanische Regierung erstmals das „Ende der Nachkriegszeit“ ausgerufen. Auch beging man 1995 nicht 50 Jahre Kriegsende, sondern „fünfzig Jahre Nachkriegszeit“, womit eher der eigene wirtschaftliche Aufschwung angesprochen war. An den Krieg selbst wollte man sich nicht erinnern. Erst ab 1990 etwa sprach man überhaupt von einem „Asiatisch-Pazifischen Krieg“, womit erstmals bestimmt war, wo und mit wem dieser Krieg stattgefunden hatte. Und 1995 hatte noch der ehemalige Direktor der National Land Agency, Okuno Seisuke, erklärt: „Japan sollte sich nicht länger für den Krieg entschuldigen… Ein solcher Beschluss würde nicht nur die Ehre der im Krieg gefallenen japanischen Soldaten verletzen, sondern auch den Nationalstolz der jungen Generation untergraben.“ Inzwischen haben auch japanische Ministerpräsidenten den Yaskuni-Schrein in Tokio besucht, in dem seit Beginn der Meiji-Zeit 1868 hochrangige Soldaten und auch einige japanische Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg beerdigt sind. Politiker wie die Ministerpräsidenten Jun’ichiro Koizumi und sein heutiger Nachfolger Shinzo Abe erkennen die Legitimität der Tokioter Prozesse, vergleichbar den Nürnberger Prozessen, nicht an, und sehen darin Siegerjustiz. Beide Ministerpräsidenten besuchten den Schrein und provozierten damit Proteste asiatischer Länder. Japanologen in dem Band „Überwindung der Moderne“, den Irmela Hijiya-Kirschnereit herausgegeben hat, haben herausgefunden, dass schon in den fünfziger Jahren die meisten Japaner den Krieg für unvermeidbar gehalten haben. In den sechziger bis neunziger Jahren hatten das Wirtschaftswunder und der gestiegene Wohlstand das Thema der Bewältigung des Kriegs verdrängt; auch setzte man Krieg mit Armut und finanzieller Unsicherheit gleich.

Dass Ministerpräsident Abe den völligen Pazifismus des Landes der ersten Nachkriegsjahrzenten lockern will, erscheint gerade durch die Mentalität dieser Jahrzehnte eine beinahe folgerichtige Konsequenz zu sein. Hieß es zu Beginn der Meiji-Zeit 1668 noch „Westliche Technik, aber mit japanischem Geist“, so kann Japan von der westlichen Technik nichts mehr lernen. Und man wollte immer nur diese Oberfläche des Westens übernehmen, nicht das Christentum. Heute bezieht sich Japan immer mehr auf sich und das asiatische Denken, das Interesse der Studenten am Deutschen hat schon nachgelassen, auch das an deutscher Philosophie. Der schon erwähnte Historiker Kato Shichi sagte hierzu: „Junge Japaner, gerade Akademiker, wenden sich seit zwanzig Jahren vom Rationalismus ab und dem Mystischen zu. Teilweise mag es eine Trotzreaktion gegen den so lange in Japan dominierenden Eurozentrismus sein, eine Entdeckung entrückter ,asiatischer Werte‘.“ Mit dem Zurück zu den asiatischen und japanischen Werten will Japan in seinem Ringen um das eigene Selbstverständnis die Moderne überwinden und sich eigenen Traditionen zuwenden. Die gut recherchierten Filme über die eigene Geschichte werden dabei helfen.

Neben oftmals aufdringlich-belehrenden Artikeln buntorientierter Politik-Redakteure blüht doch im Feuilleton manchmal still und leise eine wunderschöne Blume. So geschehen in diesem gelungenen Artikel. Er gibt unaufdringlich Hinweise, Näheres über Bushido und Geschichte nachzulesen, weist mit leichter Hand daraufhin, dass selbstverständlich auch eine homogene Gesellschaft eine Hochkultur zu bilden vermag „entgegen allen westlichen Wunschvorstellungen von der globalen Welt“ (präziser: entgegen der Wunschvorstellung der meinungsleitenden Eliten). Die Hochkulturepoche wurde „durch höher entwickelte amerikanische Waffentechnik gewaltsam beendet“. Na, sowas.

Der Artikel führt fundiert aus, dass sich hier offenkundig ein Volk trotz Niederlage seine Seele bewahrte und nicht blind die Sieger-Sichtweise übernahm und gleichsam auf Zuruf so folgsam wie unkritisch die anerzogenen Phrasen repetiert.

Der Schluß macht deutlich, dass die derzeit unentwegt propagierte Zukunft des westlich geprägten Menschen als Teilchen einer gesichts- und geschichtslosen Masse folgsamer Konsumidioten auf junge Japaner nicht unbedingt anziehend wirkt – was angesichts der reichen japanischen Kultur auch niemanden verwundern wird.

Alles in allem ein Artikel, welcher der Tagespost gut zu Gesicht steht: sachlich statt ideologisch, fundiert recherchiert statt mit Schnappatmung zusammengeschrieben, mit leiser Ironie statt mit dem in den Mainstreammedien leider allgegenwärtigen Knüppel gegen Andersdenkende.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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