Das Opfer des Neuen Bundes (Vortrag von H.H. Pfr. Milch)

Das Opfer des Neuen Bundes

Quelle unserer Heiligung

Vortrag von Pfarrer Hans Milch 1982
70′ Bestellnummer:  1982.opfer 1 × CD  4,00 €
mp3 MILCH.82, THEMA.MESSE
  • Der Wortgottesdienst: Verherrlichung des Gotteswortes
  • Warum die Messe auf Latein gefeiert wird
  • Christi Opfer aus selbstloser Liebe
  • Die Messe – kein Gemeinschaftsgeschehen
  • „Christus steht auf der Seite der Armen“
  • Die Opferung der Armseligkeit
  • Wandlung und Kommunion – Hineingenommenwerden und Einigung
  • Die Entfaltung der Heiligkeit nach der Messe

Wer einen guten, unverkrampften Zugang zum überlieferten, lateinischen Ritus sucht, dem möchte ich von Herzen diese CD mit einem Vortrag von H.H. Pfarrer Milch aus dem Jahr 1962 empfehlen. Bestellbar unter http://www.spes-unica.de/bildung/vortrag/1982_opfer.php.

Pfarrer Milch, der grandiose Volksprediger, entwirft u.a. hier in kurzen Zügen das Wesen der Messe. Und nimmt Stellung zur ökumenischen Sammlung, zu der wir angeblich „einen Beitrag zu leisten“ haben, kompromisslos und offen: „Wir haben keinen Beitrag zu leisten, sondern den Ausschlag zu geben„. Klebrige Gemeinschaftshuberei lehnt er ebenso knallhart ab, auch gefällige Messe-Salbadereien in der Landessprache. Pfarrer Milch geht „ins Eingemachte“, seine Rede ist hart, wer kann sie hören? Bei ihm gibt es kein Drum-rum-Gerede, er will „Raum schaffen für den Einzelnen“ abseits der zeitgemäßen durchchoreographierten Gemeinschaftsgottesdienste, der „gestalteten“ Eucharistiefeiern. Er rechnet mit der „verspießerten“ Armutsfeierei mancher Modernisten ab, denen in der Kirche generell alles zu protzig ist und nun in ihren kahlen „Zeltkirchen“-Bunkern der 60er alleine sind. „Dummes Zeug, wenn gesagt wird, >Christus stehe auf der Seite der Armen< – er steht auf DEINER Seite!“. Solche unzeitgemäßen Worte muß man in unseren Tagen förmlich wie kostbaren alten Wein schlürfen. Kein pseudo-sozialpädagogisches Geschwafel von zeitgeistigen Kirchenfunktionären, die auf dem bequemen Weg zur harmlosen, gefälligen Greenpeace/Amnesty International-Kirche in der Einen Welt sind. Aber Vorsicht: Hier spricht ein Priester wie ein Priester – viele sind dies heutzutage nicht mehr gewohnt. Er schont niemanden, er scheut nicht das gefürchtete „Abseits“. In der derzeitigen Gesellschaft, in der Christus und das Zeichen des Kreuzes „in die Acht“ gekommen sind, müssen wahre Priester und Gläubige notwendigerweise Geächtete, also in der (Reichs-)acht sein. Jedes Andienen an den Zeitgeist, jeder Versuch, Diener zweier Herren zu sein, wird mit absoluter Sicherheit scheitern müssen. Jeder muss sich für die eigene Person entscheiden, vom „einfachen“ Messbesucher über Pfarrer und Bischöfe bis zum Papst: Mit Christus oder gegen ihn. Wer das offene Wort verträgt und aus dem Schatz der Geschichte schöpfen möchte, dem kann bei dieser Entscheidung eine Predigt oder ein Vortrag von Pfarrer Milch eine wirkliche Hilfe und Befreiung sein.

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Über Kirchfahrter Archangelus

Jhg. 1967; rk; Verh., 3 Kinder. (Noch-)CDU-Mitglied seit 1983, 12 Jahre Stadtverordneter der CDU. Angesichts des herrschenden Gutdenker-Mainstreams in Gesellschaft, Partei und Kirche bin ich zum unzeitgemäßen Gegenläufer mit abweichenden Auffassungen geworden. Ich pilgere so oft wie möglich als Kirchfahrter (altdt. “Pilger“) in die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreute Kapelle St. Athanasius (Hattersheim). Kurz zur Politik: Ratiophobe Psychopathologien wie „Gender“ u. ä. lehne ich ab, ebenso das derzeit einheitlich handelnde Parteienkartell. Gleichwohl denke ich noch selbst und erwarte den wiederkehrenden Messias und nicht den wiederkehrenden Kaiser aus dem Kyffhäuser. Skeptisch sehe ich Zeitgenossen, die sich vorgeblich um das „christliche Abendland“ sorgen, aber selbst das Julfest feiern. Oder lautstark Familienwerte proklamieren, selbst aber privat notorischen Ehebruch praktizieren, in gleichgeschl. Lebensgemeinschaft leben oder Partner+Kinder verlassen, um sich neu zu liieren. Freunde vorgestanzter Sprachschablonen und abwegiger Schnurrpfeifereien kommen i.d.R. nicht auf Ihre Kosten. Der Blog gibt ausschließlich meine persönlichen, in der Regel politisch wie kirchlich inkorrekten Ansichten wieder und soll zusätzlich als Verstärkungs-Plattform für Themen dienen, welche in Gesellschaft wie Kirche totgeschwiegen werden. „Rebloggte“ Beiträge sollen - wenn von mir auch nicht immer geteilt - zur inhaltlich differenzierten Auseinandersetzung anregen und kritisch mittels öffentlich zugängiger Quellen überprüft werden. Gefährlicher als Verschwörungstheorien sind Kräfte, die abweichende Auffassungen anderer perfide als "Verschwörungstheorie" tabuisieren, um diese dem Diskurs und der Reflektion zu entziehen. Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch Anbringen eines Links auf seiner eigenen Homepage die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann man laut Gericht nur dadurch verhindern, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Deshalb betone ich, dass ich keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe und distanziere mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf meinem Blog angebrachten Links.
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Eine Antwort zu Das Opfer des Neuen Bundes (Vortrag von H.H. Pfr. Milch)

  1. krüger dorothea schreibt:

    Danke für den wundervollen Beitrag,auch ich habe schon eine CD von Pfarrer Milch genossen

    Gefällt mir

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