IKEA und der „gefremdete“ Multikulti-Einkaufskatalog

Richtig beobachtet. Wer auch noch zukünftig seine Waren verkaufen will, muß auch zukünftige Trends vorweg nehmen (am besten vor „dem Wettbewerb“). Werbung reflektiert somit immer gesellschaftliche Trends oder möchte sie am besten kreieren. Ähnlich den durch Medien wie etwa Bücher oder Filmen in die Köpfe der Konsumenten transportierten Geschichtsbildern („das Mittelalter“, „das Dritte Reich“ etc.) sind auch Werbebotschaften geeignet, durch unzählige Wiederholungen zur „Wahrheit“ zu gerinnen. Durch geeignete Stimuli von interessierter Seite jederzeit abrufbar. In diesem Zusammenhang sollte man auch mal die Umerziehungsfilme der öffentlich-rechtlichen Propagandaschmiede degeto Film GmbH (Deutsche Gesellschaft für Ton und Film, die gemeinsame Filmeinkaufsorganisation der ARD) ansehen. Welches Gesellschaftsbild wird dort vermittelt? Wie oft treffe ich selbst in meiner Lebenswirklichkeit z.B. so viele Homosexuelle an? Wenn es eine eklatante Diskrepanz gibt, warum? Wie stehen die „positiv“ besetzten Schauspieler zu Inklusion, Integration, Toleranz etc. und wie die „negativ“ besetzten Rollen…? Wenn man sich nur die Zeit für etwas Reflektion nimmt, wird man zu seltsamen Antworten kommen. Denn zumindest von einem darf man ausgehen: weder der IKEA-Katalog noch die degeto-Filminhalte sind zufällig gestaltet worden…

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Rund 30 Mio. aktuelle IKEA-Kataloge landen in diesen Tagen in deutschen Briefkästen. Nun spiegelt dieser Katalog immer AUCH ein gesellschaftliches Leitbild. Mir fällt vor allem die Rolle der „blonden Frau“ und des „blonden Kindes“ auf. Kurz: Nie war mehr Multikulti angesagt. Schon auf dem Cover gibt es für die „Blonde“ nur noch einen Hocker in der Gesellschaft der zukünftigen Mehrheit….
Und dazu dieser Kommentar:
Ein Facebook-Freund schickte diese sehr ausführliche IKEA-Analyse per mail.  JA, soweit ist es gekommen hierzulande: Er muß sich aus beruflichen Gründen vorsehen, DARF deshalb nicht mit Klarnamen kommentieren.
„Ich bekam gestern den neuen IKEA-Katalog in den Briefkasten gesteckt. Für mich ist das immer ein Fest, denn ich schwelge gern in solchen lässig angerichteten Interieurs, ohne dass ich selbst durchgängig den Wunsch hätte, bei mir etwas zu drapieren. Jedenfalls war der 2017er anders als sonst, so dass es mir in die Augen sprang und ich den…

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Versucht George Soros Einfluß auf die Kirche zu bekommen? – Enthüllungen von DC Leaks (katholisches.info)

Versucht George Soros Einfluß auf die Kirche zu bekommen? – Enthüllungen von DC Leaks

Zu welchem Zweck spendete Georges Soros 650.000 Dollar für den Papst-Besuch?
Zu welchem Zweck spendete Georges Soros 650.000 Dollar für den Papst-Besuch?

 


(New York/Rom) Die von DC Leaks veröffentlichten Dokumente, die von Hackern bei der Open Society Foundation des Finanzspekulanten Georges Soros entwendet wurden, enthüllen eine Vielzahl hochbrisanter Details, wie das Soros-Netzwerk arbeitet. Das Ziel ist Beeinflussung der öffentlichen Meinung und Durchsetzung einer linken Agenda, die von Homosexualisierung und Islamisierung bis zur Förderung der Abtreibung und der illegalen Masseneinwanderung reicht.

Die 1.200 gehackten Dokumente werfen ein wenig Licht auf die dunklen Interessen des Finanzmagnaten. Letztlich geht es um Macht, daher auch um Einflußnahme auf Parlaments- und Präsidentenwahlen, indem mit hohen Summen die gewünschte Seite unterstützt und die Gegenseite durch Kampagnen geschädigt wird. So gehört Soros zu den wichtigsten Sponsoren der Präsidentschaftswahlkampagne von Hillary Clinton.

Aus den enthüllten Dokumenten geht auch hervor, daß es Versuche zur Manipulation der Hierarchie der katholischen Kirche gibt. 2015 wurden 650.000 Dollar ausgegeben, um die katholischen Bischöfe während des Besuchs von Papst Franziskus in den USA zu beeinflussen. Das Ziel der Einflußnahme sind ein Paradigmenwechsel der kirchlichen Ausrichtung in den USA und die Prioritäten der Kirche während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016.

Papst Franziskus hielt sich vom 22. – 27. September 2015. Im Rahmen des Besuchs wurde die evangelikale Christin Kim Davis von Papst Franziskus am 24. September kurz in der Apostolischen Nuntiatur in Washington empfangen. Davis, Amtsleiterin des Rowan County in Kentucky, wurde Anfang September ins Gefängnis gesteckt, weil sie sich aus Glaubens- und Gewissensgründen geweigert hatte, die nötigen Papiere für eine „Homo-Ehe“ auszuhändigen. Als der Empfang bekannt wurde, ging der Vatikan auf Distanz, um keine Partei im aufgeheizten Konflikt rund um die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in den USA zu ergreifen, was aber einer negativen Parteinahme gleichkam. Am 26. Juni 2015 hatte der Oberste Gerichtshof die „Homo-Ehe“ bundesweit durchgesetzt.

An wen genau die Gelder geflossen sind, um eine Kursänderung einzuleiten, ist derzeit nicht bekannt. Die Auswertung der enthüllten Soros-Dokumente steht allerdings erst am Anfang.

Text: Andreas Becker
Bild: InfoVaticana

Schade, dass man in den staatlichen Medien und den kirchensteuergeschmierten DBK-Medien sowenig zu diesem doch interessanten Thema hört…

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Eine gesunde priesterliche Spiritualität (fsspx.de)

Eine gesunde priesterliche Spiritualität

22. August, 2016

Ein junger Diözesanpriester aus Kroatien hat seine Studien im Internationalen Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen vervollständigt. Er ist mittlerweile in die Priesterbruderschaft St. Pius X. eingetreten und hat im Sommer 2016 ein erstes Apostolat übernommen. Zum Abschied vom Seminar am 2. Juli hielt er im Beisein von Bischof Bernard Fellay und Regens Pater Franz Schmidberger eine schöne Ansprache.

Von Pater Marko Tilošanec

Exzellenz, hochwürdiger Herr Pater Regens, hochwürdige Mitbrüder, liebe Seminaristen, Brüder, Schwestern, liebe Gläubige,

ich habe bei einer Messe, die ich hier noch als Neupriester zelebriert habe, erwähnt, dass ich als Seminarist oft darüber nachgedacht habe, wie ein ideales Seminar aussehen sollte. Ich habe immer wieder überlegt, was man in einem üblichen modernen Seminar ändern sollte – was abschaffen, was einführen. Und als ich zum ersten Mal hierher kam, konnte ich gleich feststellen – ja, genau das ist ein ideales Seminar, wie ich es mir vorgestellt habe. Dieser Eindruck war nicht bloß eine erste Begeisterung, sondern nach zweieinhalb Jahren, die ich hier verbracht habe, kann ich noch einmal diese Überzeugung bestätigen. Wie ich in unserem Seminarfilm [www.priesterseminar-herz-jesu.de]  gesagt habe, geht es um eine vollständige priesterliche Ausbildung. Zuerst würde ich da persönlich die Wichtigkeit des Gebetes und des geistlichen Lebens hervorheben. In einer Atmosphäre ohne Stille, mit ständiger Unzufriedenheit in der ‚Amtskirche‘, kann man wirklich nicht geistlich wachsen. Schon die ersten Besuche hier, bevor ich endgültig hierhergekommen bin, habe ich wirklich als Einkehrtage erfahren und ich hoffe, dass ich nicht nur ein bisschen frommer geworden bin, wie P. Regens sagt, sondern dass ich von hier aus eine gesunde priesterliche Spiritualität mitnehmen kann.

Dann kommt da die Theologie – man sieht schon in der modernen Kirche, was alles falsch gelehrt wird, und in dieser Hinsicht hatte ich schon ein klares Bild; aber wenn man ein wahres katholisches Studium kennenlernt, dann sieht man auch, was man vermisst hat und welche Schätze der katholischen Lehre da noch enthalten sind. Endlich die herrliche Liturgie, die man hier erleben kann, mit voller Ausrüstung – was die Zeremonie und den Gesang betrifft. Erst jetzt, da ich mich verabschieden muss, kann ich sehen, was ich vermissen werde. Alles andere kann man noch irgendwie ersetzen, aber das liturgische Leben im Seminar ist etwas Einzigartiges.

Ich möchte mich von ganzem Herzen bedanken: Zuerst bei Ihnen, Exzellenz, für die Aufnahme in die Bruderschaft und für die Unterstützung unseres Apostolats in Kroatien. Sie haben uns eine große Ehre erwiesen, als Sie letztes Jahr im Oktober Zagreb besucht haben. Bevor mir P. Regens mitgeteilt hat, dass Sie kommen würden, konnte das sowohl für mich als auch für unsere Gläubigen nur ein Traum gewesen sein. Das war für unser Land eine große Gnade und ich hoffe, dass wir zu Ihrem nächsten Besuch, wenn nicht eine richtige Kirche, dann wenigstens eine Kapelle haben.

Dann bei unserem lieben P. Regens, der für mich diese ganze Zeit über wie ein geistlicher Vater war. Herzlichsten Dank für alles. Sie haben die Anfänge unseres Apostolats durch verschiedene Initiativen gesetzt – Rosenkranzkreuzzug, Mitteilungsblatt. Sie haben auch dreimal Kroatien besucht, um direkt vor Ort einen Einsatz zu leisten. Es war eine Gnade, aus Ihrem Beispiel wie auch aus Ihrer großen persönlichen Erfahrung zu lernen.

Bei unseren Professoren – vielen Dank für Ihre Mühe. Ich habe von Ihnen noch einige Skripte mitgenommen, damit Sie nicht denken, dass ich mit meinem Studium aufhöre.

Dann bei unseren Seminaristen. In einigen von Ihnen, nach dem persönlichen Charakter und den Fähigkeiten, konnte ich genau einige Kollegen aus meinem vorigen Seminar wiederfinden. Aber diese haben leider eine ganz andere Ausbildung bekommen. Seien Sie dankbar, dass Sie in einem wahren katholischen Seminar sein dürfen. Das ist wirklich eine große Gnade, für die wir dem lieben Gott immer dankbar sein müssen.

Bei unseren Brüdern und Schwestern, die mit ihrer Arbeit einen großen Beitrag für dieses Seminar leisten.

Und zum Schluss will ich keineswegs sagen: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen … Im Gegenteil, ich hoffe, dass auch einige von Ihnen eines Tages kommen und beim Aufbau unseres Apostolats in Kroatien helfen werden! Es ergibt sich, glaube ich, eine schöne Möglichkeit, noch viel für die Bewahrung des Glaubens in Kroatien zu tun, und wir hoffen, dass der liebe Gott unser Werk segnen werde. Ich empfehle herzlich dieses Anliegen Ihren Gebeten und sage noch einmal:

Vergelt’s Gott für alles!

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Einwanderung, Abtreibung, Homosex, Klimawandel – die ganze (linke) Agenda des George Soros (katholisches.info)

Einwanderung, Abtreibung, Homosex, Klimawandel – die ganze (linke) Agenda des George Soros

1.200 Dokumente von George Soros Open Society Foundation wurden von Hackern öffentlich gemacht - und enthülle so manche Überraschung
1.200 Dokumente von George Soros Open Society Foundation wurden von Hackern öffentlich gemacht – und enthüllen so manche Überraschung

 


(New York) Seit Hacker in George Soros „Schatztruhe“ geblickt haben, findet Bestätigung, was manche schon lange behauptet haben. „Für einige Konservative ist er der Teufel in Person, ein Strippenzieher, der die Marionetten tanzen läßt, und hinter jedem finsteren Ereignis zu stecken scheint. Für andere ist er nur ein zynischer Spekulant, der keinen Schachzug ausläßt, um auf Kosten anderer Gewinn zu machen“, so Nuova Bussola Quotidiana. Die Rede ist vom Finanzmogul George Soros, einem der reichsten Männer der Welt. Soros wurde 1930 als György Schwartz, als Sohn einer liberalen jüdischen Familie in Budapest geboren.

 

Vor kurzem wurde er Zielscheibe eines Hacker-Angriffs, der zu den spektakulärsten der Internetgeschichte gehört. Mehr als 2500 Dokumente seiner Open Society Foundation wurden von der Internetseite DC Leaks veröffentlicht. Diese sind sehr erhellend, was die „philanthropischen“ Aktivitäten anbelangt. Sie enthüllen vor allem die wirklichen Zielsetzungen dieses Finanzspekulanten, der mit einem weltweiten Netz von Stiftungen und Organisationen in zahlreichen Ländern Einfluß auf Medien, Politik und Gesellschaft nimmt. Gepaart mit seiner Finanzkraft, mit der er Einfluß auf Währung und die Wirtschaft ganzer Staaten nehmen kann, ergibt sich eine ungeahnte Kraft in der Hand eines Einzelnen.

Open Society Foundation entstand in ihrem Kern bereits 1984, um einen Beitrag zur Befreiung des Ostblocks vom kommunistischen Joch zu leisten. Der erste Sitz wurde in Budapest in Ungarn eröffnet, dem „liberalsten“ unter den Ostblockstaaten. Die Stiftung verteilte kostenlos Photokopierer, mit denen verbotene Schriften vervielfältigt und verbreitet werden konnten. Im Augenblick der Wende wurden weitere Büros in Polen und Rußland eröffnet. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus konzentrierte Open Society die Aktivität auf den „Transformationsprozeß“ in den ehemaligen Sowjetrepubliken, um den „Übergang zu Demokratie und freiem Markt zu fördern“.  Soros trat durch ein ganzes Netz von Organisationen und Stiftungen auf, die eine neue Politikergeneration unterstützte und förderte.

Derzeit ist Open Society vor allem in der Ukraine aktiv, deren Unabhängigkeit und territoriale Integrität Soros auf seine Fahne geschrieben hat.  Damit genießt er in Rußland keine gute Presse, wo sein negativer Einfluß überzeichnet wird. Um so naheliegender fiel der Verdacht sofort auf russische Hacker, wie jedenfalls die Nachrichtenagentur Bloomberg behauptete.

Open Society Foundation
Open Society Foundation

Hinter der Hülle einer „historischen Mission“ des George Soros im östlichen Mitteleuropa verbirgt sich jedoch das ganze Programm der progressiven Agenda. Es mag also sein, daß Soros zum Ende des Kommunismus, mehr zum Übergang in die nachkommunistische Ordnung beigetragen hat. Das von ihm dabei vorangetriebene linksliberale Modell ist jedoch zu hinterfragen.

Soros Open Society fällt diesbezüglich nicht aus dem Rahmen zahlreicher anderer sogenannter Nicht-Regierungsorganisationen zur „Verteidigung der Menschenrechte“, die während des Kalten Krieges, vor allem aber in der Wendezeit 1989-1991 entstanden und seither exponentiell gewachsen sind.

An dieser Stelle soll nicht die Gesamtfrage dieser kompliziert-verschachtelten und getarnten Maschine des Lobbyings und der Einflußnahme auf die Politik und die öffentliche Meinung beleuchtet werden, dafür aber jener Teil, der direkt die nicht verhandelbaren Werte betrifft, die Papst Benedikt XVI. postulierte, und die europäische Politik. Das Ergebnis soll gleich vorweggenommen werden. Was unterm Strich herauskommt, ist, daß George Soros dieselbe Agenda der gesamten westlichen Linken Nordamerikas und Europas vertritt. Aufgrund seines Einflusses könnte man sogar sagen, daß er diese linke Agenda bis zu einem bestimmten Grad sogar verkörpert, zumindest weit mehr als mancher führender Politiker, Medienmacher oder Kulturschaffender.

Einwanderung

Ein von DC Leaks veröffentlichtes Dokument fordert dazu auf, die Einwanderung nach Europa nicht als Krise, sondern als „neuen Standard der Normalität“ zu sehen. Mit anderen Worten: Einwanderung soll zu einem Dauerzustand werden. Wird er als solcher akzeptiert, fällt er gar nicht mehr auf. Das Problem wird einfach weggedacht. Das implizierte Ziel von Open Society besteht darin, die Gesamtfrage Einwanderung und die dazugehörige Zuständigkeit den europäischen Nationalstaaten zu entziehen und auf übernationale Institutionen zu übertragen. Damit werde das Thema einer möglichen Einflußnahme des Volkes entzogen, das als „Souverän“ entmündigt wird. Laut einem Memorandum von Anna Crowley und Kate Rosin von der International Migration Initiative wird geradezu zynisch aufgefordert, „die durch die aktuelle Krise geschaffene Situation auszunützen, um die Diskussion über die Handhabung der Migrationen zu beeinflussen“. Konkret ist damit gemeint: „Reformen“ voranzutreiben zur Schaffung einer „globalen Governance der Migrationen“. Das kurzfristige Ziel ist, die EU davon zu überzeugen, jährlich mindestens 300.000 „Flüchtlinge“ zu akzeptieren, und jährlich 30 Milliarden Euro für die Verwirklichung eines umfassenden Asylplans zur Verfügung zu stellen. Es scheint darauf spekuliert zu werden, daß eine EU, die offiziell 300.000 „Flüchtlinge“ akzeptiert, zwangsläufig viel mehr aufnehmen wird müssen. Die Migrationsindustrie hätte jedenfalls ein „Startkapital“ von jährlich 30 Milliarden Euro aus den Staatskassen.
Aus einem Dokument von Februar 2015, das die USA betrifft, geht hervor, daß Open Society versuchte, eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu beeinflussen. Der Staat Texas hatte gegen eine Verordnung von Präsident Barack Obama Einspruch erhoben, der großzügig die Familienzusammenführung von Einwanderern erlaubt. Eine Maßnahme, mit der die Zahl der Migranten mit einem Schlag vervielfacht wird. Die Soros-Stiftung setzte zur Beeinflussung der Richter auf eine verdeckte Medienkampagne über ihre Mitarbeiter, die in den einflußreichsten Medien plaziert sind wie Danielle Allen (Washington Post), Rosa Brooks (Foreign Policy) oder Steve Coll (Journalistenschule an der Columbia University). Siehe dazu auch Hintergründe der Flüchtlingskrise.

Islam

Die Pro-Einwandungs-Kampagnen von George Soros Netzwerk sind, besonders in Europa, nicht vom  Thema Islam zu trennen. DC Leaks enthüllte die Anstrengungen von Open Society die „Islamophobie“ auf allen Ebenen zu bekämpfen. Das Memorandum „U.S. Models for Combating Xenophobia and Intolerance“ von 2011 bietet dem Center for American Progress (gegründet von John Podesta, dem Wahlkampfleiter von Hillary Clinton) eine üppige Finanzierung an für ein Programm gegen „Islamophobie“. Das Programm besteht aus drei Punkten: „Den anti-islamischen Fanatismus im öffentlichen Raum studieren“, „Erstellung einer Studie über die islamophobe Bewegung“ und „Zusammenführung von Experten, einschließlich Vertretern progressiver Organisationen und der arabischen, der nahöstlichen, der muslimischen und der lateinamerikanischen Gemeinschaft, um eine gemeinsame Strategie gegen die anti-islamische Fremdenfeindlichkeit zu entwickeln“.
Unter den „Islamophoben“, die von der Studie ausfindig gemacht wurden, finden sich führende konservative Meinungsmacher wie Pamela Geller und David Horowitz, Liz Cheney (Tochter des ehemaligen Vizepräsidenten der USA, Dich Cheney) und Cliff May. Die Kampagne richtete sich an den ganzen Westen, interessanterweise aber auch an Israel. Obwohl viele in Soros, da Jude, einen Zionisten sehen, unterstützt seine Stiftung mit Millionenbeträgen auch anti-israelische Initiativen von arabischer oder linksradikaler Seite, darunter die arabische Nichtregierungsorganisation Adalah, die Israel als „Kolonialunternehmen“ bezeichnet. Zu diesen ungewöhnlichen Nutznießern gehört auch das Ilam Media Center, das 2014 mit einer Million Dollar bedacht wurde.

Fremdenfeindlichkeit

Die Fremdenfeindlichkeit wurde in jüngster Zeit in einer Eskalation der Worte zum Ausländerhaß aufgeheizt. Der Kampf gegen die Islamophobie ist nur ein Teil eines viel größeren Kampfes gegen die Fremdenfeindlichkeit. Obwohl die europäischen und nordamerikanischen Regierungen bereits mit einer Vielzahl von gesetzlichen und strafrechtlichen Maßnahmen tätig geworden sind, fordert OSEPI, die für die europäische Politik zuständige Abteilung der Open Society laufend neue Maßnahmen. Dazu beliefert sie die „sozialistischen und demokratischen“ Abgeordneten des Europäischen Parlaments mit ständig neuem Material einschließlich der Aufforderung, die europäischen „Xenophoben“ regelrecht zum Schweigen zu bringen. Unter jenen, die zum Schweigen gebracht werden sollen, finden sich zum Beispiel die italienischen Lega Nord oder die österreichische FPÖ. Aus einem anderen von DC Leaks veröffentlichten Dokument geht hervor, daß Open Society Treffen von Europaabgeordneten organisiert „um die Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments umzuschreiben mit dem Ziel, jede Haßrede zu verbieten“. Der Begriff ist so allgemein gehalten, daß faktisch jedes Argument, das der multikulturellen Linken nicht paßt, unterdrückt werden könnte. Zu den Nutznießern der Soros-Kampagne gegen „Ausländerhaß“ gehören eine ganze Flut von kleineren und größeren Organisationen des linken Spektrums, die sich für „Menschenrechte“ und spezielle „Minderheitenrechte“ einsetzten. Besonders üppig flossen die Gelder im Halbjahr vor den jüngsten Europaparlamentswahlen im Mai 2014.

LGBT

Ein nicht minder großes Betätigungsfeld von Open Society ist der Kampf gegen „Homophobie“, die als neue Form des „Rassismus“ bezeichnet wird. Auch in diesem Fall wurden im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament besonders intensiv Gelder an zahlreiche Homo-Organisationen ausgeschüttet. Die Aktion hieß LGBT Mob-Watch Europe 2014 mit dem Ziel, „die Stimme und die Forderungen der LGBT Community und ihrer Verbündeten für die Europawahlen zu mobilisieren und zu kanalisieren“. Dank der von DC Leaks enthüllten Dokumente wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, die Existenz einer Homo-Lobby zu leugnen. Zu den Nutznießern gehört selbstverständlich Ilga Europe, das Gelder für das Projekt European elections 2014 Cross-communities Mobilization Project for a Universal and Indivisible EU Equality Agenda erhielt.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den USA, wo Soros die Gay Straight Alliance förderte, die für den „Toiletten-Krieg“ in Nord Carolina verantwortlich ist. Eine halbe Million Dollar flossen 2014 an Justice at Stake, eine Homo-Organisation, die sich für die „Verteidigung der Diversität“ bei Gerichten einsetzt. Denn, so heißt es in einem nun veröffentlichten Dokument, „eine größere Diversität in den Büros der Richter verbessert die Qualität der Justiz für alle Bürger“. Was damit gemeint sein dürfte, kann man anhand der homophilen Urteile verschiedener US-Gerichte erahnen.

Lebensrecht

Neben den Homo-Kamapagnen fördert Soros Open Society auch Abtreibungs-Kampagnen. Derzeit engagiert sich die Stiftung für die Förderung der Abtreibung in Irland. Im vergangenen Jahr feierte sie den „Sieg“, ungeborene Kinder töten zu dürfen mit den Worten, die sich in einem von DC Leaks veröffentlichten Dokument finden: „Mit einem der strengsten Verbotsgesetze der Welt wird dort ein Sieg eine beachtliche Wirkung auf die öffentliche Meinung in anderen katholischen Staaten Europas wie Polen ausüben, und den notwendigen Beweis liefern, daß ein Wechsel auch in den konservativsten Gegenden möglich ist.“ Cora Sherlock, eine Lebensrechtsaktivistin sagte der Catholic News Agency (CNA), daß nun einiges klar werde, wie es zu einer solchen Feuerkraft der Gegenseite kommen konnte. „Es war extrem schwierig, im öffentlichen Raum für das Lebensrecht Stellung zu nehmen und sich Gehör zu verschaffen. Es ist schwer, mit einem super-finanzierten Gegner mitzuhalten, dem es am Ende gelungen ist, den achten Zusatz zur irischen Verfassung zu kippen, den, der das Leben von der Zeugung an schützte.“ Der Einsatz von Soros zugunsten der Abtreibung gilt nach Irland, so geht es aus den gehackten Dokumenten hervor,  Mexiko, Sambia, Nigeria und Tansania. In allen diesen Staaten bestehen bereits Organisationen, die von Soros finanziert, vor Ort den Auftrag entgegennehmen und in einem Dreijahresplan bis 2019 diese Länder „abtreibungsreif“ schießen sollen.

Es mag sein, daß hier nur ein winzig kleiner Teil der von DC Leaks veröffentlichten und seit knapp einer Woche einsehbaren Dokumente ausgewertet wurde, und daß DC Leaks wiederum nur einen Teil des Materials hacken konnte. Allein das dargelegte ist bereits hochbrisant und läßt erahnen, wie das Gesamtbild der direkten und indirekten, der legalen und illegalen Beeinflussung zugunsten der westlichen Linken aussieht. Siehe auch George Soros und die „Open Society“ der Neomalthusianer.

Linke ohne Marxismus, aber mit Internationalismus

Open Society ist keineswegs der einzige Akteur dieser Art. Es gibt daneben weitere „philantropische“ Initiativen diverser Milliardäre wie die Stiftung von Bill Gates. Sein Vater war bereits ein überzeugter Malthusianer und saß im Vorstand der weltgrößten Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. Sein Sohn führt die Agenda zur Bevölkerungsreduzierung weiter. Die Zielsetzungen und Methoden von Bill Gates und George Soros und ihrer jeweiligen Netzwerke sind nicht identisch, aber inhaltlich sehr ähnlich. Dabei ist der angeblich menschenverschuldete Klimawandel ein weiteres Steckenpferd, das hier nicht behandelt werden soll.

Bezeichnet und verräterisch ist, daß sich eine Stiftung Open Society nennt (nach einem Klassiker des liberalen Denkers Karl Popper), aber mit Methoden arbeitet, die alles andere als „offen“ sind. Die Hauptaktivitäten erfolgen verdeckt und geheim. Transparenz sieht anders aus. Das wird schon dadurch klar, daß es einer Gruppe von Hackern bedurfte, um die wahren Zielsetzungen und Aktivitäten offenzulegen. Das bedeutet auch, daß sich Soros und seine Angestellten bewußt sind, daß seine Positionen von der Bevölkerungsmehrheit nicht geteilt werden. Darum werden verdeckte Formen der Beeinflussung angewandt (siehe auch Fakten zum „Project Syndicate“ von George Soros).

Was Soros antreibt, kann man nur erahnen. Was die von ihm unterstützte (und zu einem bestimmten Grad auch gelenkte) Linke will, ist hingegen bekannt. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion mußte sie den Marxismus in allen Spielarten, auch den Neomarxismus, entsorgen. Nicht entsorgt hat sie den Internationalismus, deren einziger Wert seither die „Diversität“ ist, wie der neue Begriff für „Soziale Gleichheit“ lautet. Und so bleibt viel beim Alten, weshalb es auch die alten Vertreter der alten Linken sind, die auf Soros Gehalts- und Förderliste stehen.

Text: Andreas Becker
Bild: Wikicommons/OSF (Screenshot)

Na, das wird diesem – bislang ja weitgehend verborgen gebliebenen -Strippenzieher aber gar nicht passen. Die Gutdenker-Phrase „Gesicht zeigen...“ mögen die bei sich selbst ja nun gar nicht…

Da fällt mir übrigens (weiß gar nicht, warum?) das Zitat aus einem Vortrag von H.H. Pfarrer Milch ein:

„Die Masse meint zu meinen und wird gemeint. Die Masse meint und wähnt zu denken und wird gedacht. Da kommt ein Wink, eine Order, von irgendwoher, das sind die Hintergrundleute an den Schalthebeln. Man bekommt sie nicht raus. Aber alles gehorcht. Offenbar werden sie nicht genannt, diese Mafiosi.“

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Alltägliche Befangenheit

Absolut lesenswert.

In der subjektivierenden Herangehensweise stehen nicht die gesellschaftlich abschaffbaren oder minimierbaren Zumutungen kapitalistischer Erwerbsarbeit im Vordergrund der Aufmerksamkeit, sondern die quasi sportliche Herausforderung, die eigene Tüchtigkeit, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.“ (Meinhard Creydt: „Stufen der Subjektivierung“ in Streifzüge 60).

Mit anderen Worten: In der heutigen Zeit versucht der mit stark egomanischen Zügen ausgestattete Mensch, die realen, ihn dominierenden Zumutungen in seinem persönlichen Bezugsrahmen als „sportliche Herausforderungen“ zu redefinieren, anstatt sie als ihn in seiner Existenz bedrohend zu erkennen. Also beutet sich der 40er/50er auf mindestens 2 Tätigkeitsfeldern weiter selbst aus, um für sich und sein Umfeld die Illusion des leistungsbereiten Performers zu erhalten, der „Gas gibt“ und natürlich „auf der Überholspur“ ist. Klappt meistens so ein paar Jährchen mittelprächtig, dann ist er komplett verbraucht und wird in die (A)sozialsysteme entsorgt und durch einen (noch) fitten 30er ersetzt (der noch ein Tätigkeitsfeld hinzubekommt). Die notwendige Distanzierung vom selbst geschaffenen Ego und die Entdeckung des wahren Selbst setzt erst mal einen radikalen (weil an der Wurzel ansetzenden) Bruch mit eigenen (und vor allem fremden) Erwartungshaltungen voraus, die aber meist von der Umwelt (die ja oft von unserer Selbstausbeutung profitiert) durch den knallharten Entzug von Anerkennung bestraft wird. Da ist man schnell ein Schwächling, nicht stabil genug, ein Minderleister etc.

Akademie Integra

von Petra Ziegler, „Streifzüge“

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Neulich im Sommerloch…

Die katholische Szene bietet derzeit im Sommerloch in Blogs und Medien ein verwirrendes Bild. Als Gesprächsthema Nr. 1 hält sich weiterhin konstant der Papst als Stellvertreter Christi und des Orakels von Delphi, ihm droht aber spätestens 2017 starke Konkurrenz vom Reformationsgedenken und 100 Jahren Fatima. Während man sich vorsichtshalber in Rom beim Lob und Preis für die Kirchenspaltung von keinem Evangelen übertreffen lassen will und vermutlich „zum 500sten“ Martin Luther kanonisiert, ist Fatima schon halt ein anderes Kaliber. Bei diesem Thema hat nicht der Vatikan, sondern fast ausschließlich Schnappatmungs-Apokalyptiker, Flatrate-Empfänger von Privatoffenbarungen der Heiligen Jungfrau und eine aufgeregte (und dabei von der eigenen Wichtigkeit restlos überzeugte) Damenriege vorgerückten Alters die absolute Lufthoheit. Ein respektvoller Meinungsaustausch kommt dabei in der Regel nicht zustande, da man zum einander Zuhören keine Zeit hat – muß man sich doch gegenseitig Unkenntnis der Kirchengeschichte, des Kirchenrechts oder mitteleuropäischer Bildungsstandarts vorwerfen. Für manchen, der 3 Brocken Latein beherrscht und im Leben mal als Studiosus der Theologie gegrüßt hat, gehört es zum guten Ton, andere – wenn überhaupt – nur mit scheelem Blick „über die Schulter“ zur Kenntnis zu nehmen. Um dann überhaupt in diesem Diskurs wahrgenommen zu werden, behaupten halt einige mir-nix-dir-nix eine Standleitung zum lieben Gott zu haben und spreizen sich daraufhin als eine Art Premiumabonnent der Vorsehung. Der Papst vermag derweil zwischen einem planmäßig organisierten und effizient durchgeführten Völkermord an seinen Schäfchen und dem Töten von Schwiegermüttern keinen Unterschied erkennen und bezeichnet die mit Panzern und Raketen ausgestatteten IS-Terrorarmeen als nur ein „kleines Grüppchen„. Die Rolle des bislang von Dschihadisten als „Kreuzfahrer“ und Logensprechern Nachrichtensprechern als „christliche Terrorbanden“ schmerzlich vermissten christlichen Pendants zum IS wollen nunmehr spendenfreudige US-Amerikaner ausfüllen. „Ordo Militaris“ soll die Private Military Company (vulgo: Söldnerfirma) heißen, die militärisch in die Konflikte gegen den IS eingreifen soll. Mit diesem Vorhaben beweisen die Amerikaner zum einen zuverlässig, dass sie es weiterhin hartnäckig ablehnen, aus den bisherigen katastrophalen Militärabenteuern ihrer Regierungen irgend etwas zu lernen und Vernunft anzunehmen. Zum anderen wäre eine bewaffnete Gruppierung mit einer Kreuzritter-Bezeichnung sowohl für den IS als auch die Logen-Strippenzieher aus PR-Sicht unbezahlbar. 

Wobei der Heilige Vater bei dieser Sachlage fast zufrieden sein könnte, 2017 vielleicht etwas in den Hintergrund zu treten, werfen ihm doch die „richtigen“ Katholiken unverhohlen vor, nur ein sog. „Papst“ zu sein, während andere ihn wenigstens noch als Gegenpapst (ohne Anführungszeichen) gelten lassen wollen. Eventuell ist Benedikt also immer noch Papst, weiß es aber nicht. Oder denkt, er sei es noch, ist aber zurück getreten. Scheint vieles schon ziemlich fraglich. Übrigens ebenso, wer denn nun diese „richtigen“ Katholiken sind?

Für die Elite der hart gesottenen Die-Hard-Traditionalisten sind eh nur die FSSPX samt Anhang „richtige“ Katholiken, Modernisten (so ziemlich alle, die den lieben Gott unverschämterweise in ihrer Muttersprache ansprechen) zählen also nicht dazu. Die „Veri Catholici“ auch nicht, obwohl die das eigentlich doch schon im Namen führen. Da deren Homepage aber seit knapp anderthalb Jahren nicht aktualisiert wurde und die Kritik von Bischof Schneider an AL doch arg hinter den von ihm geschürten Erwartungen zurück blieb, ist der Veri Catholici-Verband halt doch keine zweite Priesterbruderschaft St. Pius X. und Bischof Schneider noch lange kein Erzbischof. Und dies in mehrerlei Hinsicht.

Die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften wiederum machen schon mal gerne so „ein bißchen auf Pius“, wenn’s ernst wird, bleibt ihre Kritik am Papst aber vorsichtshalber noch unklarer und ausdeutbarer als dessen von der Kurie gefürchtete Flugzeug-Interviews. Für fundierte Kritik wären ohnehin das Informationsblatt oder der Ruf des Königs schon rein umfangmäßig zu knapp bemessen.

Allerdings wird die Bruderschaft aber wiederum hohnlächelnd von naseweisen  Sedisvakantisten korrigiert. nach denen sind bei der FSSPX nur Waschlappen, denn sie bezweifeln nämlich die Rechtmäßigkeit so ziemlich aller Päpste (zur Not vielleicht noch den Hl. Petrus ausgenommen). Von ferne grollt zu all dem Bischof Williamson, weil sich ums Verr…. kein „Widerstand“ um ihn formieren will.

Bei all diesem Treiben geselle ich mich trotzdem/deswegen mit unzähligen anderen  Gläubigen – auch im Sommerloch – unverdrossen zum Rosenkranzkreuzzug (ganz ohne Söldner) und vertraue da lieber auf das Gebet.

Sie auch?😉

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Papsttum schützt vor Torheit nicht: Franziskus und sein Schwiegermuttermordsvergleich

CHRISTLICHES FORUM

Jüdischer Schriftsteller kritisiert Papstworte zum Islam

Der aus dem oberschlesischen Kattowitz stammende Henryk M. Broder, Sohn jüdischer Nazi-Verfolgter und KZ-Überlebender, ist am 20. August runde 70 Jahre alt geworden. Wir gratulieren dem Buchautor und WELT-Redakteur herzlich zu seinem Wiegenfest.  Foto Michaela Koller

Broder ist auf keinem Auge blind, weder auf dem rechten noch auf dem linken.

Während er sich früher in seinen Veröffentlichungen vor allem NS-beeinflußte Judenfeinde vorknöpfte, befaßt er sich seit ca 20 Jahren vermehrt mit dem „Antisemitismus von links“, der hierzulande meist im antizionischen Gewand auftritt und seine Vorurteile und Abneigungen gegen Israel ausbreitet, was aber nichts mit Sachkritik an diesem Staat zu tun hat, die kein Vernünftiger abwertet, auch Broder nicht.

Für den 70-Jährigen ist seit einigen Jahren die Warnung vor dem Islam(ismus) als wichtiges Anliegen dazugekommen, garniert mit witzigem bis bitterem Spott über die „Political correctness“ und die meist zeitgeistversifften Medien hierzulande, die er satirisch aufs Korn nimmt.

Natürlich…

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Vom Leugnen der Wahrheit. Oder: Zehn Gebote für Machthaber (http://www.rolandtichy.de)

Brief an den Blogwart

Vom Leugnen der Wahrheit. Oder: Zehn Gebote für Machthaber

 

Der Leugner ist mit Blindheit geschlagen, und er weiß es. Doch hält er sich für einen blinden Seher. Als einziger im Besitz der Wahrheit. Er befindet sich in einem Wahnzustand. Dann hat er die Wahl. Ab in den Mythos oder in die Psychiatrie. Auch blinde Seher können sich sehen. Nur eines können sie nicht: führen.

Herles fällt auf

Servus Tichy, Frau Merkel leugnet erneut, dass die wachsende Gefahr radikalislamischen Terrors in Europa mit der unkontrollierten Migration zu tun hat. Schließlich sei die IS älter als die Fluchtwelle. Außenminister Steinmeier leugnet Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes und des Innenministeriums. Danach ist die Türkei unter Erdogan eine Aktionsplattform für Islamisten zur Unterstützung der Muslimbrüder und der Terrororganisation Hamas. Aber muss man das so sagen?

Das Leugnen der Realität kann viele Gründe haben. Hier sind zehn.

I.

Leugnen aus diplomatischen Gründen. Rücksicht ist die erste Diplomatenpflicht. Die Türkei bleibt ein wichtiger Partner. Der Teufelspakt in Flüchtlingsfragen soll nicht gefährdet werden. Der türkische EU-Botschafter rechnet nach wie vor mit dem Beitritt seines Landes in die EU bis 2023. Bloß nicht widersprechen! Der Leugner scheut die Konsequenzen aus seinem Wissen. Kann die Türkei Mitglied der NATO bleiben? Lieber nicht daran rühren.

II.

Der Leugner geht davon aus, dass es objektive Wahrheit nicht gibt. Aus Elementen relativer Wahrheit, aus seiner Interpretation der Wahrheit, baut er sich die Welt nach eigenen Vorstellungen. Es gilt immer Martin Walsers Satz: „Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.“ Wie wahr!

III.

Der Leugner hält die Wahrheit für gefährlich. Rupert Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Angela Merkels ergebener Adept (und Agent im ZDF als langjähriger Fernsehratsvorsitzender): Die Wahrheit gefährde drei Millionen Türken, die in Deutschland leben, fördere mithin rechte Gewalt. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Lieber Friedhofsruhe als gar keine Ruhe. Das Schweigen im romantischen deutschen Walde ersetzt den demokratischen Diskurs.

IV.

Der Leugner macht es sich in seinen eigenen Illusionen bequem. Trägt rosa Brille. Nur wozu? Einem Blinden bedeutet die Farbe der Gläser nichts. Der Leugner betrügt sich selbst. Rechnet mit günstiger Fügung. So schlimm wird es schon nicht kommen.

V.

Der Leugner kennt die Wahrheit sehr wohl, weiß auch, dass er sich geirrt hat. Er leugnet jedoch weiter, weil er nicht zugeben will, dass er die Lage falsch eingeschätzt und deshalb falsch gehandelt hat. Er glaubt, die Korrektur der eigenen Position könne ihm schaden. Leugnen als wahltaktische Vorsichtsmaßnahme. Kann kontraproduktiv sein – siehe AfD.

VI.

Nach mir die Sintflut, denkt der Leugner der Wahrheit.

VII.

Der Leugner unterdrückt die Wahrheit, weil er es sich leisten kann. Umgeben von Hasenfüßen, Duckmäusern, Karrieristen, willfährigen Journalisten, ordnet er seine Version der Wahrheit an. Macht und die Wahrheit vertragen sich schlecht. Wer Macht besitzt, sucht sich die Wahrheit aus, definiert sie selbst. Gilt für die Erdogans wie für die Merkels dieser Welt. Ob sie damit durchkommen oder nicht, ist ein gutes Kriterium für die Qualität ihrer Demokratie.

VIII.

Der Leugner streitet die Wahrheit nicht ab. Besteht jedoch darauf, sie sei viel komplexer als dargestellt und darstellbar. Er durchschaut die Wahrheit ganz. Weiß aber, dass sie den schlichten Medien-Konsumenten und unmündigen Wähler überfordert. Deshalb bevormundet er sein Publikum.

IX.

Der Leugner ist mit Blindheit geschlagen, und er weiß es. Doch hält er sich für einen blinden Seher. Als einziger im Besitz der Wahrheit. Er befindet sich in einem Wahnzustand. Dann hat er die Wahl. Ab in den Mythos oder in die Psychiatrie. Auch blinde Seher können sich sehen. Nur eines können sie nicht: führen.

X.

Die Wahrheit widerspricht der Ideologie des Leugners. Ideologie aber steht stets über Wahrheit. Wahrheit ist Glaubenssache. Dennoch gilt das Wort aus Bertold Brechts Galileo Galilei, dem Stück, das von der Wahrheit unter der Knute des Dogmas handelt: „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist bloß ein Dummkopf. Wer sie kennt, und sie Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“

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Merkels nächstes Opfer: Der Berliner Kandidat Henkel (achgut.com)

Merkels nächstes Opfer: Der Berliner Kandidat Henkel

Die Volksparteien fürchten bei den Landtagswahlen im September schwere Stimmenverluste. Umfragen sagen SPD wie CDU für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin historische Rückschläge voraus. Die Migrationspolitik der Bundesregierung ist in beiden Ländern das alles überlagernde Wahlkampfthema – und sie dürfte massiv abgestraft werden. In Berlin sehen Umfragen die CDU nur noch bei 18 Prozent und damit sogar hinter der Grünen. „Wenn es dumm läuft, dann überholt uns auch noch die AfD“, heißt es von einem Spitzenfunktionär des Berliner Landesverbandes. Aber auch ohne den AfD-Überholer wären 18 Prozent ein historisches Fanal für die CDU – etwas noch nie da Gewesenes, und ein Hauptstadtdesaster mit internationaler Sichtbarkeit.

Kein Wunder also, dass sich der CDU-Spitzenkandidat und Innensenator Berlins, Frank Henkel, ganz besonders ins Zeug wirft. Er kämpft einen verzweifelten, hektischen Wahlkampf und profiliert sich als oberster Polizist, Beschützer und schwarzer Sheriff. Das ist zwar politisch nahe liegend, ist er doch Innensenator, gilt die CDU doch traditionell als die Sicherheits-Partei und wirkt die Wählerschaft derzeit doch von keinem anderem Thema derart emotional angefasst. Und doch verpufft jeder Law-and-order-Profilierungsversuch Henkels. Denn er schärft an einem Unionsprofil, das seine Kanzlerin gerade gezielt zerstört.

Kanzlerin versetzt Henkel den Todesstoß

Henkel versucht nun mit einer „Berliner Erklärung“ einen Befreiungsschlag aus diesem Dilemma. Er versammelt dabei die Innenminister der unionsregierten Länder und fordert die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft und ein Burka-Verbot. Doch was eigentlich als konzertierte Wahlkampfoffensive gedacht war, droht zum Eigentor zu werden. Denn auch diesen beiden Vorschlägen zeigt die Kanzlerin ihre kalte Schulter. Henkel wird mit beiden Vorstößen von der Bundes-CDU nicht nur im Stich gelassen, sondern sogar öffentlich gemaßregelt. Weder die Doppelpass-Abschaffung noch das Burka-Verbot sollen kommen, verkünden die Merkel-Getreuen aus der Bundesregierung.

Für den weiteren CDU-Wahlkampf in Berlin ist das der Todesstoß. Henkel wankt nun entblößt durch die ohnedies zugige Berliner Wahlkampfarena. „Merkel duldet nicht die geringste Abweichung ihrer Linie. Sie bringt die Union auf Multikultikurs und jede Kritik wird abgestraft“, wütet es aus der Berliner CDU. An der Basis ärgert man sich vor allem über den Umgang mit dem Burka-Verbot. Dass ausgerechnet aus Kanzleramt und Innenministerium die Verfassungskonformität dieses Vorschlag infrage gestellt wird, empört die Berliner CDU.

Der Staatsrechtler und ehemalige Bundesverteidigungsminister Rupert Scholz, so etwas wie der gefühlte Präsident der Berliner CDU, hält ein mögliches Burka-Verbot für rechtens: „Das Beispiel Frankreich zeigt doch gerade, dass es geht. Es muss gesetzlich festgelegt werden, dass sich Frauen nicht in der Öffentlichkeit vollverschleiert zeigen dürfen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Umzusetzen wäre ein Verbot seiner Meinung nach als Ordnungswidrigkeit. Tatsächlich hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 2014 das Burka-Verbot in Frankreich für völlig vereinbar mit der Europäischen Menschenrechtskonvention gehalten.

Die Quadratur des Kreises: loyal zur Kanzlerin stehen und ihre Politik relativieren

Obwohl der Merkel-Kreis an der CDU-Spitze Frank Henkel entblößt hat, bekräftigt der seine Forderungen: „Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe“, sagte Henkel trotzig am Rande der Vorstellung seiner Wahlwerbespots: „Ich möchte, dass Deutschland wiedererkennbar bleibt. Die Burka ist ein Käfig aus Stoff“, findet Henkel. Er wolle sich – so sagt er, als müsse er Innenminister De Maizière persönlich widersprechen – bei Forderungen auch nicht damit abfinden, „immer zu hören, was nicht geht“.

Henkel befindet sich im gleichen Dilemma wie zuvor die CDU-Wahlkämpfer in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Sie alle spüren, dass die eigene Wählerbasis der Offen-Tor-Politik Merkels zusehends misstraut und in immer größer Zahl zur AfD tendiert. Sie alle müssen loyal zur Kanzlerin stehen und doch deren Politik irgendwie relativieren. „Es ist wie vor zwölf Jahren als die SPD sozial wähl-kämpfte, ihr Kanzler aber die Agenda-Politik durch drückte. Sie verloren damit jede Wahl. So geht es uns bei der CDU heute auch“, heißt es aus der Parteizentrale.

Während das Kanzleramt gerne die drohende Empfehlung verbreitet, jede Distanzierung von Merkels Politik schade dem Wahlerfolg, fühlen die CDU-Landespolitiker zusehends wie Bauernopfer einer (aus ihrer Sicht) falschen Bundespolitik. Am besten kam aus diesen schwierigen Wahlen noch der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Reiner Haseloff heraus, der sich früh und konsequent kritisch gegen Merkels Migrationspolitik positionierte. Das wiederum dürfte Henkel nicht wagen. Er wählt eher die Halbdistanz wie weiland Julia Klöckner – ohne freilich deren Sympathiewerte zu haben.

Kurzum: Die CDU marschiert in eine Wahlniederlage mit Ansage. Spannend wird sein, wie lange die Partei diese Selbstzerfleischung ohne größere Konflikte übersteht. Wenn Merkels Migrationspolitik immer mehr Landes- und Kommunalpolitiker den Kopf kostet, wird sich auch jenseits der CSU Widerstand formieren – direkt nach der Berlinwahl könnte es soweit sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European hier

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Sachsen-Anhalt treibt Frühsexualisierung von Kindern voran (https://jungefreiheit.de)

Sachsen-Anhalt treibt Frühsexualisierung von Kindern voran

Broschüre: Sexualisierung von Kindern Foto: http://www.mj.sachsen-anhalt.deBroschüre: Sexualisierung von Kindern Foto: http://www.mj.sachsen-anhalt.de

MAGDEBURG. Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat angekündigt, die Frühsexualisierung von drei- bis achtjährigen Kindern auszubauen. Dazu verteilte das Ministerium für Justiz und Gleichstellung landesweit 2.000 Broschüren an Grundschulen und Kindertagesstätten mit Buchempfehlungen. Ziel ist es, die Kinder mit Homo- und Transsexualität zu konfrontieren.

Hintergrund ist das „Aktionsprogramm für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI) in Sachsen-Anhalt“. Im kommenden Jahr sollen Kitas auch einen sogenannten Kita-Koffer nutzen können, der Bücher und Lehrmaterialien zum Thema enthalten soll, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

CDU-Ministerin voll des Lobes

Empfohlen werden unter anderem Kinderbücher über Homosexualität („König und König“), angeblich veraltete Geschlechterrollen („Paul und die Puppen“) sowie Transsexualität („I Am Jazz“). Zudem wird ein Werk empfohlen, in dem eine Gesellschaft beschrieben wird, in der Homosexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Normalfall sind.

Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) lobte die Broschüre. „Wir wollen gegen Gewalt und Diskriminierungen eintreten und Anliegen dieser Personengruppen als Querschnittsthemen etablieren“, sagte sie dem Blatt. (ho)

Ungeachtet wohlfeiler Wahlkampf-Phrasen und einlullender Beschwichtigungen ist das im Parteienkartell für Kirchgänger und andere Fußlahme des gesellschaftlichen Fortschritts zuständige Politikmodul „C“DU auch in Sachsen-Anhalt dabei, die Gesellschaft in Richtung „Schöne, neue Welt“ zu transformieren. Wie lange wird wohl dort – wie auch in Bayern, wo die „C“SU als das für Bayern zuständiges Politik-Modul die Bildungspolitik „gendert“, auf der Homoparade „CSD“ mit eigenem Wagen mitfährt und ein Bezirksvorstandsmitglied als Vermieter an der Tötung Ungeborener verdienen läßt – die konservative Wahlklientel vor der offenkundigen Realität die Augen schließen und weiterhin lieber das geträumte Wunschbild einer konservativen Gegenkraft auf diese Parteien projizieren?

 

 

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