6. Dezember – Hl. Nikolaus (fsspx.de)

6. Dezember – Hl. Nikolaus

06. Dezember, 2016

Der hl. Nikolaus wird etwa zu der Zeit geboren worden sein, in der der Kaiser Diokletian (284 – 305) zur Herrschaft gelangte. Nikolaus kam im im kleinasiatischen Lykien zur Welt, in Patara . Er entstammte einer wohlhabenden Familie.

Es wird erzählt, daß ein Edelmann zu Patara drei Töchter hatte. Weil er aber arm war, wußte er nicht, wie er seinen Töchtern eine Mitgift verschaffen sollte. Darum hatte er vor, sie ins Bordell zu schicken, damit sie sie dort selbst verdienten. Der hl. Nikolaus erfuhr von diesem schändlichen Vorhaben und warf in drei Nächten nacheinander für jede der Töchter einen Goldklumpen durch ein Fenster des Hauses. Es heißt auch, er habe das Gold durch den Kamin in die daran aufgehängten Strümpfe geworfen. Jedenfalls konnte der Edelmann seine drei Töchter dank dieser Gaben verheiraten. – Der hl. Nikolaus wird oft mit drei goldenen Kugeln dargestellt.

Man liest auch davon, daß Nikolaus Abt des Sion-Klosters in der Nähe von Myra in Lykien  gewesen sei, doch beruht dies auf einer Verwechslung seiner Person mit einem Abt desselben Namens, der im 6. Jahrhundert lebte.

Bei der Bischofswahl zu Myra am Beginn des 4. Jahrhunderts soll es folgendermaßen zugegangen sein: Dem ältesten der versammelten Bischöfe wurde auf übernatürliche Weise mitgeteilt, es solle nach Gottes Willen derjenige zum Bischof geweiht werden, der als erster früh am nächsten Morgen die Kirche betrete. So fiel die Wahl auf den hl. Nikolaus. Er wurde auf den Stuhl des Bischofs gesetzt, obwohl er erklärte, er sei des so hohen Amtes nicht würdig.

Nach dem Verfolger Diokletian (284 – 305), der das römische Reich in vier Herrschaftsgebiete aufteilte, kam im Osten Galerius an die Macht, der bis dahin sein Mitregent gewesen war (vgl. 14.5., 30.7.). Galerius (305 – 311) ernannte Maximinus Daia (305 – 313) zum Herrscher im Südosten des Reiches und behielt selbst den Nordosten (vgl. 4.12.). Beide setzten die diokletianische Verfolgung (s. 22.4.) grausam fort. Auch der hl. Nikolaus von Myra wurde eingekerkert und schwer mißhandelt. – 325, also fünfzehn bis zwanzig Jahre später, auf dem ersten ökumenischen Konzil zu Nicaea (s. 31.12.), gehörte der hl. Nikolaus zu den Verteidigern der Rechtgläubigkeit gegen die Irrlehre des Arius (s. 2.5.).

Es wird erzählt, daß während einer Hungersnot zu Myra einmal Getreideschiffe aus Alexandria in den Hafen der Stadt einliefen. Der Bischof bat die Besatzungen um Korn für die notleidende Bevölkerung, doch mochten die Seeleute diesem Wunsch nicht nachkommen, weil das von ihnen geladene Getreide für die Hauptstadt Konstantinopel bestimmt war. Sie fürchteten die ihnen drohende Strafe, wenn sie das Korn nicht in vollständiger Menge ablieferten. Der heilige Bischof aber versicherte ihnen, es werde ihnen nichts geschehen, und so lud jedes Schiff einhundert Scheffel Korn ab. Mit diesem geringen Vorrat versorgte Nikolaus in wunderbarere Weise die gesamte Bevölkerung Myras während der Hungersnot, und es blieb sogar noch Korn für die Aussaat übrig. – Die Getreideschiffe aber fuhren weiter nach Konstantinopel. Zum Erstaunen der Seeleute war beim Löschen der Ladung ebensoviel Korn vorhanden wie in Alexandria eingeladen worden war.

Es wird ferner erzählt, daß auf Betreiben des Kaisers einst drei hohe Offiziere auf Grund falscher Anklagen als Hochverräter zum Tode verurteilt wurden. Sie riefen in ihrem Kerker die Hilfe des hl. Nikolaus an. Der erschien dem Kaiser im Traum. Daraufhin überprüfte der Kaiser die Anklagen noch einmal und sah ein, daß sie unhaltbar waren.

Es heißt, daß sich auf das Gebet des hl. Nikolaus hin ein bedrohlicher Sturm legte, so daß ein vom Untergang bedrohtes Schiff sicher den Hafen erreichte. Daher gilt St. Nikolaus auch als Patron der Seeleute.

Der hl. Nikolaus von Myra starb mit fünfundsechzig Jahren an einem 6. Dezember, der ein Freitag war. Demnach ist das Todesjahr auf 345 oder 351 zu datieren.

Am 9. Mai 1087 wurden die Reliquien des hl. Nikolaus nach Bari in Süditalien (vgl. 8.5.) übertragen, was zu einem Aufschwung der Verehrung des Heiligen im gesamten Abendland führte. – Zu jener Zeit hatten die Türken gerade damit begonnen, Kleinasien zu erobern (s. 23.2.).

Später wurde auch erzählt, daß ein verbrecherischer Wirt drei Scholaren auf der Wanderschaft, die bei ihm übernachteten, ermordete und ausraubte. Um seine Tat zu verheimlichen, steckte er die zerstückelten Leiber wie Schweinefleisch in ein Faß und pökelte sie ein. Als der hl. Nikolaus einmal in dem Wirtshaus einkehrte, wurde ihm das Menschenfleisch vorgesetzt. Der Heilige erkannte das Verbrechen und erweckte die drei Jünglinge wieder zum Leben.

Mancherorts zählt man St. Nikolaus seit dem Spätmittelalter auch zu den Nothelfern (s. 24.9.). Er nimmt dann meistens die Stelle des hl. Erasmus (2.6.) oder die des hl. Vitus (15.6.) ein. – St. Nikolaus gilt vor allem Anwalt der Armen und der unschuldig Verfolgten.

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Das hohe C der Blockflöte (http://www.die-neue-ordnung.de/)

Nr. 6/2016 Dezember        70. Jahrgang

Editorial

Das hohe C der Blockflöte

Angst sei ein schlechter Ratgeber, heißt es gerade bei denen, die sich von ihr bewegen lassen. Ohne daß sie es zugeben, reagieren die regierenden Parteien schon aus Angst vor eigenem Machtverlust auf grassierende „Ängste“ in der Bevölkerung – und verheißen mehr Sicherheit. Die Politik verspricht mehr Polizei und Militär, um den wachsenden Gefahren zu begegnen, die durch Kriminalität, Terror und Krieg drohen. Und sie wird in den nächsten Monaten vor den Wahlen 2017 auch das Thema der sozialen Sicherheit forcieren. Denn die anfänglich sowohl humanitär wie auch ökonomisch begrüßte Welle von einwandernden Flüchtlingen und flüchtigen Einwanderern, die uns „lieb und teuer“ sein sollten, ist vor allem überaus teuer und erzeugt soziale Verteilungskonflikte, von deren Schärfe sich die wohlstandssaturierten christlichen Kirchen hierzulande keine Vorstellung machen können. Hier erteilt die Angst gewiß keinen schlechten Rat. Denn die Gefahren sind ja nicht bloß eingebildet oder gefühlt, sondern real. Und sie lassen sich nicht durch „postfaktische“ Beschwörungen und Vorspiegelungen einer heilen Welt überwinden.

Natürlich fragen christliche Realisten – nicht erst seit Thomas von Aquin – nach einem fundamentum in re, also nach der Grundlage in der Sache selbst, und nach der objektiven Wirklichkeit: Gibt es tatsächliche Gefahren und faktische Bedrohungen? Erst daraus ergibt sich die Antwort auf die Frage, ob die „Ängste“ berechtigt sind oder nicht. Und welche Sicherheitsmaßnahmen zur Gefahrenabwendung geboten sind. Freilich läßt sich am Beispiel politischer Bewegungen und Parteien (nicht nur der Grünen) darlegen, wie schnell sich Gefühle der Angst („Waldsterben“, „Ozonloch“) erzeugen lassen und die Bedürfnisse nach Sicherheit („Energiewende“, „Atomausstieg“) partei- und machtpolitisch ausgebeutet werden. Und wie leicht auch wissenschaftliche Faktenchecks in den Dienst ideologischer Absichten gestellt werden können. Das unterhöhlt das Vertrauen in die Produzenten der öffentlichen Meinung. Sogar und besonders den wissenschaftlichen Experten begegnet man zunehmend skeptisch. Ihnen und den Politikern schlägt ein Mißtrauen entgegen, das sich nicht mehr durch gutes „postfaktisches“ Zureden besänftigen läßt. Es bleibt dabei: Angst gehört zur Grundbefindlichkeit des Menschen, und sein Sicherheitsbedürfnis ist elementar und legitim, wenn es um Leib und Leben geht: primum vivere deinde philosophari. Das soll auch für Christen gelten – gegenüber akademischen Theologen, die nicht selten einen Glauben reflektieren, den sie längst verloren haben. „Ein feste Burg ist unser Gott“ heißt es bei Martin Luther. Auch wenn die Verheißung des ewigen Heils keine absolute Heilssicherheit garantiert. In einem anderen alten Kirchenlied heißt es: „Weck‘ die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit“. Es gehört zu jenen Erweckungsliedern, die vor dem Einlullen in vorgetäuschte Sicherheiten der religiösen, aber auch der politischen Art warnen. Zwischen Angst und Sicherheit wechseln die Tonlagen von Gefühlen, die politisch-religiös ausgebeutet werden. Im Unterschied zu Jürgen Habermas ist Angela Merkel „religiös musikalisch“. Dabei bedient sie sich nicht einer komplexen Klaviatur, sondern der einfachen Blockflöte. Als „Mutti“ der Nation – nicht nur der CDU – verbreitet sie gläubige Zuversicht, aber auch ständige Besorgnis. Auf harte Realitäten, auf das fundamentum in re kommt es dabei nicht an. Es sei denn, wenn es um den politischen Machterhalt geht. Dann gilt es, sogar Realitäten wahrzunehmen, die man vorher verleugnet, verdrängt und bekämpft hat, etwa die flüchtlingspolitischen Forderungen der AfD und neuerdings von Donald Trump. Daß die Merkel-Politik dabei ihren eigenen Ersatz zu beerben versucht, fällt kaum auf, weil das Publikum ein kurzes Gedächtnis hat und Alzheimer auch eine politische Krankheit ist. Eine eigene Begründung aus dem Geist des Naturrechts und der Christlichen Demokratie findet nicht statt, stattdessen werden wieder Gefühle mobilisiert.

Um die „Sorgen vor dem Islam“ durch die „Pflege christlicher Traditionen zu begegnen“, lieferte Frau Merkel auf dem Sonderparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern am 22.10.2016 eine geistige Selbstentblößung, die an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist und deshalb wörtlich festgehalten zu werden verdient, weil sie auch für den Geisteszustand weiter Teile der CDU typisch ist:

„Aber wir sind die Partei mit dem C im Namen. Haben wir eigentlich noch Selbstbewußtsein? Man muß ja nun wirklich nicht irgendwo hingehen von AfD bis Pegida, um Weihnachtslieder, christliche, singen zu dürfen. Aber wieviele von uns tun denn das noch auf ihren Weihnachtsfeiern in den Kreisverbänden? Und wo läuft da irgendwo so’n Tamtamtam und ‚Schneeglöckchen weiß Röckchen‘ oder was weiß ich, na ja, es ist auch, nein, aber ich meine, wieviel christliche Weihnachtslieder kennen wir denn noch? Und wieviel bringen wir denn noch unseren Kindern und Enkeln bei? Und dann muß man eben mal n’paar Liederzettel kopieren und einen, der noch Blockflöte spielen kann oder so, mal bitten – ja ich meine das ganz ehrlich, sonst geht uns in Stück Heimat verloren.“

Kommentar überflüssig.

Das stärkste, was man gegen sie und andere Blockflöten ins Feld führen kann, sind ihre eigenen Worte. Keine Angst vor Angie also, liebe CDU, der ich seit fünfzig Jahren mit wachsendem Unbehagen angehöre. Die schlotternde Angst vor Angela Merkel, die in großen Teilen der CDU immer noch hysterisch beklatscht wird, ist völlig unangemessen. Mit Sicherheit wird man bei ihrem Abschied etwa folgende Worte zu hören bekommen: „Die Menschen da draußen im Lande haben die Realitäten, die ich selber geschaffen habe, letztendlich nicht anerkannt. Dabei ging es mir doch nur um die Lebenswirklichkeit, darum, diese Realität zu respektieren, zu akzeptieren und auch umzusetzen. Die Kritik an mir war Wasser auf die Mühlen der Rechten, das hat dem Populismus Nahrung gegeben. Das habe ich nicht gewollt. Und es war nicht hilfreich.“ Vorsichtshalber habe ich den Anwalt Gregor Gysi gebeten, für mich Schmerzensgeld oder Schadensersatz bei der CDU einzuklagen.

Fortsetzung folgt.

Wolfgang Ockenfels

 

Die Neue Ordnung ist eine seit 1946 erscheinende christliche Zeitschrift mit sechs Ausgaben pro Jahr. Chefredakteur ist der römisch-katholische Sozialethiker und Dominikaner Wolfgang Ockenfels und Herausgeber das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, dessen Vorsitzender er ist.

 

Wenn es diese Zeitschrift nicht gäbe, müßte man sie erfinden. Immer mitten auf den Punkt, nüchtern, sachlich, aber herzhaft. Patriotisch ohne schwiemelige Kyffhäuserromantik oder Volkstümelei, katholisch ohne Verbohrtheit oder dem vorauseilendem Kapitulantentum Woelki’scher Prägung.

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Hessen: Protest gegen Gender-Lehrplan und Frühsexualisierung fortsetzen

CHRISTLICHES FORUM

Mathias von Gersdorff

Die Ankündigung des hessischen CDU-Kultusministers Lorz, den Lehrplan pro „Sexuelle Vielfalt“ nicht zu überarbeiten, der aber zugleich anhand einer „Handreichung“ die Gemüter zu besänftigen versucht, kommt nicht überraschend: 

M. von GersdorffM. von Gersdorff

Von vornherein war nämlich klar, dass die Lehrer in irgendeiner Art und Weise instruiert werden mussten, wie sie den neuen Lehrplan im Unterricht umsetzen sollten. Diesen Zweck soll wohl nun die am 2. Dezember angekündigte „Handreichung“ erfüllen – eigentlich eine Banalität.

Eine Überarbeitung des Lehrplanes würde die Grünen, den Koalitionspartner der CDU in Hessen, irritieren. Ministerpräsident Volker Bouffier ist stets bemüht, die schwarz-grüne Koalition in Hessen als ein Musterfall an Harmonie darzustellen und als Modell für den Bund zu preisen.

Zudem gibt es ideologische Gründe: Der jetzige Lehrplan hat die Tür für die Gender-Indoktrination in den Schulen weit aufgemacht und ist eine Einladung an die nächste Landesregierung, Gender und Frühsexualisierung noch mehr zum Kernbestand der…

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Christentum braucht heute ein verbindliches Aktionsprogramm („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

32. Jg./ Nr. 11 13. November 2016

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

Die Konsequenz aus der Analyse des großen Bischofs Kurt Krenn (1936-2014)

Christentum braucht heute ein verbindliches Aktionsprogramm

In den vergangenen drei Ausgaben brachte „Der 13.“ einen Text des erst 35jährigen Philosophie-Professors Kurt Krenn zur Situation der Katholischen Kirche. Die Analyse Krenns und die daraus gezogene Schlußfolgerung ist geradezu prophetisch: Die Zukunft der Kirche liege darin, eine verpflichtende Aufgabe zu haben. Für das Bekenntnis zu CHRISTUS muß eine verbindliche Aktionsform gefunden werden. Kurt Krenn hielt die Rede vor Schülern und Professoren der Abtei Schlierbach. Heute gilt der Text des späteren großen Bischofs für uns alle. Im folgenden der Schluß der Analyse. Zwischentitel von der Redaktion.

Wir haben vom Bekenntnis gesprochen, aber nie die Aktionsformel bestimmt, unter der wir das Bekenntnis verwirklichen wollten. So sind wir abstrakte Bekenner geworden. Diese Aktionsformen sind durchaus auswechselbar, sie unterliegen Reformen, da sie uns fehlten, so ist man mit der Krise in die Grundlage hineingegangen. Weil dieser Leerraum in der Kirche da war und noch ist, scheint mir, unsere Aufgaben zu sein, solche entscheidende Aktionsformen zu finden. Weil wir uns in dieser Schule (Gymnasium des Stiftes Schlierbach, anm.d.Red.) zusammengefunden haben, der wir doch mit dem Herzen sehr nahe stehen, möchte ich sagen, dass vor allem die Klöster und ihre Schulen die Berufenen wären, solche Modelle im aktiven Verhalten zu entwickeln, zu lehren, zu korrigieren und zu studieren. Ich meine, daß wir wirklich unserem Kloster (Zisterzienserkloster Schlierbach, anm.d.Red.) und jedem Orden sagen dürfen, daß man sich nicht mit der bloßen Administration des „status quo“ zufrieden geben soll, ich möchte allen Anwesenden sagen, unsere Chance liegt in der Initiative. Ich möchte sagen, dass jede Gemeinschaft im kirchlichen Raum ein Aktionsprogramm braucht, dessen Erfüllung kontrollierbar ist, und dessen Zielsetzung über das bloße Überleben hinausgeht. Hier ist die Malaise der Kirche angesprochen: Man hat den Anspruch der Ausbreitung der Kirche zurückgenommen, daher langweilt sich die Kirche heute. Das Gedeihen der Kirche muß wieder das innere Ziel der Kirche werden, sie wird sich nicht mehr langweilen, wenn sie weiß, dass sie selbst das Ziel ihres Tun ist; nicht weil sie sich selbst so gut fühlt, sondern weil sie von CHRISTUS kommt.

Die Zukunft

Wenn die Kirche sich wieder so versteht, dann wird es auch wieder viele junge Menschen geben, die ihre Berufung in diesem Ziel der Kirche erkennen. Dann wird es auch Menschen geben, die mit ganzem Ernst auch ihr ganzes Leben der Kirche schenken wollen als Priester und Ordensleute. So möchte ich Sie bitten, sprengen Sie die Reihen der Gelangweilten und Kleinmütigen! Was Sie tun, haben Sie der Kirche wiedergegeben. Aber unterschätzen wir die Schwierigkeiten dieses Unternehmens nicht: Wir müssen, um dieses Selbstverständnis wieder zu lösen, von allen diesen innerweltlichen Größen Abstand nehmen.

Konkrete Aufgabe

Wenn ich Ihnen eine erste konkrete Aufgabe mitgeben darf, so ist es nicht irgend etwas, was Sie tun sollen, sondern nehmen Sie sich die Mühe, Ihre Sprache zu gestalten, initiativ als Christen, denn Wort und Tat rücken heute immer näher zusammen. Wir haben heute die Initiative in der Sprache verloren. Man drängt uns allzusehr die Sprache des Atheismus, des Marxismus, des bloßen Humanismus auf. Sprengen wir den Kreis solcher entfremdeter Begriffe, besinnen wir uns darauf, daß wir an CHRISTUS glauben, das menschgewordene Wort GOTTES. – Gutes Wort und gute Tat haben ja immer im Herzen der Glaubenschristen eine gemeinsame Heimat. Liebe Freunde! Ich habe nun den Lebenszusammenhang zwischen Schuld und Vergebung, zwischen Leid und Glück, Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Irrtum und Wahrheit, Unheil und Heil, zwischen Haß und Liebe, Leben und Tod aufgezeigt, und wir verwalten im Glauben in dieser Kirche, zu der wir stehen und gehören, in ihr den Lebenszusammenhang zwischen Mensch und GOTT, wir verwalten ihn für uns und unsere Mitmenschen und für die ganze Welt. Mit dieser Aufgabe, liebe Freunde, möchte ich Sie jetzt schlicht betrauen, und ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 15. Dez. 2016 gedruckt und in Österreich noch am gleichen Tag ausgeliefert.

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Gender-Lehrplan Hessen: Kultusminister bleibt hartnäckig und streut Nebelkerzen (http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/)

Mathias von GersdorffDieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Klare Meinung – Deutliche Worte

Sonntag, 4. Dezember 2016

Gender-Lehrplan Hessen: Kultusminister bleibt hartnäckig und streut Nebelkerzen

Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz (CDU), Hessischer Kultusminister © HKM / Majit Jari

CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz beabsichtigt nicht, seinen umstrittenen Gender-Lehrplan für Hessens Schulen zu überarbeiten. Allerdings will er in einer Handreichung auf die Kritikpunkte eingehen. So berichtet IDEA am 3. Dezember 2016.

Seine Absichten verkündete der Kultusminister in einer Informationsveranstaltung der CDU-Fulda am vergangenen 2. Dezember. Laut Presseinformationen wurde der neue „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von vielen Teilnehmern massiv kritisiert. Vor dem Kongresszentrum demonstrierte eine Gruppe mit Plakaten gegen Lorz´ Erlass. 

In Hessen tobt seit diesem Spätsommer eine heftige Debatte aufgrund des neuen CDU-Schulplanes, der verbindlich und fächerübergreifend die Akzeptanz sexueller Vielfalt für Kinder ab sechs Jahren vorsieht.

Die Ankündigung von CDU-Kultusminister Lorz, den Lehrplan nicht zu überarbeiten, der aber anhand einer „Handreichung“ die Gemüter zu besänftigen versucht, kommt nicht überraschend.

Von Vornherein war nämlich klar, dass die Lehrer in irgendeiner Art und Weise instruiert werden mussten, wie sie den neuen Lehrplan im Unterricht umsetzen sollten. Diesen Zweck soll wohl nun die am 2. Dezember angekündigte „Handreichung“ erfüllen – eigentlich eine Banalität.

Eine Überarbeitung des Lehrplanes würde die Grünen, den Koalitionspartner der CDU in Hessen, irritieren. Ministerpräsident Volker Bouffier ist stets bemüht, die schwarz-grüne Koalition in Hessen als ein Musterfall an Harmonie darzustellen und als Modell für den Bund zu preisen.

Selbst wenn die „Handreichung“ die umstrittensten Punkte (vor allem die Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt) etwas entschärfen sollte, gibt es keinen Grund zur Entwarnung: Der jetzige Lehrplan hat die Tür für die Gender-Indoktrination in den Schulen weit aufgemacht.

Wie intensiv diese Indoktrination am Ende in den Schulen tatsächlich erfolgen würde, hängt von der Bereitschaft der Eltern ab, diese Manipulation hinzunehmen. 

Mit anderen Wörtern: Das Kultusministerium hat einen radikalen Gender-Lehrplan erlassen. Die Lehrer sollten nun vor Ort sehen, wieviel davon überhaupt umsetzbar ist. Im Grunde wird die politische Auseinandersetzung in die Schulen verlagert. Der Kultusminister treibt bewusst eine Politisierung des Schulalltags voran. Im Grunde fordert er von den Eltern, dauerhaft in Alarmbereitschaft sein zu müssen – eine regelrechte Unverschämtheit.

Die Tatsache, dass der Lehrplan nicht überarbeitet wird, folgt durchaus ideologischen Gründen. 

Kultusminister Lorz hat selbst am 16. November 2016 auf einer Veranstaltung in Frankfurt am Main erklärt, jeder Lehrplan baue auf seinen Vorgänger auf. Jeder Lehrplan tradiert sozusagen die Inhalte des Vorgängers weiter. 

Was das für die „Lehrpläne zur Sexualerziehung“ bedeutet, ist somit klar: Ist erstmal die Gender-Ideologie (in der Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt) enthalten, so kann man davon ausgehen, dass diese immer größere Bedeutung in künftigen Lehrplänen erhalten wird.

Kultusminister Lorz hat in Fulda gesagt, dass Lehrpläne normalerweise alle fünf Jahre novelliert werden. 

Der jetzige Lehrplan ist somit eine Einladung an die nächste Landesregierung (nach heutigen Umfragen hätte Rot-Rot-Grün durchaus Aussichten auf Erfolg), Gender noch mehr zum Kernbestand der schulischen Sexualerziehung zu machen. 

Die alarmierenden Aussagen von Ralph Alexander Lorz können deshalb nur eines bedeuten: Der Kampf gegen seinen Gender-Lehrplan muss weitergehen. 

Dieser Kampf muss aber langfristige Ziele verfolgen, denn heute werden die Weichen für die Erziehung in der Zukunft gelegt. Wenn wir heute nicht die Gefahr der Gender-Indoktrination bannen, so werden wir es in einigen Jahren höchstwahrscheinlich mit einem noch stärkeren Gegner zu tun haben.

CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz muss gestoppt werden!

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion „Kinder in Gefahr“ teil.  Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

PS. Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden.
Für ein „Gefällt mir“ wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts

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Die CDU – Immer grüner (cicero.de)

Die CDU Immer grüner

Kolumne Grauzone: Angela Merkel wird kommende Woche offiziell zur CDU-Kanzlerkandidatin gekürt werden. Damit bestätigt die Partei eine Vorsitzende, die alle Werte und Ideale, für die der Konservatismus einmal stand, ad absurdum geführt hat. Die CDU ist nicht mehr schwarz, sondern grün.

Am Dienstag ist es also endlich so weit. Der wahnsinnig spannende Kandidatenfindungsprozess der Christdemokraten wird in die Wahl Angela Merkels zur Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidatin münden. Geschafft. Ob zumindest ihre eigene Partei damit glücklich ist? Es steht zu befürchten.

Allerdings: Es gibt auch keine Alternative. Man male sich nur für einen kurzen, unterhaltsamen Moment aus, die Delegierten fassten sich ein Herz und würden ihr die notwendige Stimmenmehrheit verweigern: Die CDU befände sich in einer Krise, die in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig wäre. Ein machtpolitisches Beben ungeahnten Ausmaßes wäre die Folge.

Aber Parteitagsdelegierten geht es nicht um Mut, auch nicht um Demokratie oder gar um Inhalte, sondern um Machterhalt. Und den – das muss man anerkennen – garantiert nur die Kanzlerin.

Dem schärfsten politischen Gegner anverwandelt

Genau hierin liegt jedoch die eigentliche Pointe der öden Inszenierung, die wir am Dienstag erleben werden. Denn die Christliche Demokratische Union Deutschlands wird eine Parteichefin in ihrem Amt bestätigen, die alle Werte und Ideale, für die diese Partei einmal stand, ad absurdum geführt hat.

Unter der Führung von Merkel und befeuert durch die Pizza-Connection erprobten Jungfunktionäre hat die CDU einen inhaltlichen Wandel vollzogen, der in der Parteiengeschichte einzigartig ist. Bis zur Selbstaufgabe hat man sich dem bis dato schärfsten politischen Gegner anverwandelt – den Grünen. Und so wird am kommenden Dienstag die CDU die erste grüne Kanzlerin zu ihrer Parteichefin und Kanzlerkandidatin wählen. Ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter Vorgang.

Aushöhlung des deutschen Konservatismus

Nun war der deutsche Nachkriegskonservatismus programmatisch schon immer flexibel. Westbindung, Marktwirtschaft, Europa – diese Kernthemen der westdeutschen CDU hatten mit Konservatismus im traditionellen Sinne wenig zu tun. Lediglich der Antikommunismus hatte in Zeiten des Kalten Krieges noch Platz in der programmatischen Asservatenkammer der Christdemokraten. Ansonsten begnügte man sich damit, Schlagworte wie „Familie“ oder „Gymnasium“ als Ausweis angeblich bürgerlich-konservativer Gesinnung vor sich herzutragen.

Entscheidend für die ideologische Aushöhlung des deutschen Konservatismus wurde sein durch die Blockbildung ab 1945 erzwungene Burgfrieden mit der modernen Konsumgesellschaft, der mit den Aufbaujahren in offene Affirmation umschlug. Spätestens Mitte der fünfziger Jahre hatte sich die CDU zum wackeren Anwalt kleinbürgerlicher Wohlstandsfreuden gewandelt.

Fortschrittspessimismus und Technikskepsis, ideologische Kernbestände eines ernstzunehmenden Konservatismus, hatten in der Partei von Wirtschaftswunder und Konsumideologie keinen Platz mehr. Der geradezu infantile Jargon, mit dem heutzutage alles von der CDU bejubelt wird, was als „Innovation“ gilt, ist ein Folgeschaden dieser kulturellen und intellektuellen Ausblutung.

Grün-alternative Systemkritik hielt auch nicht lange

Das konsumkritische Potential des Konservatismus wanderte aus und sammelte sich in den Jugendbewegungen der späten sechziger Jahre, aus denen dann die Grünen hervorgingen. Doch Ironie der Geschichte: Auch die grün-alternative Systemkritik wandelte sich spätestens ab den neunziger Jahren in einen opportunistischen Lifestyle-Moralismus der großstädtischen Soja-Latte-Macchiato-Fraktion, deren progressives Lebensgefühl sich vor allem aus einem geschmäcklerischen Konsumismus speist. Der Konservatismus wurde endgültig heimatlos.

Sowohl bei den Grünen als auch bei der CDU handelt es sich um postmoderne Wohlfühlparteien des gesättigten Besitzbürgertums, die ihren ursprünglich skeptisch-konservativen Ideologiebestand zugunsten einer scheinkritischen Symbolpolitik aufgegeben haben, die sich an den Interessen einer situierten Selbstverwirklichungsklientel orientiert.

Wahl Merkels nur konsequent

Keine Frage, CDU und Grüne haben sich wechselseitig verdient. Dass die CDU am Dienstag mit Angela Merkel eine Frau in Amt und Funktion bestätigen wird, deren faktische Politik der vergangenen Jahre grüne Positionen nach und nach abgearbeitet hat, ist da nur logisch und konsequent.

Und so wäre es nur folgerichtig, wenn die CDU nach der Bundestagswahl im September 2017 auch noch die letzten zaghaften Bestände liberal-konservativer Programmatik schleift und sich die Umverteilungsphantasien eines Jürgen Trittin zumindest teilweise zu eigen macht. In die umfassende Subvention putziger Elektroautos für gut verdienende Bürger ist man ja schon eingestiegen. Die handvoll FDPler, die Deutschlands erste grün-grüne Koalition zur Mehrheit wohl noch bräuchte, wird das alles weder verhindern können noch wollen.

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Niedergang und Zerfall der USA? (strategische-studien.com)

Niedergang und Zerfall der USA?

4. Dezember 2016
Eisenbahnschwelle

Eisenbahnschwelle

Im Rückblick dürfte das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts über die Zukunft der USA entschieden haben. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bombardierten die USA und ihre Alliierten Oktober bis Dezember 2001 Afghanistan und stürzten Ende 2001 die Herrschaft der Taliban. Sehr bald begann ein Krieg, den die Amerikaner bis heute nicht für sich haben entscheiden können. Im Gegenteil, die Taliban herrschen wieder über grosse Gebiete Afghanistans. Gleichzeitig boomt in verschiedenen Provinzen der Anbau von Schlafmohn und Hanf, und damit auch die Produktion von Heroin und Hasch, deren Milliardeneinnahmen (200 bis 300 Milliarden US-Dollar pro Jahr) vermutlich in das amerikanische Finanz- und Bankensystem fliessen dürften. Durch diesen, nach dem dreihundertjährigen Indianerkrieg, längsten Krieg in ihrer Geschichte, haben die USA ihre politische und militärische Glaubwürdigkeit verloren. Im Gegensatz zum Genozid an den nordamerikanischen Ureinwohner war in diesem Krieg die Eliminierung der afghanischen Paschtunen, dem Volk, dem die Taliban angehören, nicht möglich.

Nach der erfolgten Invasion im Irak und dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein 2003 wurde sehr bald die Überdehnung des militärischen Engagements der USA erkennbar. Die Ablehnung der Besetzung des Iraks durch die US-Streitkräfte löste einen brutalen Guerillakrieg aus, der zu hunderttausenden von Toten unter der irakischen Zivilbevölkerung geführt haben dürfte. Nach dem Abzug der US-Streitkräfte 2011 riss der Islamische Staat im Nordwesten des Iraks die Herrschaft an sich. Dieser soll jetzt durch eine US-geführte Koalition bezwungen werden. Am Ende könnte dieser neue Krieg zu einer millionenfachen Flucht irakischer Sunniten führen. Des Weiteren konnte wegen den Milliardenaufwendungen für diesen Krieg bis heute die notwendige Modernisierung der US-Bodenstreitkräfte nur ungenügend vollzogen werden. Nach wie vor ist die US Army weitgehend mit Waffensystemen aus der Zeit des Kalten Krieges ausgerüstet.

Die Regime-Change-Politik der Obama-Administration dürfte auch das gegenwärtige Chaos in Libyen und in Syrien mitverursacht haben.

Der Ausbruch der Finanzkrise von 2008 hat das Fundament des Finanz- und Bankensystems der USA erschüttert. Nur mit Mühe und vielen Finanzspritzen konnte die Obama-Administration den finanzpolitischen Zusammenbruch der USA und den Kollaps der eigenen Auto-Industrie verhindern. Seither ist die amerikanische Schuldenlast noch mehr angestiegen.

Der offenbar noch nicht beendete Wahlkampf hat die USA geographisch und gesellschaftlich definitiv gespalten. Geographisch bestehen die USA heute aus einzelnen Bundestaaten, so der Staaten der Küste Neuenglands, der Westküste und des Zentrums. Gesellschaftlich sind die USA in mehrere Segmente gespalten, so aus einer arroganten intellektuellen Oberschicht, die überzeugt ist, dass sie über die Zukunft des Landes bestimmen kann, und einem verarmten Mittelstand, der den Glauben an den amerikanischen Traum definitiv verloren hat. Dieser ehemalige Mittelstand lehnt die Wunschträume der politischen und intellektuellen Elite für eine globalisierte Welt entschieden ab.

Während die USA sich innenpolitisch zerfleischen, versinkt der Mittlere Osten in einem, durch die ehemalige Weltmacht versursachten Chaos. Gleichzeitig tobt in Syrien und im Irak zwischen Sunniten und Schiiten ein brutaler Krieg. In Europa zeichnet sich bereits, durch das Desinteresse der Obama-Administration gefördert, eine militärische Dominanz von Russland ab. Eine ähnliche Entwicklung könnte auch den Staaten Ostasiens bevorstehen. Erleichtert durch die fehlende Machtausübung von Obama nimmt der Einfluss von China auf die Nachbarstaaten in Ostasien, insbesondere auf jene im Südchinesischen Meer, stetig zu.

Beschleunigt durch den machtpolitischen Aufstieg Russlands und Chinas könnte die geschilderte Entwicklung mit dem Zerfall des geographischen Kunststaates USA, der keine historische Legimitation aufweist, enden.

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Grüne strafen Volker Beck ab: Kein Listenplatz für Bundestag

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes
Die Nachricht klingt grausam – für linksrotgrüne Ohren: Der Grüne Volker Beck wird nicht mehr im nächsten Deutschen Bundestag sitzen. Das ist eine herbe Schlappe für Beck, die er beim Landesparteitag der Grünen in Oberhausen einstecken mußte. Ausgerechnet er, der sich doch so gerne als Ikone aller zwielichtigen Lichtgestalten der sexuell vielfältigen Multikultifiguren aufführte!

In einer Stichwahl um Platz zwölf, einem der letzten aussichtsreichen Plätze, unterlag er dem Agrarexperten Friedrich Ostendorff. Beck trat für keinen weiteren Listenplatz mehr an, wie die Kölner Grünen mitteilten. Der seit einiger Zeit ungeliebte Sohn der Zeitgeistigen muß gehen.

Nein, ein Taschentuch werde ich gewiß nicht benötigen. Und Krokodilstränen weinen ist meine Sache nicht. Wiewohl: Ein bißchen Wehmut bleibt einem alten Wahlkampfhasen wie mir dann doch: Mir ist mein Lieblingsgegner abhandengekommen. Er, weiterhin in der ersten Reihe der Grünen, wäre ein Garant für grüne Minuspunkte geblieben. Aber mir winkt Trost: In…

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Bewußt verführende oder verführte Medienmacher („Der 13.“)

Römisch-Katholisch

32. Jg./ Nr. 11 13. November 2016

Preis: 2,8 Euro (A); 2,8 Euro (D); sfr 4 (CH)

Bewußt verführende oder verführte Medienmacher

Christa Meves

Christa Meves, die große deutsche Autorin schreibt für den „13.“. Sie ist die unermüdliche Künderin der Ereignisse, die aufgrund ihrer wissenschaftlicher Tätigkeit die Dinge heraufziehen sah, die jetzt schon Wirklichkeit sind.

Angesichts der Übernahme des GenderTrends bis hinein in unsere Institutionen wirft sich einmal mehr die Frage auf, wie es überhaupt möglich sein kann, dass hierzulande in kürzester Zeit einer staatlich eingebundenen Gesellschaft ein solcher Verlust des gesunden Menschenverstandes zugunsten einer hirnrissigen Verführung passieren kann. Psychologisch ist das allerdings kein unerklärliches Phänomen – zumindest seit Gustave Le Bon mit seinem Werk „Die Psychologie der Massen“ im Jahr 1912 Aufklärungsarbeit geleistet hat. Diese hat sich allerdings bereits nach 25 Jahren schon einmal massiv als vergeblich erwiesen, wie es sich bei der Erscheinung des Hitlerwahns zeigte. Wie im Status rauschartiger Verliebtheit beherrschte plötzlich Verführtheit von einem abstrusen Diktator die Szene und riss das Land in millionenfachen Tod und millionenfache Schuld.

Die Verführung

Wir könnten dieses schaudernd als Historie zur Kenntnis nehmen, aber sind wir damit vor einem „Nie wieder“ bewahrt? Bedrängend taucht es auf, dass böser Geist abermals hierzulande machtvoll zugegriffen hat. Dabei sind die Mechanismen der Verführung so eindeutig, wie Le Bon sie beschrieb. Heute könnten – besser noch als damals – die neuen Forschungsergebnisse der Biologie des Menschen mitsamt der neuen Hirn- und Hormonforschung über die Ursachen dieses beachtenswerten Phänomens aufklären; denn mittlerweile lässt sich nachweisen, dass ein erheblicher Teil unseres Menschseins von biologischen Mechanismen dominiert ist – durchaus ähnlich, wie sie bei in Gruppen lebenden Säugetieren vorherrschen. Ein Teil von uns besteht aus einer Schafs-Natur, worauf JESUS CHRISTUS uns bereits hingewiesen hat. Heute ist mithilfe der neuen Technik sogar globale Verführung zur Vereinheitlichung der Menschen möglich – wie das einst beim Hitlerwahn der Massen möglich war. Wie damals wird das nur von einigen verantwortungsbewussten Widerständlern erkannt und ohne Aussicht auf Erfolg zu verbreiten gesucht. Aber insgesamt rollt die Lawine unaufhaltsam dem von GOTTES Widersacher gewollten und inszenierten Abgrund zu.

Ideologisch blind

Die Mittel dazu werden international von bewusst verführenden oder selbst verführten Medienmachern (in Offb 13 dem Adlatus des Antichristen) in Szene gesetzt. Blind mitlaufend halten es heute junge Mütter bereits in großer Anzahl für scheinbar zwingend notwendig, ihre Babys und Kleinkinder in Krippen abzugeben. Zu ideologischer Blindheit verführt, sind sie und die Ihren nicht mehr in der Lage, die Wahrheit der wissenschaftlichen Studien über die dann entstehenden Schäden zur Kenntnis zu nehmen. Auf dem Boden einer allgemein entfesselten Sexualität hält eine Mehrheit von Bürgern Verhütung und Abtreibung für gesellschaftlich wünschenswert, ohne den bereits erheblichen Geburtenschwund als Bedrohung zu sehen.

Ist das Vernunft?

Aus der bedrängenden Vielfalt sei zur Verdeutlichung der Methode der Verführung ein Beispiel herausgegriffen, das gerade virulent ist: Leuchtet es nicht jedem Menschen ein, dass es wünschenswert ist, genetisch gesunde Nachkommen zu haben? Und scheint es sich jetzt nicht doch anzubahnen, dass man durch eine entsprechende Eugenik diesen seligen Zustand mithilfe von direkten Eingriffen ins Genom erwirken könnte – rechtzeitig, bereits beim ungeborenen Kind? Scheint das nicht vernünftig, bevor etwa das Leiden eines jungen Paares einsetzt, nachdem unmittelbar nach der Geburt klar wird, dass das Kind nie wird ein normales Leben führen können, sondern womöglich Träger einer vererbbaren Krankheit sei? Ist es dann nicht bald für unsere wissenschaftlich versierte Bevölkerung mehr als plausibel, wenn man mithilfe der Technik so etwas bereits durch Veränderung des Genoms, durch Ausschaltung des Unerwünschten rechtzeitig einleitet?

Vorbereitungen laufen

Die Bereitschaft, dem mehrheitlich zuzustimmen, ist auf diese Weise jetzt schon in der Vorbereitung, um ein sogenanntes Genome-Editing in der Allgemeinheit durchzusetzen. Er wirkt werden soll so die Zustimmung zur Veränderung eines ungeborenen Kindes, das aber doch wie eine Nuss seinen festgelegten Lebensplan in seinem verschlossenen Gehäuse mit sich führt. Und dergleichen Beispiele – mit unzulässigen Übergriffen in die von GOTT geschaffene Natur und Wesenheit des Menschen – ließen sich nun schrecklicherweise beliebig ergänzen. Und wer erkennt, dass damit der Naturordnung unseres GOTTES und damit leichtfertig SEINER Allmacht zu trotzen versucht wird? Widerstehen wir in Besinnung auf die christliche Wahrheit bei jeder Entscheidung dem vernichtenden Trend. Denn vorrangig sind wir nach GOTTES Ebenbild geschaffen. Nur mit diesem Geist können wir Hoffnung auf eine gesunde menschenwürdige Zukunft gewinnen.

Der 13.“ erscheint als Monatspublikation und bietet einen Überblick über das Geschehen in Kirche und Welt. Wenn Sie Probe-Exemplare bekommen möchten oder die Zeitung für 24 Euro im Jahr abonnieren möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@der13.com.

Tel.: +43 (0)7282/5797      Fax: +43 (0)7282/579713     Email: office@der13.com

Anschrift in Österreich: A-4115 Kleinzell 2

Anschrift in Deutschland:  94108 Wegscheid, Postfach 75

Die nächste Ausgabe der Zeitung „Der 13.“ wird voraussichtlich am 15. Dez. 2016 gedruckt und in Österreich noch am gleichen Tag ausgeliefert.

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Donald Trump: Der nächste Ex-Banker (diesmal von Rothschild Inc.) wird Teil des Kabinetts (konjunktion.info)

Donald Trump: Der nächste Ex-Banker (diesmal von Rothschild Inc.) wird Teil des Kabinetts

Wilbur Ross - Bildquelle: Wikipedia / http://media.cmgdigital.com

Wilbur Ross – Bildquelle: Wikipedia / http://media.cmgdigital.com

Kennen Sie Wilbur Louis Ross Jr.? Wohl eher nicht – obwohl dieser Mann in der 2014er-Forbes-Liste der Milliardäre dieser Welt mit 2,9 Milliarden US-Dollar auftaucht. Ross wird gerne als US-amerikanischer Investor bezeichnet, der durch die Restrukturierung angeschlagener Unternehmen aus der Stahl-, Kohle-, Telekommunikations- oder Textilbranche zu seinem immensen Vermögen gekommen ist.

Der 1937 geborene Ross arbeitete ab den späten 1970ern im New Yorker Büro der Rothschild Inc., wo er 24 Jahre lang kurz vor der Pleite stehende Kunden beriet. Unter anderem half er in den 1980ern einen gewissen Donald Trump als dessen drei Casinos in Atlantic City rote Zahlen schrieben und die Kreditgeber „etwas unruhig“ wurden. Im Jahre 2000 eröffnete Ross dann seinen eigenen Equity Fond WL Ross & Co. in New York mit einem Volumen von damals 440 Millionen US-Dollar – unter anderem mit Pamela K. Wilson, einer ehemaligen leitenden Angestellten von JP Morgan. Wikipedia weiß über Ross noch zu berichten, dass dieser im Januar 2012 Präsident (Grand Swipe) der geheimen Wall Street-Bruderschaft Kappa Beta Phi wurde. Kappa Beta Phi scharrt die Top-Manager der Wall Street-Firmen um sich wie:

  • Michael Bloomberg – ehemaliger Bürgermeister von New York City
  • James Cayne – ehemaliger CEO von Bear Stearns
  • Jon Corzine – Governor von New Jersey
  • Laurence D. Fink – CEO von BlackRock
  • Richard Grasso – ehemaliger Chef der New York Stock Exchange
  • David Komansky – ehemaliger CEO von Merrill Lynch
  • Sallie Krawcheck – ehemaliger Chef der Abteilung Gesundheitswesen der Citigroup
  • Kenneth Langone – ehemaliger Vorsitzender des New York Stock Exchange Compensation Committee
  • Marc Lasry – CEO von Avenue Capital Group
  • Martin Lipton – Mitgründer von Wachtell, Lipton, Rosen & Katz
  • Alan Schwartz – ehemaliger Präsident von Bear Stearns
  • Robert Rubin – ehemaliger US-Finanzminister, ehemaliger Vizechef von Goldman Sachs
  • Mary Shapiro – Vorsitzender der Securities and Exchange Commission
  • Diana Taylor – ehemaliger New York State Superintendent of Banks
  • Warren Stephens – CEO von Stephens Inc.
  • Sanford Weill – ehemaliger CEO von Citigroup
  • John C. Whitehead – ehemaliger Vorsitzender von Goldman Sachs & Co.

Richard Grove, der die Website www.tradegyandhope.com betreibt, erwähnt in einem Tweet einen Bloomberg-Artikel vom 22. März 1992, in dem die Verbindungen zwischen Baron Edmond de Rothschild, der Rothschild Inc. und Donald Trump erwähnt werden. So haben die Rothschilds zu jener Zeit Trump „erlaubt ‚Eigentümer‘ der Atlantic City Casinos zu bleiben (allowing Donald Trump to retain ‚ownership‘ over the Atlantic City casinos)“, was Trump davor bewahrte Pleite zu gehen.

Twitter - Richard Grove - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Twitter – Richard Grove – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Und genau jener Wilbur Louis Ross Jr. soll nun US-Handelsminister unter Donald Trump werden:

Die Position auf Kabinett-Ebene, die eine Senatsbestätigung erfordert, dient der Regierung als Chef-Business-Berater. Der Handelsminister ist eine Verbindungsstelle zwischen Unternehmen und dem Weißen Haus. Ross könnte eine Schlüsselrolle bei dem spielen, was Trumps Handschrift in Fragen der Wirtschaftspolitik (Handel und Arbeitsplätze) betrifft. – CNN

(The Cabinet-level position, which requires Senate confirmation, serves as the government’s chief business advocate. The Commerce secretary is a liaison between companies and the White House. Ross could play a key role in what are expected to be Trump’s signature economic policy issues like trade and jobs. – CNN)

Zufall, dass gerade ein ehemaliger „Retter Trumps“ zum neuen Handelsminister aufsteigt?

Erneut setzt Trump auf einen Multimilliardär und ehemaligen Banker als Mitglied seines Kabinetts. Trat Trump im Wahlkampf noch mit der Parole an, dass er „den Sumpf in Washington trocken legen wolle“, ist davon so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Gehässig sprechen manche inzwischen nicht mehr von einem Sumpf, sondern von einem umgekippten, faulen See (putrid lake).

Quellen:
TRUMP JUST CHOSE WILBUR ROSS, A BILLIONAIRE INVESTOR AND SR. MANAGING DIRECTOR OF ROTHSCHILD INC., AS SECRETARY OF COMMERCE
Wikipedia – Wilbur Ross
Wikipedia – Kappa Beta Phi
Twitter – Richard Grove
Trump to tap billionaire Wilbur Ross for Commerce secretary

Nicht zu fassen, die Realität überholt noch die Bücher von Johannes Rothkranz…

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